„Das Ziel war etwas Schlankes mit einer auffälligen Farbe“ – Leichtathletiklegende gab Emma Paton die Inspiration für ihre eigenen Dartpfeile
PDC
Emma Paton hat enthüllt, dass hinter ihren eigenen Dartpfeilen eine überraschende Geschichte steckt. Die Sky Sports-Moderatorin brachte im Juli 2026 in Zusammenarbeit mit Winmau ihre Emma Paton Edit 90% Tungsten Steel Tip Darts heraus, doch die Inspiration für das Design kam nicht aus der Dartszene. Paton ließ sich nämlich von einem Paar Nike-Laufschuhe inspirieren, das mit Marathonlegende Eliud Kipchoge verbunden ist.
Die britische Moderatorin ist inzwischen ein vertrautes Gesicht bei den großen Dartturnieren, doch als sie die Chance bekam, ihre eigenen Darts zu entwerfen, stand sie vor einer Herausforderung. Profispieler haben oft bereits einen klaren Ansatzpunkt. Ihr Spitzname, ihre Persönlichkeit, ihr Spielstil oder ein festes Farbschema bilden meist die Basis für das Pfeil-Design. Diese Ausgangslage hatte Paton nicht.
„Lustige Geschichte: Die Inspiration für diese Darts stammt von einem Nike-Laufschuh“, erzählte Paton in der Sendung She's Got Game. „Spieler haben schon eine Grundlage, weil sie ihr Farbschema und sogar ihren Charakter kennen. Sogar der Spitzname spielt mit. Alles fließt in ihre Darts ein. Ich habe im Grunde komplett bei null angefangen.“
Paton suchte daher bewusst Inspiration außerhalb des Dartsports. Schließlich landete sie bei einem ihrer Lieblingslaufschuhe: dem Nike Pegasus 35 Turbo aus dem Jahr 2018. Der Schuh wurde als täglicher Trainingsschuh entwickelt, hatte laut Paton aber klare Anklänge an einen Racingschuh, der mit Eliud Kipchoge im Hinterkopf gestaltet wurde.
Leichtathletiklegende
Kipchoge wurde zu einem der größten Marathonläufer aller Zeiten. Der Kenianer ist zweifacher Olympiasieger und hielt jahrelang den Marathon-Weltrekord. Für Paton war vor allem die Optik des Schuhs entscheidend. „Ich überlegte, wo ich anfangen sollte. Dann dachte ich an meine Lieblingslaufschuhe. An das Gefühl an einem Sonntagmorgen, wenn ein Long Run ansteht und man zum ersten Mal die neuen Schuhe schnürt.“
Auch wenn die Darts auf den ersten Blick wenig mit den Nike-Schuhen gemeinsam haben, liegen die Parallelen laut Paton im Detail. Der Schuh ist überwiegend grau und kombiniert das mit einem markanten, leuchtenden Farbakzent. Dieses Prinzip floss auch in ihre eigenen Pfeile ein. „Mein Ziel war etwas Schlankes mit einer auffälligen Farbe“, erklärt Paton. Auch die Konstruktion der Darts wurde teilweise vom Laufschuh inspiriert. „Die Zwischensohle besteht aus zwei verschiedenen Schaumarten. Die Darts bestehen aus zwei Teilen. Daher kommt das.“
Emma Paton ist seit einigen Jahren die feste Moderatorin bei großen Dartturnieren von Sky Sports
Die Moderatorin nutzt ihre eigenen Darts inzwischen auch tatsächlich auf der Oche. Bei den Hyde Park Championships gewann sie mit ihrem Set sogar ein Leg gegen den ehemaligen World Matchplay-Champion Nathan Aspinall. Paton zeigte dabei, dass sie trotz begrenzter Erfahrung durchaus Qualitäten mitbringt.
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Kritisch mit dem eigenen Niveau
Dennoch ist sie mit ihrem Niveau recht kritisch. Auf die Frage nach ihrem average musste sie nicht lange überlegen. „Oh Gott, mein average ist so schlecht. Weißt du, woran es liegt? Am Checken. Das ist wirklich furchtbar.“
Vorerst scheint Paton vor allem Freude am Darten zu haben. Ihre eigenen Pfeile verbinden derweil zwei Welten auf besondere Weise: den Dartsport und ihre Leidenschaft fürs Laufen. Und dank Eliud Kipchoge steht hinter ihren Signature Darts eine Geschichte, die wohl so auffällig ist wie das Design selbst.
Mats Leering ist seit 2024 Co-Chefredakteur von Dartsnieuws.com, der niederländischen Schwesterwebsite von Dartsnews.de. Dort ist er für die tägliche redaktionelle Leitung, die Schlussredaktion und die Liveberichterstattung über internationale Dartturniere verantwortlich. Darüber hinaus veröffentlicht er Beiträge auf Dartsnews.de und bringt dort seine Erfahrung in der professionellen Dartsberichterstattung ein.
Innerhalb der Redaktion erstellt er Liveblogs und Spielberichte zu großen PDC-Veranstaltungen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Dabei verbindet er die Echtzeitberichterstattung mit Analysen des Spielverlaufs, relevanten Statistiken und historischen Hintergründen.
Seine Berichterstattung basiert auf offiziellen Turnierinformationen, Interviews und spezialisierten Datenquellen. Dadurch kann er Ergebnisse, Statistiken und Entwicklungen im professionellen Dartsport präzise einordnen.
Im Jahr 2018 schloss er seine Ausbildung zum Medienredakteur am Mediacollege Amsterdam ab. Seitdem ist er im Sportjournalismus tätig und konzentriert sich auf die schnelle und zuverlässige Berichterstattung über internationale Dartwettbewerbe.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










