Die
World Series of Darts kehrt zurück, und nicht nur der World Cup bringt Sportaction in die USA, auch die Topstars der PDC zeigen zwischen dem 26.06.–27.06. im Madison Square Garden ihr Können.
Austragungsort ist das Theater im Madison Square Garden. Es ist das vierte Event der World Series of Darts in diesem Jahr und wird von der North American Championship begleitet, deren Sieger sich einen Platz bei der PDC Darts WM sichert.
Luke Humphries ist amtierender
US Darts Masters-Champion, nachdem er Nathan Aspinall im Finale 2025 mit 8:6 besiegte. Michael van Gerwen hat mehrere Titel gewonnen und erneut ein Finale erreicht, führt somit die
World Series of Darts Order of Merit deutlich an.
Er wird jedoch weder in den USA noch in Australien/Neuseeland spielen. Angeführt wird das Feld von Littler, Humphries, Gian van Veen, Gerwyn Price, Stephen Bunting, James Wade, Jonny Clayton und Josh Rock sowie den Topspielern aus den USA und Kanada wie Jim Long, Leonard Gates, Alex Spellman, Alex Sevada und dem früheren UK Open-Finalisten Gary Mawson.
Vorschau US Darts Masters Tag 2
Nur noch acht Spieler kämpfen um den Titel bei den US Darts Masters im Madison Square Garden in New York. Lediglich einem der nordamerikanischen Teilnehmer gelang es, einen der PDC-Stars auszuschalten. Jim Long, der im Besitz einer PDC Tour Card ist, bezwang in der ersten Runde Josh Rock und trifft nun auf den zweimaligen Weltmeister Luke Littler. „The Nuke“, der in New York noch auf seinen ersten Titel wartet, eröffnete sein Turnier mit einem 6:4-Erfolg gegen David Cameron.
Im zweiten Viertelfinale greift Gerwyn Price ins Geschehen ein. Der Waliser hinterließ zum Auftakt keinen überzeugenden Eindruck und setzte sich nur mühsam mit 6:4 gegen Brayden Hall durch, der selbst lediglich einen Average von 78 Punkten spielte. Im Kampf um den Halbfinaleinzug muss sich „The Iceman“ deutlich steigern, denn mit James Wade wartet ein deutlich stärkerer Gegner. Der Linkshänder besiegte Adam Sevada zum Auftakt mit 6:3.
Im dritten Viertelfinale ist Gian van Veen gefordert. Der Niederländer feierte bei seinem Debüt in New York einen souveränen 6:1-Erfolg gegen Fred Krueger, wurde vom Amerikaner allerdings kaum gefordert. Im Viertelfinale dürfte ihn eine deutlich schwierigere Aufgabe erwarten, denn dort trifft er auf Jonny Clayton. „The Ferret“ erzielte in der ersten Runde mit einem Average von 98,54 Punkten den höchsten Wert des Tages und besiegte Gary Mawson souverän mit 6:2.
Im letzten Viertelfinale steigt schließlich Titelverteidiger Luke Humphries ins Geschehen ein. Der Engländer startete seine Mission Titelverteidigung mit einem ungefährdeten 6:1-Sieg gegen Leonard Gates. Nun bekommt er es mit Stephen Bunting zu tun, der Alex Spellman mit 6:2 ausschaltete. Im Anschluss an die Viertelfinals werden direkt die Halbfinals sowie das Finale ausgetragen.
Am 25.06.2026 und 26.06.2026 wird Luke Humphries seinen Titel bei den US Darts Masters 2026 in New York verteidigen.
