Dennis Priestley warnt Luke Littler vor Überbelastung: "Er muss aufpassen, dass er keinen Burnout erleidet"
PDC
Der ehemalige Weltmeister Dennis Priestley hat Shootingstar Luke Littler davor gewarnt, seinen vollen Terminkalender zu unterschätzen, um einen Burnout zu vermeiden. Der 18-jährige Littler erlebt einen kometenhaften Aufstieg und spielt nahezu ohne Unterbrechung Turniere rund um den Globus.
Nach seiner Finalniederlage bei der Weltmeisterschaft 2024 sicherte sich Littler wenig später seinen ersten großen Titel des Jahres. Doch von Erholung war seitdem kaum die Rede. 2025 steht der Teenager vor einem knallharten Programm: Neben der Premier League Darts, die bis zu 17 Spielwochen umfassen könnte, reist The Nuke unermüdlich von Turnier zu Turnier. In diesem Jahr fügte er seiner Erfolgsliste bereits die UK Open sowie die Belgian Darts Open hinzu und gewann zudem drei Premier-League-Abende.
Der 73-jährige Priestley, der 1994 die erste PDC-Weltmeisterschaft gewann, zeigt sich besorgt über Littlers intensiven Spielplan. "Luke sagt, er habe eine Woche lang keinen Dart angefasst, aber vermutlich hatte er nicht einmal die Zeit dafür", erklärte Priestley gegenüber OLBG. "Mit all den Turnieren unter der Woche und am Wochenende schläft er öfter in Hotels als zu Hause. Er spielt so häufig, dass er vielleicht gar nicht trainieren muss – aber er muss aufpassen, dass er nicht ausbrennt. Irgendwann wird er wohl eine Pause einlegen müssen."
Trotz dieser Warnung sieht Priestley eine goldene Zukunft für Littler und ist überzeugt, dass der Youngster bald die Nummer eins der Welt sein wird. "Man kann argumentieren, dass Littler der beste Spieler ist, der noch nie an der Spitze des Rankings stand – aber das wird sich dieses Jahr ändern", prognostiziert Priestley. "Das einzige Hindernis ist das zweijährige Preisgeldsystem. Wäre es eine Ein-Jahres-Rangliste, stünde er längst ganz oben. Es ist nur eine Frage der Zeit."
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Trotz seines strapaziösen Programms liefert Littler weiterhin Weltklasse-Leistungen ab. In Cardiff sicherte er sich kürzlich seinen dritten Premier-League-Wochentitel der Saison und krönte seinen Auftritt mit einem spektakulären 9-Darter im Finale gegen Michael van Gerwen. Nach seinem Triumph räumte Littler jedoch ein, dass auch er gelegentlich eine Pause benötigt.
"Ich habe wirklich gut gespielt, aber ehrlich gesagt habe ich seit letztem Donnerstag keinen Dart mehr in der Hand gehabt", gab er zu. "Man muss sich zwischendurch mal eine Auszeit nehmen. Ich habe eine Woche Pause gemacht, um zu entspannen, aber im Moment genieße ich einfach meine Form."
Mit 21 Punkten führt Littler die Premier League souverän an und steuert unaufhaltsam auf die Play-offs in der O2 Arena Ende Mai zu. "Es fühlt sich großartig an, mit einer Trophäe zurückzukehren. Mein Ziel ist es, mir so schnell wie möglich einen Platz in der O2 Arena zu sichern – und ich habe mich in eine hervorragende Position gebracht", erklärte er selbstbewusst.
LUKE LITTLER HITS THE NINE DARTER! 🚨
— PDC Darts (@OfficialPDC) March 20, 2025
What a moment!
Luke Littler joins the nine-dart club in the Premier League this year, as he pins the nine-darter in the fourth leg of this final and now leads 3-1!
📺 https://t.co/CxOorrFXK9#PLDarts25 pic.twitter.com/yT8vFjQpMy

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







