James Wade krönt sich zum Champion der
Flandern Darts Trophy 2026. Er bezwingt
Ross Smith klar mit 8:4 und holt sich nach acht Jahren wieder einmal einen Titel auf der European Tour. Smith phasenweise gut, letztendlich aber chancenlos gegen einen sehr souveränen James Wade.
Chris Dobey verliert trotz einem Average von 102,91 klar gegen einen stark aufspielenden Gian van Veen
Gian van Veen (96,3) startete perfekt in das Viertelfinale und so lag er auch Dank eines 121er Finish (T20, T11, D14) sowie 116er Finish (T20, 16, D20) und einem 100er Finish (20, D20, D20) früh 5:0 in Front. Der White Wash lag in der Luft. Doch dann kam Chris Dobey (102,91) und holt sich drei Legs in Folge. Auch Dobey mit einem 100er Finish (T20, D20) und einem 12 Darter zum Break. Nachdem zuvor Gian van Veen einige Matchdarts ausließ, machte er den Sack mit dem Madhouse zu und zog ins Halbfinale ein.
Ross Smith ringt Ryan Joyce erst im Decider nieder
Das zweite Viertelfinale bestritten Ryan Joyce (86,26) und Ross Smith (90,42). Beide kamen von Anfang an nicht wirklich in die Partie. Was folgte war eine Break-Battle Schlacht. Das erste Highlight in diesem Spiel setzte dann Ross Smith zum 3:3 Ausgleich. Er checkte 140 Punkte über T20, T20, D10 souverän. Dies sollte dann auch der Startschuss für Smith gewesen sein, der dann einen Zahn zu legte und zwei Legs in Folge holte. Beim Spielstand von 3:5, aus der Sicht von "the Relentless" Ryan Joyce, packte dann auch Joyce einen aus und checkte das Shanghai Finish und in weiterer Folge holte er auch das Break zum 5:5. Es ging in den Decider. Am Ende hatte Ross Smith das Momentun auf seiner Seite und checkte 60 Restpunkte über 20, D20 und zog damit ins Halbfinale ein.
James Wade verpasst Danny Noppert einen White Wash
James Wade (99,10) ging gleich zu Beginn dieser Partie Dank eines Holds und eines Breaks mit 2:0 in Führung. Das dritte Leg sicherte sich der Engländer durch ein 110er High Finish (T20, 10, D10). Danny Noppert (94,21) verpasste seine wenigen Chancen die er hatte und so marschierte James Wade durch und stand im Halbfinale.
Damon Heta durch 129er High Finish im Decider im Halbfinale
Nachdem Nathan Aspinall (99,20) Dank eines Hold und Breaks 2:0 in Führung lag, machte es ihm
Damon Heta (92,67) gleich und so stand es 2:2. Hervorzuheben in dieser Anfangsphase, das 105er High Finish zum 2:0 (50, 15, Tops) von "the Asp". Aspinall spielte dann in weiterer Folge auch noch einen schönen 11-Darter zum zwischenzeitlichen 4:3 aus der Sicht des Engländers. "the Asp legte dann noch nach und es stand 5:3. Damon Heta gab sich jedoch nicht auf und so holte er sich Dank eines Break und Holds den verdienten Ausgleich. Es ging somit auch in diesem Viertelfinale in den Decider. Aspinall verpasst erneut einen Matchdarts und Damon Heta nimmt quasi spielerisch die 129 Restpunkte (19, T20, Bulls-Eye) raus und zog damit ins Halbfinale ein.
Ross Smith bezwingt Gian van Veen im Decider und zieht ins Finale ein
Es sollte eines der ausgeglichensten Duelle dieses Abends werden. Beide Kontrahenten lieferten sich ein echtes Break-Battle zu Beginn dieser Partie und so stand es 2:2 ehe sich Gian van Veen (92,89) erstmals in diesem Spiel etwas absetzen konnte und 4:2 und später 5:3 in Führung ging. Ross Smith (94,31) ließ sich dadurch jedoch nicht beirren und holt sich Leg um Leg und so stand es dann 5:5. Das elfte Leg des Spiels ging dann an GVV. Unter Druck glich dennoch Ross Smith aus und setzte sich dann am Ende im Decider sogar noch durch und zog damit ins Finale ein.
James Wade nach acht Jahren wieder im Finale eines European Tour Tournaments
James Wade (97,50) gegen Damon Heta (94) hieß das zweite Halbfinale. Nach dem anfänglichen 1:1 ging James Wade voran und lag bereits früh 4:1 in Front. Herausragend hierbei das 124er High Finish (T20, T14, D11) sowie später dann auch das 156er High Finish. Damon Heta kann dann zwar nochmals an 4:3 und später an 5:4 herankommen, doch am Ende war es James Wade, der dann doch relativ klar mit 7:4 in Finale einzog. James Wade musste lange auf diesen Moment warten. Es ist sein erstes Finale eines European Tour Turniers seit acht Jahren.
Das Finale im Überblick
Nachdem es am Anfang relativ ausgeglichen war (2:2) setzte James Wade per Break und Hold (11-Darter) erstmals ernsthafte Zeichen in diesem Finale. Ross Smith antwortete jedoch prompt mit einem mächtigen 150er High Finish (T20, T20, D15). Wade ließ sich dadurch überhaupt nicht beeindrucken und so stand es plötzlich 6:3 für "the Machine". In der finalen Phase des Spiels konnte Ross Smith zwar noch ein 123er High Finish (T19, 16, Bulls-Eye) erzielen, doch danach ließ James Wade überhaupt nichts mehr anbrennen und holte sich das nächste Leg und damit den Titel der
Flanders Darts Trophy 2026. Am Ende gewann er doch recht eindeutig mit 8:4 gegen Ross Smith.