Ergebnisse US Darts Masters 2026
Freitag, 26. Juni
Ab 01:00 Uhr (MESZ)
| Spieler 1 | v | Spieler 2 | Runde |
| Gian van Veen | (91.76) 6-1 (80.97) | Fred Krueger | R1 |
| Gerwyn Price | (91.83) 6-4 (78.7) | Brayden Hall | R1 |
| James Wade | (82.51) 6-3 (77.29) | Adam Sevada | R1 |
| Josh Rock | (88.25) 4-6 (87.85) | Jim Long | R1 |
| Luke Littler | (87.84) 6-4 (80.28) | David Cameron | R1 |
| Luke Humphries | (91.92) 6-1 (77.18) | Leonard Gates | R1 |
| Jonny Clayton | (98.54) 6-2 (78.33) | Gary Mawson | R1 |
| Stephen Bunting | (90.97) 6-2 (72.84) | Alex Spellman | R1 |
Samstag, 27. Juni
Ab 01:00 Uhr (MESZ)
| Luke Littler | (102.15) 6-1 ((89.38) | Jim Long | VF |
| Gerwyn Price | (103.93) 3-6 (102.07) | James Wade | VF |
| Gian van Veen | (106.45) 6-3 (91.25) | Jonny Clayton | VF |
| Luke Humphries | (105.70) 6-3 (102.72) | Stephen Bunting | VF |
| Luke Littler | (97.46) 7-4 (100.26) | James Wade | HF |
| Gian van Veen | (97.24) 6-7 (101.57) | Luke Humphries | HF |
| Luke Littler | (99.50) 7-8 (104.05) | Luke Humphries | FINALE |
Auslosung US Darts Masters 2026
| Spieler 1 | v | Spieler 2 |
| Luke Littler | v | David Cameron |
| Josh Rock | v | Jim Long |
| Gerwyn Price | v | Brayden Hall |
| James Wade | v | Adam Sevada |
| Luke Humphries | v | Leonard Gates |
| Stephen Bunting | v | Alex Spellman |
| Gian van Veen | v | Fred Krueger |
| Jonny Clayton | v | Gary Mawson |
Teilnehmerfeld US Darts Masters 2026
PDC-Vertreter
| Setzliste | Spieler | Land |
| 1 | Luke Littler | England |
| 2 | Luke Humphries | England |
| 3 | Gian van Veen | Niederlande |
| 4 | Gerwyn Price | Wales |
| 5 | Stephen Bunting | England |
| 6 | Jonny Clayton | Wales |
| 7 | James Wade | England |
| 8 | Josh Rock | Nordirland |
Nordamerikanische Spieler
| Qualifikationsweg | Spieler | Land |
| PDC Tour Card Holder | Jim Long | Kanada |
| CDC Continental Cup | Alex Spellman | USA |
| CDC Cross-Border Darts Challenge | David Cameron | Kanada |
| CDC Qualifier | Leonard Gates | USA |
| CDC Qualifier | Gary Mawson | USA |
| CDC Qualifier | Fred Krueger | USA |
| Top American Player | Adam Sevada | USA |
| Top Canadian Player | Brayden Hall | Kanada |
Van Gerwen wird trotz Führung in der Order of Merit nicht antreten.
Format US Darts Masters 2026
Das Format der World Series ist in den frühen Runden kurz und knackig, zunächst bis sechs, dann steigt es für die letzten beiden Partien an. Auf dem Papier prädestiniert für mögliche Überraschungen.
| Runde | Modus | Bis ... Legs |
| Erste Runde | Best of 11 Legs | 6 |
| Viertelfinale | Best of 11 Legs | 6 |
| Halbfinale | Best of 13 Legs | 7 |
| Finale | Best of 15 Legs | 8 |
Historie US Darts Masters 2026
| Jahr | Sieger | Finalist | Endstand |
| 2017 | Michael van Gerwen | Daryl Gurney | 8–6 |
| 2018 | Gary Anderson | Rob Cross | 8–4 |
| 2019 | Nathan Aspinall | Michael Smith | 8–4 |
| 2020 | Nicht ausgetragen | — | — |
| 2021 | Nicht ausgetragen | — | — |
| 2022 | Michael Smith | Michael van Gerwen | 8–4 |
| 2023 | Michael van Gerwen | Jeff Smith | 8–0 |
| 2024 | Rob Cross | Gerwyn Price | 8–7 |
| 2025 | Luke Humphries | Nathan Aspinall | 8–6 |
| 2026 | Termin 25.–26. Juni | — | — |
Finalteilnahmen
| Spieler | Finals |
| Michael van Gerwen | 3 (2 Titel, 1 Finalniederlage) |
| Nathan Aspinall | 2 (1 Titel, 1 Finalniederlage) |
| Michael Smith | 2 (1 Titel, 1 Finalniederlage) |
| Rob Cross | 2 (1 Titel, 1 Finalniederlage) |
Prognosen zum US Darts Masters 2026
Samuel Gill, Chefredakteur von DartsNews.com, setzt auf einen Überraschungssieger
Ich sehe einen von zwei Spielern gewinnen – und keiner von ihnen heißt Luke. Für mich werden entweder Jonny Clayton oder James Wade den Titel holen.
