Gary Anderson und
Jonny Clayton sind bei den großen PDC-Ranglistenturnieren derzeit besonders konstant: Seit der jüngsten Darts WM erreichten beide bei jedem Ranglistenmajor mindestens das Achtelfinale. Mit ihren Auftaktsiegen beim
World Grand Prix bauten sie diese Serie auf fünf Turniere aus.
Gerwyn Price gelang gleichzeitig ein historischer Erfolg: Sein siebter Erstrundensieg hintereinander bringt ihn beim
World Grand Prix auf eine Stufe mit Phil Taylor und Dave Chisnall.
Am Dienstagabend endete die erste Runde in Leicester. Während unter anderem Luke Littler und Michael van Gerwen früh scheiterten, setzten andere Topspieler ihre bemerkenswerten Serien fort.
Anderson und Clayton seit der Darts WM ohne frühen Major-Ausrutscher
Fünf Ranglistenmajors in Folge, fünfmal mindestens im Achtelfinale: Gary Anderson und Jonny Clayton führen diese aktuelle Serie gemeinsam an. Seit einschließlich der jüngsten Darts WM überstanden beide bei jedem dieser Turniere die Hürden auf dem Weg in die Runde der letzten 16.
Die Serie umfasst die Darts WM, die UK Open, das World Matchplay, das World Masters und den laufenden World Grand Prix. Damit überzeugten Anderson und Clayton über verschiedene Formate hinweg. Ob Legs oder Sätze: Beide fanden bislang immer einen Weg ins Achtelfinale.
Beim World Grand Prix mussten sie allerdings um die Fortsetzung ihrer Serie kämpfen. Clayton setzte sich am Montag mit 2:1 gegen Krzysztof Ratajski durch. Anderson folgte am Dienstag mit einem ebenfalls knappen 2:1-Erfolg gegen Damon Heta, überstand dabei sogar einen Matchdart.
Auch bei den Majorturnieren ohne Einfluss auf die Weltrangliste überzeugten beide. Gary Anderson erreichte beim World Cup of Darts gemeinsam mit Cameron Menzies das Halbfinale. Jonny Clayton kam dort bis ins Viertelfinale und stand zudem bei den World Series of Darts Finals sowie der Premier League im Halbfinale. An den beiden letztgenannten Wettbewerben nahm Anderson nicht teil.
Jonny Clayton verlor zuletzt im November 2025 bei einem Majorturnier vor dem Achtelfinale ein Spiel.
Price, Wade und Bunting folgen dicht dahinter
Hinter Anderson und Clayton liegt ein prominentes Trio. Gerwyn Price, James Wade und Stephen Bunting erreichten bei ihren letzten vier Ranglistenmajors jeweils mindestens das Achtelfinale. Auch sie hielten ihre Serien mit einem erfolgreichen Auftakt beim World Grand Prix am Leben. Damit waren alle drei das letzte mal bei der Weltmeisterschaft 2026 nicht unter den letzten 16 eines Rankingmajors.
Ryan Searle folgt mit drei aufeinanderfolgenden Achtelfinalteilnahmen. Nathan Aspinall, Ross Smith, Wessel Nijman und Gian van Veen stehen aktuell bei zwei Turnieren in Folge. Für die übrigen sechs Achtelfinalisten des World Grand Prix beginnt die Serie mit dem laufenden Wettbewerb.
Price zieht beim World Grand Prix mit Taylor und Chisnall gleich
Für Gerwyn Price hatte sein Auftaktsieg gegen Sebastian Bialecki noch eine weitere Bedeutung. Der Waliser gewann mit 2:0 und überstand damit zum siebten Mal hintereinander die erste Runde des World Grand Prix. Im Achtelfinale wartet nun Ross Smith auf ihn.
Damit stellt der Waliser die Bestmarke von Phil Taylor und Dave Chisnall ein. Beide gewannen ebenfalls sieben aufeinanderfolgende Erstrundenpartien bei diesem Turnier. Price gehört damit zu einem exklusiven Trio.
Seine Serie läuft zudem weiter. Bei seiner nächsten Teilnahme könnte der frühere Weltmeister mit einem weiteren Auftaktsieg die alleinige Bestmarke übernehmen. Schon jetzt unterstreicht die Statistik, wie zuverlässig Price mit den besonderen Anforderungen des World Grand Prix zurechtkommt.
Wie schnell selbst die größten Namen dort scheitern können, zeigte die diesjährige erste Runde. Luke Littler verlor gegen Luke Woodhouse mit 1:2. Michael van Gerwen musste sich Ryan Joyce ebenfalls mit 1:2 geschlagen geben.
Van Barneveld und Lewis ebenfalls mit bemerkenswerten Serien
Hinter Taylor, Chisnall und Price folgen Dennis Smith, Kevin Painter und Raymond van Barneveld. Alle drei schafften beim World Grand Prix sechs Erstrundensiege hintereinander.
Jeweils fünf aufeinanderfolgende Auftaktsiege gelangen John Part, Terry Jenkins, Wes Newton und Michael van Gerwen. Auch Adrian Lewis erreichte diese Marke. Der zweimalige Weltmeister legte eine solche Fünferserie sogar zweimal hin.
Price hat sich mit seinem jüngsten Erfolg somit einen Platz an der Spitze dieser historischen Übersicht gesichert. Anderson und Clayton führen dagegen die aktuelle Konstanzwertung über mehrere Ranglistenmajors hinweg an. Im weiteren Turnierverlauf wollen alle drei zeigen, dass sie aus ihren zuverlässigen Auftakterfolgen auch einen tiefen Lauf beim World Grand Prix machen können.