Selbst ein 9-Darter wird überschattet: Gigantischer Average-Unterschied beeindruckt bei der PDC Development Tour

PDC
Sonntag, 02 August 2026 um 9:00
archie self 1
Archie Self hat am Samstag bei Development Tour 18 einen der beeindruckendsten Siege der vergangenen Jahre gefeiert. Der Engländer setzte sich in der ersten Runde mit 4:0 gegen Valerie Niederführ durch und tat dies mit Zahlen, die kaum zu fassen sind.
Self spielte einen Average von stolzen 111,33, während seine deutsche Gegnerin bei lediglich 40,71 stehen blieb. Der Unterschied zwischen beiden Averages betrug damit satte 70,62 Punkte – eine Marge, die ohne Zweifel zu den größten zählt, die jemals in einem offiziellen PDC-Match registriert wurden.
Wie einseitig die Partie verlief, zeigt auch der Spielstand in dem Moment, als Self seine Legs zumachte. Niederführ wurde bei 321, 278, 362 und 351 Punkten zurückgelassen. Mit anderen Worten: In keinem Leg kam sie auch nur annähernd in Finish-Distanz. Während Self im hohen Tempo eine maximale Aufnahme nach der anderen produzierte und seine Doppelfelder im Eiltempo traf, fand Niederführ kaum zu einem Rhythmus.
Für Self war es ein Match, in dem wirklich alles zu gelingen schien. Sein Average von 111,33 gehört ohnehin zur absoluten Spitze, doch der Abstand zu den 40,71 seiner Gegnerin macht die Leistung noch bemerkenswerter. Zudem krönte er seinen Auftritt mit einem Neun-Darter, wodurch das Duell unmittelbar ein besonderes Kapitel in der Geschichte der Development Tour erhielt.

Außergewöhnlich großer Unterschied

Obwohl die Development Tour als Circuit gilt, auf dem sich Talente und weniger erfahrene Spieler messen, sind Unterschiede dieser Größenordnung außergewöhnlich. Regelmäßig werden Averages jenseits der Hundert gegen Gegner erzielt, die im Bereich von 75 oder 80 im Schnitt liegen, doch einen Abstand von über siebzig Punkten sieht man in einem vollständig ausgespielten Match nahezu nie.
Für Valerie Niederführ wird es ein Duell sein, das sie schnell vergessen möchte. Die Deutsche fand zu keinem Zeitpunkt in die Partie und musste mit ansehen, wie Self ab dem ersten Leg eine nahezu fehlerfreie Demonstration von Top-Darts bot. Für Archie Self hingegen war es ein Auftritt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird und möglicherweise als eine der dominantesten Leistungen, die je auf der Development Tour gezeigt wurden, in die Bücher eingeht.
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