Das ist genau die Art von Turnier, bei der die beiden Lukes früh ausscheiden könnten und einer der Außenseiter zuschlägt. Ich glaube, dass Luke Humphries gleich in der ersten Runde gegen Leonard Gates verliert. Außerdem rechne ich mit Überraschungssiegen von Jim Long gegen Josh Rock und Alex Spellman gegen Stephen Bunting.
Damit würden gleich drei große Namen in der ersten Runde ausscheiden. Für mich bleiben dann Luke Littler, James Wade, Jonny Clayton und vielleicht auch Gerwyn Price als Titelkandidaten übrig. Eine Vorhersage ist allerdings alles andere als einfach.
*** Jonny Clayton
** James Wade, Luke Littler, Gerwyn Price
Kann sich Jonny Clayton die Krone in New York holen?
Lucas Michael, Redakteur von DartsNews.com, erwartet dagegen keine Überraschungen
Mit dem US Darts Masters richtet sich der Blick der Dartswelt wieder auf New York, wo einige der besten PDC-Spieler um den Titel kämpfen.
Die beiden Lukes gehen für mich als klare Favoriten ins Turnier. Wenn einer von ihnen sein bestes Niveau erreicht, wird es für die Konkurrenz schwer, den Titel zu gewinnen. Luke Humphries steht als Titelverteidiger zwar etwas unter Druck und sein Doppelspiel wirft gelegentlich noch Fragen auf. Trotzdem sehe ich ihn und Luke Littler aktuell einen Schritt vor dem restlichen Feld.
Eine Wiederholung des Überraschungslaufs von Jeff Smith bis ins Finale im Jahr 2023 erwarte ich nicht. Auch glaube ich nicht, dass viele nordamerikanische Spieler in diesem Jahr für große Überraschungen sorgen werden.
Da Michael van Gerwen nicht am Start ist, ist Humphries der einzige ehemalige Turniersieger im Teilnehmerfeld. Die Chancen auf einen neuen Champion sind deshalb hoch. Gerwyn Price und Jonny Clayton könnten davon profitieren, während James Wade jederzeit in der Lage ist, eine sich bietende Gelegenheit zu nutzen. Bei Josh Rock bin ich mir aktuell unsicher, während Stephen Bunting und Gian van Veen meiner Meinung nach derzeit nicht die Form besitzen, um einen World-Series-Titel zu gewinnen.
Dennoch gehören alle acht PDC-Profis zur Weltspitze und können jederzeit ihr bestes Darts zeigen. Am Ende entscheide ich mich aber für Luke Humphries, der in einem engen Finale seinen Titel verteidigt.
*** Luke Humphries
** Luke Littler, Gerwyn Price
*Jonny Clayton, James Wade, Josh Rock
Oliver Ried, Redakteur von DartsNews.DE, glaubt an eine erfolgreiche Titelverteidigung von Luke Humphries
Mit dem US Darts Masters schaut an diesem Wochenende nicht nur die Fußballwelt auf die USA, sondern auch die Dartswelt. Für uns in Europa beginnt das Turnier in der Nacht auf Freitag.
Ich denke, dass Luke Humphries seinen Titel erfolgreich verteidigen wird. Der Engländer befindet sich derzeit in herausragender Form und gewann das Turnier bereits im vergangenen Jahr. Vor dem World Matchplay wird er ein weiteres Ausrufezeichen setzen wollen. Wenn er sein aktuelles Niveau hält und den Jetlag gut verarbeitet, traue ich ihm den erneuten Turniersieg zu. Allerdings wartet mit Publikumsliebling Leonard Gates gleich zum Auftakt eine anspruchsvolle Aufgabe.
Natürlich wird auch Luke Littler alles daran setzen, diesen Titel erstmals zu gewinnen. Die Nummer eins der Welt hat das US Darts Masters noch nie gewonnen, und genau solche fehlenden Titel motivieren den zweimaligen Weltmeister immer wieder. Gegen den Kanadier David Cameron hat er auf dem Papier ein gutes Auftaktlos. Findet er schnell in seinen Rhythmus, könnte „The Nuke“ ganz Nordamerika erobern.
