Raymond van Barneveld befindet sich derzeit nicht in der rosigsten Phase seines Lebens. Während es für den mittlerweile 59-jährigen Darts-Profi sportlich schon länger nicht rund läuft, hat er nun auch privat einen schweren Schlag zu verkraften. „Barney“ teilt nämlich auf Instagram mit, dass er kürzlich einen guten Freund verloren hat.
Raymond van Barneveld trauert um Freund Ralf Rademacher
Es handelt sich um den Deutschen Ralf Rademacher. Er gründete 1997 das Unternehmen McDart und war einer der Wegbereiter des deutschen Darts. „Ich erhielt die Nachricht, dass mein guter Freund Ralph Rademacher, ‚Radi‘, plötzlich verstorben ist. Ich war völlig geschockt, denn er war erst 58“, beginnt er seine Mitteilung.
„Radi hat so viel für den Dartsport in Deutschland und im restlichen Europa getan. Ich habe ihn oft bei Dart-Galas getroffen, die er so hervorragend organisiert hat. Er hat ein fantastisches Unternehmen für Dartartikel und Zubehör aufgebaut“, schildert Van Barneveld. „Ich bin am Boden zerstört von dieser Nachricht. Ich wünsche seiner Frau und seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ruhe in Frieden, mein lieber Freund.“
Zu dem Text teilt Van Barneveld ein Foto von ihm, dem 16-fachen Weltmeister Phil Taylor und Rademacher bei einem Fußballspiel des deutschen Klubs FC Köln.
Der Verlust kommt, wie gesagt, nicht in der besten Phase des Niederländers. Nach seinem frühen Aus bei der WM gegen den Schweizer Stefan Bellmont hoffte er 2026 auf sportlichen Erfolg, doch bislang will es bei „Barney“ noch nicht recht laufen. Sowohl auf den Floor-Turnieren als auch auf der European Tour kommt der Hagenees nur selten weit.
Außerdem ist er, nach aktuellem Stand,
nicht einmal für einen Startplatz bei der WM 2027 abgesichert. Insgesamt nehmen dort seit dem vergangenen Jahr nicht weniger als 128 Spieler teil, doch Van Barneveld liegt virtuell noch klar außerhalb der erforderlichen Plätze sowohl in der allgemeinen Order of Merit als auch in der ProTour Order of Merit.