Heta gewinnt in engem Finale gegen Bunting zweiten Players Championship-Titel des Jahres; Weber und Pietreczko beste Deutsche
PDC
Damon Heta hat die Players Championship 20 gewonnen. Der Australier setzte sich in einem spannenden Finale gegen Stephen Bunting durch und schaffte dabei fast ein spektakuläres Comeback. Am Ende war The Heat mit 8-7 der Stärkere.
Bunting legte gleich zu Beginn los und breakte Heta im ersten Leg mit einem 13-Darter. The Bullet schaffte es dann, mit einem 70er-Finish auch sein eigenes Leg zu gewinnen und ging sofort mit zwei Legs in Führung.
Aber auch Heta zeigte in Leg 3 kurz, was in ihm steckt. Der Australier warf ein tolles 109er Finish, um sein eigenes Leg zu halten und auf die Anzeigetafel zu kommen. The Heat breakte daraufhin Bunting und glich nach vier Legs aus.
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Der 37-jährige Australier zog sofort das Tempo an und ging mit einem schönen 13-Darter zum ersten Mal in Führung. Auch dank zweier 180er im sechsten Leg gelang es Heta, sein zweites Break im sechsten Leg zu erzielen und die Führung auf 4-2 auszubauen.
Hetas Lauf hielt noch eine Weile an, denn auch Leg 7 und 8 konnte der Australier für sich entscheiden. Zwei 15-Darter bauten die Führung kontinuierlich auf 6-2 aus. Nur ein großartiges Comeback konnte Bunting jetzt noch retten.
Bunting selbst war auf ein Comeback von Format erpicht, er gewann das neunte Leg mit einem 10-Darter und kam dann mit einem 17-Darter auf 6-4 heran. Doch Heta wollte seine Führung nicht aus der Hand geben und machte mit einem 15-Darter das 7-4 und war nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Aber war das genug?
The Bullet kam mit einem 130er-Finish in Leg 12 und einem 11-Darter in Leg 13 immer noch an Heta heran und saß damit The Heat im Nacken. Der Australier schien dem Druck zu erliegen, als er den ehemaligen Masters-Sieger mit einem 15-Darter wieder auf 7-7 herankommen sah. Damit musste ein alles entscheidendes Leg den Ausschlag geben.
In diesem Leg durfte Heta starten und konnte am Ende ein letztes Comeback abwehren. Der Australier checkte in 15 Darts in seinem eigenen Leg und sicherte sich damit seinen zweiten Players Championship-Titel in diesem Jahr.
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Leon Weber war am Dienstag einer der besten deutschen
Spieler. Er schaffte es bis in die dritte Runde, wo er Jermaine Wattimena mit
2-6 unterlag.
In der ersten Runde traf Weber auf Tytus Kanik. Hier tat
sich der Deutsche mit einem 9-Darter zum 2-1 hervor, bevor er mit einem 6-3 Sieg
in die zweite Runde einzog. In dieser Runde hatte Weber keinen Geringeren als
Gary Anderson zum Gegner. Doch Weber gelang das Kunststück, den Schotten mit
6-2 zu besiegen.
Ricardo Pietreczko schied ebenso wie Weber in der Runde der
letzten 32 aus. Pikachu besiegte in seinem Erstrundenmatch Marvin van Velzen
mit 6-2 und ließ anschließend Adam Hunt mit 6-4 hinter sich, bevor er
schließlich mit 2-6 Keane Barry unterlag.
Niko Springer und Maximilian Czerwinski verloren ihre
Matches bereits in der zweiten Runde. Der Meenzer Bub unterlag Gian van Veen
mit 1-6 überraschend deutlich, nachdem er in seinem Auftaktmatch Stephen Burton
mit 6-4 besiegt hatte. Czerwinski konnte zwar in der ersten Runde Tavis Dudeney
mit 6-5 besiegen, scheiterte jedoch anschließend mit 1-6 an Wattimena.
Martin Schindler, Dominik Grüllich, Max Hopp, Gabriel
Clemens, Kai Gotthardt und Lukas Wenig waren die deutschen Spieler, die über
die erste Runde nicht hinaus kamen.
HETA WINS PC20!
— PDC Darts (@OfficialPDC) July 8, 2025
Damon Heta fends off another Stephen Bunting comeback, winning 8-7 in a last-leg decider!
The Australian wins his second Players Championship event of 2025!
📺 https://t.co/YyBPPwoMK8 #PC20 pic.twitter.com/zuYSJGVyRQ

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
Ihr Schreibstil zeichnet sich durch Präzision, Einfühlungsvermögen und ein tiefes Verständnis für Spieler und Fans gleichermaßen aus – Eigenschaften, die sie zu einer wertvollen Stimme im DartsNews-Netzwerk machen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









