„Solche Fehler darf man sich gegen ihn nicht leisten“ – Michael van Gerwen reagiert auf deutliche UK-Open-Pleite gegen James Wade

PDC
durch Nic Gayer
Sonntag, 08 März 2026 um 16:30
Michael van Gerwen 1
Michael van Gerwen ist am Samstagabend im Achtelfinale der UK Open 2026 klar an James Wade gescheitert. In Minehead erwies sich „The Machine“ als deutlich zu stark für den Niederländer und setzte sich souverän mit 10:3 durch. Van Gerwen fand auf das hohe Niveau seines Gegners keine Antwort.
Wade zeigte eine außergewöhnlich starke Leistung. Der Engländer spielte einen Average von 105,83 und traf fast sechzig Prozent seiner Doppel – Zahlen, die den klaren Verlauf der Partie eindrucksvoll unterstreichen.

Van Gerwen kritisiert eigenen Start

Im Anschluss blickte van Gerwen im Gespräch mit Viaplay selbstkritisch auf seine Leistung zurück. Besonders der Beginn des Matches störte den Niederländer. Seiner Meinung nach gab er Wade früh zu viel Raum, um ins Spiel zu finden.
Unterlag im Achtelfinale der UK Open 2026 deutlich gegen Rekord-Teilnehmer James Wade: Michael van Gerwen
Unterlag im Achtelfinale der UK Open 2026 deutlich gegen Rekord-Teilnehmer James Wade: Michael van Gerwen
„Ich denke, ich habe ihm am Anfang des Spiels zu viel Vertrauen gegeben. Ich verpasse eine wichtige Chance, ich meine ein 111er-Finish, aber das ist an sich nicht entscheidend. Das Problem ist, dass er danach sofort drei Pfeile auf Doppel bekommt. Solche Dinge darfst du nicht liegen lassen, schon gar nicht gegen ihn.“
Nach dieser Phase übernahm Wade vollständig die Initiative. Der Engländer setzte van Gerwen massiv unter Druck und breakte ihn mehrfach mit Legs in elf und zwölf Darts. Seine Führung gab Wade anschließend zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand. Van Gerwen machte vor allem seinen schwachen Start für diesen Matchverlauf verantwortlich.
„Danach beginnt er auch einfach fantastisch gut zu werfen. Dann musst du ihm auch den Respekt zollen, denn danach war es James Wade auf einem Niveau, das ich bei ihm nicht oft so sehe.“
Wade nahm van Gerwen insgesamt fünfmal das Anwurfleg ab und baute innerhalb kurzer Zeit eine komfortable Führung auf. Der Niederländer konnte das Tempo seines Gegners nicht mehr mitgehen und musste früh erkennen, dass ihm die Partie entglitt.
„Aber das hat alles mit dem Beginn des Spiels zu tun“, analysierte van Gerwen im Anschluss die Dynamik der Partie und die starke Phase seines Gegners. „Dafür kann ich mich schon ein wenig verantwortlich machen, das weiß ich besser als jeder andere.“
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