Bizarrer Moment bei der Swiss Darts Trophy: William O'Connor tritt ein Insekt tot und feiert die Aktion mit dem Publikum
PDC
William O'Connor hat sich am Freitagabend für die zweite Runde der Swiss Darts Trophy in Basel qualifiziert. Der 40-jährige Ire war beim 6:1 gegen den Finnen Jani Haavisto deutlich überlegen. Der auffälligste Moment der Partie hatte jedoch wenig mit Darts zu tun. Während des ersten Legs bekam es O'Connor nämlich mit einem ungewöhnlichen Gegner zu tun: Ein großes Insekt saß plötzlich auf dem Dartboard.
O'Connor, der vor seiner Darts-Karriere als Kickboxer aktiv war, ließ sich von dem unerwarteten Besucher nicht aus dem Konzept bringen. Als sich der Ire darauf vorbereitete, das erste Leg zu gewinnen, entdeckte er das Insekt auf dem Board.
Laut der PDC handelte es sich um „das größte Insekt, das wir je auf einem Dartboard gesehen haben“. O'Connor beschloss daraufhin, selbst einzugreifen, und trat das Tier tot. Anschließend feierte er seine Aktion sogar in Richtung Publikum.
„Er hat es auf die erbarmungsloseste Weise erledigt“
Die ungewöhnliche Aktion sorgte bei Kommentator Dan Dawson für ungläubiges Staunen. Er konnte kaum glauben, was er gerade gesehen hatte. „Oh nein, er geht schon wieder hin. Da war eine Art Insekt“, kommentierte Dawson, als O'Connor erneut zum Dartboard ging.
Der Ire hatte bei seinem zweiten Versuch inzwischen die Doppel vier getroffen und damit das erste Leg gewonnen. Als er anschließend seine Darts aus dem Board zog, schien er noch einmal auf das Insekt zu treten.
„Willie O'Connor hat es zunächst tödlich verletzt, anschließend einen siegbringenden Doppelwurf getroffen und es danach auf die erbarmungsloseste Weise erledigt“, sagte der verblüffte Dawson.
Als die Bilder wiederholt wurden und deutlich wurde, wie groß das Insekt tatsächlich war, konnte sich der Kommentator eine weitere Bemerkung nicht verkneifen. „Das ist ein Monster. Was ist das für ein Tier? Verbrennt den Körper.“
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O'Connor trifft in der zweiten Runde auf Ross Smith
Nach dem ungewöhnlichen Zwischenfall konnte sich O'Connor wieder vollständig auf sein Match konzentrieren. Der Ire hatte mit Haavisto kaum Probleme und feierte letztlich einen überzeugenden 6:1-Sieg.
Damit hat sich „The Magpie“, der in der Vergangenheit bereits einmal das Halbfinale der UK Open erreicht hatte, einen Platz in der zweiten Runde des European-Tour-Turniers in der Schweiz gesichert.
Dort wartet ein deutlich stärkerer Gegner. O'Connor trifft auf Ross Smith, die Nummer 14 der Weltrangliste. Der Engländer gehört zu den gesetzten Spielern und steigt deshalb erst in der zweiten Runde ein.
No mercy from Willie… May be the biggest bug we've ever seen on a dartboard 🤣 https://t.co/El7TJyMiDt
— PDC Darts (@OfficialPDC) October 9, 2026

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












