„Ein leckeres Mittagessen mit Gian genießen“ – Van Barneveld und Van Veen genießen ein dartfreies Wochenende und ziehen gemeinsam los
PDC
Ein Wochenende ohne Turniere im PDC-Kalender kommt nicht oft vor, aber wenn es passiert, bietet es den Spielern die Chance, kurz durchzuatmen. Kein Matchdruck, keine Reisen, sondern schlicht Zeit zur Erholung. Das führte an diesem Wochenende zu einer bemerkenswerten Begegnung zwischen zwei niederländischen Dartspielern aus völlig unterschiedlichen Generationen: Raymond van Barneveld und Gian van Veen.
Der 59-jährige Van Barneveld ist seit Jahrzehnten eine Ikone des Dartsports. Mit WM-Titeln sowohl bei der BDO als auch bei der PDC zählt er zu den größten Spielern, die die Niederlande je hervorgebracht haben. Seine Karriere erstreckt sich inzwischen über mehr als vierzig Jahre, in denen er nahezu alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Dennoch waren die vergangenen Jahre für „Barney“ weniger rosig. Nach seinem Rücktritt kehrte er auf die große Bühne zurück, weil er das Spiel zu sehr vermisste und auch aus finanziellen Gründen. Diese Rückkehr brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg, und seine Leistungen sind wechselhaft.
„New kid on the block“
Auf der anderen Seite steht Gian van Veen, der gerade einen rasanten Aufstieg hinlegt. Der 24-jährige Dartspieler gilt als eines der größten Talente der Gegenwart und hat das zuletzt mehrfach untermauert. 2025 gewann er die European Championship in Dortmund, und bei der jüngsten WM erreichte er sogar das Finale. Inzwischen steht er fest in der Spitzenregion der Weltrangliste und scheint bereit, sich dauerhaft zur absoluten Weltklasse zu zählen.
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Dass ausgerechnet diese beiden Spieler sich an einem freien Wochenende verabredeten, ist an sich schon interessant. Noch bemerkenswerter war der Rahmen: keine Dartscheibe, kein Trainingsraum, sondern ein Restaurant. Über Social Media ließ Van Barneveld wissen, dass er zusammen mit Van Veen eine entspannte Mittagspause genoss, bei der die Wahl auf Pizza fiel. Ein einfacher Moment, der jedoch die menschliche Seite des Sports zeigt.
TOTO Dart Kings
Die Verbindung der beiden kommt nicht von ungefähr. Sie kennen sich seit einigen Jahren, unter anderem durch ihr Engagement bei den TOTO Dart Kings. Dieses Team wurde 2022 gegründet und bestand aus mehreren prominenten niederländischen Dartspielern. Ein Jahr später schloss sich auch Van Veen der Gruppe an. Die Initiative wirkte vielversprechend, kam jedoch im April 2025 zum Stillstand, als strengere Regularien rund um Wettunternehmen das Projekt für den Sponsor finanziell unattraktiv machten.
Seitdem ist das Team inaktiv, und es wird nach Alternativen gesucht. Das erweist sich jedoch in der aktuellen Marktlage als schwierig, in der Sponsoren kritischer sind und Regulierung eine immer größere Rolle spielt. Es unterstreicht, wie sehr sich die kommerzielle Seite des Sports im Wandel befindet.

Gian van Veen steht derzeit auf Platz drei der Weltrangliste
Das Mittagessen zwischen Van Barneveld und Van Veen zeigt, dass trotz Unterschieden in Alter und Karrierephase die Verbindungen innerhalb der Dartswelt stark bleiben. Für Van Barneveld ist es vielleicht ein Moment der Reflexion und des Vergnügens abseits des sportlichen Drucks, während Van Veen von der Erfahrung einer lebenden Legende profitieren kann. Eine entspannte Begegnung also, aber mit einer Geschichte, die über eine Pizza am Tisch hinausgeht.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









