
Dimitri Van den Bergh wird in der kommenden Woche nicht an den Players-Championship-Turnieren in Leicester teilnehmen. Der Belgier hat seine Starts bei Players Championship 23 und 24 aus medizinischen Gründen abgesagt. Das teilte der ehemalige World-Matchplay-Champion laut einem Bericht von HLN auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit.
In einer kurzen Erklärung kündigte Van den Bergh an, sich vorerst zurückziehen zu müssen. „Liebe Fans, Dimitri wird aus medizinischen Gründen nicht an den kommenden Players Championships teilnehmen. Hinter den Kulissen wird alles beobachtet und geprüft. Vielen Dank an alle für die Unterstützung in den vergangenen Wochen! Das wird geschätzt!“, heißt es in der Mitteilung.
Rückschlag nach aufsteigender Form
Welche gesundheitlichen Probleme hinter der Absage stehen, ließ der 31-Jährige offen. Fest steht jedoch, dass der Rückzug einen weiteren Rückschlag für den Belgier bedeutet, nachdem seine Formkurve in den vergangenen Monaten vorsichtig wieder nach oben gezeigt hatte.
Dimitri Van den Bergh muss aus gesundheitlichen Gründen pausieren und verpasst die Players Championships 23 und 24 in Leicester.
Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte arbeitete Van den Bergh intensiv an seinem Spiel. Der Antwerpener stellte seinen Wurf um und investierte zahlreiche Stunden am Trainingsboard, um mehr Konstanz in seine Leistungen zu bringen. Die harte Arbeit machte sich zunehmend bemerkbar: Bei den Players Championships feierte er wieder mehrere Siege und überzeugte regelmäßig mit soliden bis starken Averages.
Diese positive Entwicklung schürte die Hoffnungen vor dem World Cup of Darts, bei dem Van den Bergh gemeinsam mit Mike De Decker für Belgien an den Start ging. Entsprechend groß waren die Erwartungen, doch das Turnier in Frankfurt verlief enttäuschend.
Belgien schied bereits früh nach einer Niederlage gegen Titelverteidiger Nordirland aus. Van den Bergh erwischte dabei einen rabenschwarzen Tag und kam lediglich auf Averages von 68 beziehungsweise 72 Punkten. Damit blieb er deutlich hinter den Leistungen der Wochen zuvor zurück und konnte seinen Aufwärtstrend nicht bestätigen.
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Auch auf der Pro Tour blieb der Durchbruch aus
Nach dem World Cup kehrte Van den Bergh für die Players Championships 21 und 22 auf die Pro Tour zurück. Doch auch dort blieb die erhoffte Wende aus. Beide Turniere endeten bereits nach der ersten Runde, wodurch dem Belgier erneut wichtiges Preisgeld entging.
Die nun folgende Absage für die beiden Players Championships in Leicester bedeutet, dass Van den Bergh weitere wertvolle Chancen ungenutzt lassen muss. Bei den Floor-Turnieren werden nicht nur Preisgeld und Ranglistenpunkte vergeben, sie gelten auch als wichtiger Gradmesser mit Blick auf die großen TV-Events der zweiten Saisonhälfte.
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Auswirkungen auf das Rennen um die WM
Das Verpassen von zwei Players Championship-Turnieren könnte spürbare Konsequenzen für Van den Berghs Position in der Weltrangliste haben. Aktuell belegt der Belgier Rang 39 der PDC Order of Merit und befindet sich damit keineswegs in einer komfortablen Ausgangslage.
Auch die Pro Tour Order of Merit spielt eine entscheidende Rolle im Kampf um die Qualifikation für die Darts WM. Da Van den Bergh bei den kommenden beiden Turnieren kein Preisgeld sammeln kann, bietet sich seinen direkten Konkurrenten die Möglichkeit, ihren Vorsprung auszubauen oder ihn zu überholen.
Dadurch wird die Aufgabe in den verbleibenden Monaten der Saison noch anspruchsvoller. Zwar stehen mit weiteren Players Championships und den Turnieren der European Tour noch zahlreiche Chancen bevor, um Boden gutzumachen. Der Spielraum wird jedoch immer kleiner. In der Tour-Card-Wertung liegt Van den Bergh derzeit sogar nur auf Platz 63 – lediglich die Top-64 sichern sich ihre Tour Card auch für die kommende Saison.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











