„Nach dem ersten Bissen dachte ich noch, ich würde ihn großartig finden“ – Gian van Veen testet eine neuseeländische Delikatesse und wird enttäuscht

PDC
Montag, 17 August 2026 um 7:30
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Gian van Veen hielt sich vergangene Woche in Auckland für die New Zealand Darts Masters auf, doch zwischen den Matches blieb natürlich Zeit, etwas von der lokalen Kultur mitzunehmen. Der Niederländer zog deshalb durch die Stadt zu einer besonderen kulinarischen Entdeckungstour. Sein Ziel: eine typisch neuseeländische Meat Pie probieren. Van Veens Urteil fiel am Ende recht eindeutig aus.
Der 24-jährige Niederländer war gemeinsam mit mehreren anderen PDC-Spielern nach Neuseeland gereist für die New Zealand Darts Masters. Auckland ist die größte Stadt des Landes und bekannt für seine besondere Lage und reiche Geschichte. Van Veen nahm seine Follower bei seinem Ausflug mit durch die Stadt und entdeckte dabei einige bemerkenswerte Fakten über Auckland.
„Auckland ist wirklich etwas Besonderes“, erzählt Van Veen während seines Spaziergangs durch die Stadt. So ist Auckland auf einem vulkanischen Gebiet mit mehr als fünfzig erloschenen Vulkanen gebaut. Zudem war die Stadt einst die Hauptstadt Neuseelands, bis diese Funktion 1865 von Wellington übernommen wurde.
Heute bildet Auckland das wirtschaftliche Herz Neuseelands, und in der Metropolregion leben über 1,6 Millionen Menschen. Für Van Veen war jedoch vor allem eine lokale Spezialität interessant: die berühmte neuseeländische Meat Pie.

Auf der Suche nach der perfekten Pie

Van Veen machte sich auf die Suche nach einem Ort, an dem er diese typische lokale Leckerei probieren konnte. Am Ziel angekommen, stand die Auswahl an. Schließlich fiel sein Blick auf eine auffällige Variante: eine Pie mit Minze und Käse. „Das ist also der Ort, an dem sie offenbar eine sehr gute Kiwi Pie haben. Gehen wir rein und probieren sie“, kündigte Van Veen an.
Kurz darauf stand die Pie vor ihm. Van Veen entschied sich, sie zunächst aufzuschneiden, um zu sehen, was genau drinsteckt. Nach lokaler Sitte wird eine Meat Pie zwar einfach mit den Händen gegessen, doch davon ließ sich der Niederländer wenig beeindrucken. „Offenbar soll man das mit den Händen essen, also verstoße ich vielleicht gerade gegen die Regeln“, witzelte er.
Beim Aufschneiden zeigte sich sofort, dass die Pie noch ziemlich heiß war. Dampf stieg aus dem Teig, und Van Veen musste vorsichtig sein, bevor er abbiß. „Innen ist es wirklich sehr warm“, stellte er fest. Nachdem er erst etwas geblasen hatte, ging er zum wichtigsten Teil seines Besuchs über: dem Geschmackstest.

Zuerst begeistert, dann doch enttäuscht

Van Veens erster Eindruck war positiv. Er fand die Pie lecker und lobte vor allem die Saftigkeit des Gerichts. „Die ist ziemlich gut. Man sieht, dass sie wirklich sehr saftig ist, und das schmeckt man auch“, sagte er. Auch der Teig kam gut an. „Es ist ziemlich viel Gebäck, aber das erwartet man bei einer Pie natürlich auch. Mir gefällt der Geschmack. Das ist wirklich gut.“
Am Ende reichte der positive Ersteindruck jedoch nicht, um Van Veen vollständig zu überzeugen. Nachdem er weitergegessen hatte, merkte er die schwere Seite der Mahlzeit.
Für seine Endbewertung vergab der Niederländer der neuseeländischen Spezialität letztlich eine ausreichende Note, aber sicher keinen Wert, der die Pie-Verkäufer Aucklands jubeln lässt. „Ehrlich gesagt gebe ich ihr eine 6,5 von 10“, so Van Veen. „Ich fand sie ziemlich schwer im Magen. Ich habe sie auch nicht ganz aufgegessen. Es war einfach nicht wirklich mein Ding.“
Damit kippte seine Meinung also ein Stück weit gegenüber dem ersten Biss. „Nach dem ersten Biss dachte ich, ich würde sie großartig finden, aber am Ende war das doch nicht der Fall.“
Gian van Veen in Aktion
Gian van Veen scheiterte im Viertelfinale der New Zealand Darts Masters

Australien wartet

Van Veen betonte dabei, dass seine Enttäuschung über die Meat Pie nichts über seine Wertschätzung für Neuseeland aussagt. Im Gegenteil, der Niederländer genießt seinen Aufenthalt Down Under sichtlich. Nur die lokale Spezialität konnte ihn vorerst nicht völlig überzeugen. „Ich liebe Neuseeland, aber die Meat Pies sind nichts für mich“, schloss er mit einem Lächeln.
Viel Zeit, sein kulinarisches Abenteuer sacken zu lassen, hat Van Veen ohnehin nicht. Nach dem Aufenthalt in Neuseeland geht die Reise weiter nach Australien. Dort stehen erneut wichtige Darts-Matches auf dem Programm, und der Niederländer bekommt die Chance, noch mehr von Kultur und Küche Down Under zu entdecken. „Aber wer weiß. Nächste Woche sehe ich euch in Australien. Wir gehen Down Under, und ich freue mich darauf.“
Die Australian Darts Masters finden am Freitag, 21.08.2026, und Samstag, 22.08.2026, statt und sind das zweite ozeanische World Series-Turnier.
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