Auch Gerwyn Price sollte man im Blick behalten. Der Waliser reist seit vielen Jahren in die USA, konnte dieses Turnier bislang aber noch nie gewinnen. Vor zwei Jahren verlor er das Finale gegen Rob Cross im Entscheidungsleg. Dieses Mal wird er alles daran setzen, den letzten Schritt zu gehen. Nach seinem enttäuschenden Erstrunden-Aus in Bratislava dürfte er besonders motiviert sein.
Ich rechne allerdings auch mit zwei prominenten Überraschungen in der ersten Runde. Josh Rock trifft auf den Kanadier Jim Long, der als Tour-Card-Inhaber eine echte Herausforderung darstellen wird.
Der zweite große Name, der meiner Meinung nach ausscheiden könnte, ist James Wade. Normalerweise würde ich auf den Engländer setzen, zumal er nach seiner späten Nachnominierung sicherlich allen beweisen möchte, dass er seinen Platz verdient hat. Mit Adam Sevada wartet jedoch ein Gegner, der beim World Cup of Darts seine Qualität bereits angedeutet hat und durchaus für eine Überraschung sorgen kann.
*** Luke Humphries
** Luke Littler, Gerwyn Price
*Stephen Bunting, Gian van Veen, Jonny Clayton
Pieter Verbeek, Redakteur von DartsNieuws.com, sieht Luke Littler als Topfavoriten
Für mich führt kein Weg an Luke Littler als Favorit auf den Titel vorbei. „The Nuke“ hat das Turnier im Madison Square Garden bislang noch nie gewonnen, und allein das dürfte ihm zusätzliche Motivation geben. Wenn der amtierende Weltmeister sein bestes Niveau erreicht, wird ihn nur schwer jemand stoppen können.
Die größten Chancen, Littler herauszufordern, hat aus meiner Sicht Luke Humphries. Der Titelverteidiger stand erst vor wenigen Wochen kurz davor, die Premier League Darts zu gewinnen. Im vielleicht besten Premier-League-Finale aller Zeiten unterlag er Littler nur knapp mit 10:11, obwohl dieser einen Average von 111,67 spielte. Selbst in der Niederlage zeigte Humphries, dass er mit Littlers höchstem Niveau mithalten kann.
Als weitere Außenseiter sehe ich Gerwyn Price, Jonny Clayton und Stephen Bunting. Price zählt auf dem Papier immer zu den Favoriten, spielte bislang aber eine wechselhafte Saison. Clayton überzeugt mit einer starken Spielzeit, konnte seine Form bisher aber nur in Premier-League-Abenden in Titel ummünzen. Bunting wiederum ist dafür bekannt, gerade dann große Turniere zu spielen, wenn man es am wenigsten erwartet.
*** Luke Littler
** Luke Humphries
*Gerwyn Price, Jonny Clayton, Stephen Bunting
Mats Leering, Redakteur von DartsNieuws.com, setzt ebenfalls auf die beiden Lukes
Für mich ist Luke Littler immer der Topfavorit, wenn er an einem Turnier teilnimmt – und das gilt auch für das US Darts Masters. Dass er diesen Titel bislang noch nie gewonnen hat, dürfte ihn zusätzlich motivieren.
Als größte Herausforderer sehe ich Luke Humphries und Gerwyn Price. Humphries befindet sich aktuell in hervorragender Form und kann Littler jederzeit schlagen. Price überzeugt bei World-Series-Turnieren traditionell ebenfalls häufig, weshalb ich ihm den Titelgewinn durchaus zutraue. Dahinter folgen für mich Jonny Clayton und Stephen Bunting.
Bei den nordamerikanischen Spielern erwarte ich dagegen nur wenige Überraschungen. Der einzige Spieler, dem ich einen Erstrundensieg gegen einen PDC-Star zutraue, ist Adam Sevada gegen James Wade. Ansonsten rechne ich nicht mit vielen Überraschungen.
*** Luke Littler
** Luke Humphries, Gerwyn Price
*Jonny Clayton, Stephen Bunting