Abseits des sportlichen Geschehens sorgte beim
US Darts Masters 2026 in New York eine unterhaltsame
Drei-Sekunden-Challenge für beste Stimmung.
Gerwyn Price,
Luke Humphries,
Gian van Veen und
Jonny Clayton stellten sich einer scheinbar einfachen Aufgabe – und wurden dabei mehrfach auf humorvolle Weise hereingelegt.
Der Interviewer gab jeweils mit dem Kommando „Go“ das Startsignal. Die Spieler sollten anschließend genau dann „Stopp“ sagen, wenn sie glaubten, dass exakt drei Sekunden vergangen waren. Was zunächst nach einer simplen Übung klang, entwickelte sich schnell zu einem amüsanten Schlagabtausch.
Price beweist perfektes Zeitgefühl, Clayton wird überrascht
Als Erster nahm Jonny Clayton auf dem Stuhl Platz. Noch bevor die Challenge begann, fragte der Waliser mit einem Lachen, ob der Interviewer ihn nicht aufs Glatteis führen wolle. Dieser verneinte – doch Claytons Skepsis sollte sich später als durchaus berechtigt erweisen.
Anschließend war Gerwyn Price an der Reihe. Der Weltmeister von 2021 zählte die Sekunden im Kopf herunter und sagte nahezu punktgenau „Stopp“. Seine Einschätzung erwies sich als bemerkenswert präzise. Als deutlich wurde, wie nah er an den drei Sekunden lag, zeigte sich Price entsprechend zufrieden und kommentierte seinen Versuch selbstbewusst mit einem knappen: „Easy.“
Für Jonny Clayton hielt die Challenge anschließend eine kleine Überraschung bereit. Zunächst ließ der Interviewer ihn glauben, seine Zeiteinschätzung sei nahezu perfekt gewesen. Wenige Augenblicke später stellte sich jedoch heraus, dass alles nur ein Scherz war. Clayton nahm die Aktion mit Humor, scherzte aber gleichzeitig, der Interviewer solle ihn vor laufender Kamera besser nicht zum Fluchen bringen.
„Es war fake. Sorry, Kumpel“
Auch Gian van Veen wurde Opfer des kleinen Streichs. Zunächst vermittelte ihm der Interviewer den Eindruck, er habe die Aufgabe perfekt gemeistert. Der Niederländer gab später zu, dass ihn diese Reaktion bereits in Jubelstimmung versetzt hatte.
„Ich war so glücklich, weil du mich angesehen hast, als hätte ich es perfekt gemacht“, erklärte van Veen. Wenig später folgte jedoch die Auflösung: Auch er war auf den Scherz hereingefallen. Die trockene Antwort des Interviewers: „Es war fake. Sorry, Kumpel.“
Zum Abschluss der Challenge durfte ein weiterer Spieler noch einmal sein Zeitgefühl unter Beweis stellen. Inzwischen war das Misstrauen allerdings deutlich gewachsen. „Du legst mich kein zweites Mal rein“, hieß es lachend – ein passender Schlusspunkt einer lockeren Interviewrunde.