„Wahrscheinlich das Schlechteste, was man als Darts-Spieler tun kann“ – Vom Darts zum Armdrücken: Simon Whitlock findet eine ungewöhnliche Art, sich ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen

PDC
Samstag, 02 Mai 2026 um 18:30
Simon Whitlock ballt mit dem rechten Arm die Faust in Richtung Publikum.
Die Karriere von Simon Whitlock brachte in den letzten Jahren auf der großen PDC-Bühne vielleicht weniger Höhepunkte, doch untätig ist „The Wizard“ keineswegs. Der Australier hat sich nämlich eine auffällige Nebentätigkeit außerhalb des Darts gesucht: Armwrestling — und damit verdient er nach eigenen Angaben ein nettes Sümmchen.

Simon Whitlocks Nebenverdienst

Whitlock, ehemaliger Europameister, verlor Anfang 2025 seine PDC Tour Card, blieb jedoch auf internationalen Bühnen aktiv. So sicherte er sich unter anderem die ANZ Premier League. Dennoch bezieht er mittlerweile auch Einkommen aus einer ganz anderen Arena.
„Ich nehme hin und wieder etwas Geld mit Armwrestling mit“, erzählt Whitlock im Double Tops Podcast. „Ein Zehner hier, zwanzig Pfund da — es hängt ein bisschen davon ab, wie groß die Arme meines Gegners sind.“
Laut seinem Sohn Mason, der ihm sogar eine spezielle Armwrestling-Bank besorgte, kann dieser Betrag deutlich steigen. „Ich habe ihn auch schon Matches für fünfzig Pfund machen sehen“, sagt er. „Er zieht das wirklich durch.“

„Das Schlechteste, was man für Darts tun kann“

Auffällig ist, dass Whitlock sich sehr bewusst ist, dass sein neues Hobby seiner Sportart zuwiderläuft. „Es ist wahrscheinlich das Schlechteste, was man als Darts-Profi tun kann“, gibt er ehrlich zu. „Ich würde es niemandem empfehlen.“ Dennoch hält ihn das nicht davon ab, Kollegen herauszufordern. „Ich liebe Armwrestling und fordere jeden Dartspieler heraus. Wirklich jeden.“
Whitlock geht seine neue Leidenschaft ernsthaft an und hat sogar spezielle Übungen entwickelt, um am Tisch stärker zu werden. „Ich mache viele Curls“, erklärt er. „Aber ich stelle auch meine Curlstange senkrecht hin und hebe sie an, indem ich meine Hände unter die Gewichte setze. Das stärkt Handgelenke, Unterarme und Schultern.“ Dieses Krafttraining scheint sich auszuzahlen, denn Whitlock hat bereits mehrere Spieler auf der Tour besiegt.

Duelle mit bekannten Namen

So nennt er Aaron Monk als einen der stärksten Gegner. „Er ist wahrscheinlich der beste Armwrestler unter den Dartspielern.“ Auch ein Duell mit Gerwyn Price steht seit Längerem im Raum, wenngleich es noch nicht zur Kraftprobe gekommen ist.
Kürzlich trat Whitlock gegen Lukas Wenig an — und das mit Erfolg. „Erst letzte Woche. Ich habe ziemlich locker gewonnen“, so der Australier. „Er ist ein Powerlifter, aber seine Handgelenke sind schwach.“
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