„Jetzt liegt es an uns zu beweisen, dass wir gut genug sind“ – Jonny Clayton schwärmt vom neuen Winmau Blade X

PDC
durch Nic Gayer
Sonntag, 15 Februar 2026 um 10:00
Jonny Clayton
Das Lächeln ist vertraut, die Bodenständigkeit ebenso. Ob vor der Kamera oder am Oche – Jonny Clayton bleibt sich treu: ehrlich, bodenständig und mit sichtbarer Begeisterung. Bei der jüngsten Einführung des neuen Blade X-Dartboards von Winmau war der Waliser eines der Gesichter des Launchs – und das kommt nicht von ungefähr. Clayton gehört seit Jahren zur Weltspitze und weiß wie kaum ein anderer, wie entscheidend ein Dartboard auf höchstem Niveau ist.
„Nach dem Launch, an dem ich glücklicherweise teilnehmen durfte, werden wir dieses Board nun bei jedem TV-Turnier testen“, erklärt Clayton im Gespräch mit seinem Ausrüster RedDragon.

„Ausgesprochen positiver erster Eindruck“

Und wie fällt sein erster Eindruck nach dem Masters und dem Premier-League-Auftakt aus? Ausgesprochen positiv. „Was ich bisher auf dem Blade X geworfen habe, lässt mich sagen, dass es ein fantastisches Dartboard ist.“ Clayton hebt vor allem die Optik hervor. Seiner Meinung nach springt das Design sofort ins Auge: „Ich finde es klar. Die Segmente sind wirklich auffällig.“
Jonny Clayton steht derzeit auf Rang fünf der Weltrangliste
Jonny Clayton steht derzeit auf Rang fünf der Weltrangliste
Diese Klarheit mag wie ein Detail wirken, kann für einen Profi jedoch Welten bedeuten. Gerade bei großen TV-Turnieren spielen Licht, Farbkontrast und Sichtbarkeit eine zentrale Rolle. Ein Board, das visuell scharf erscheint, hilft den Spielern, den Fokus auf ihr Ziel zu richten – vor allem in langen Matches, in denen Konzentration oft über Sieg und Niederlage entscheidet.

Dünnere Verdrahtung

Auffällig ist zudem Claytons Eindruck, dass die Verdrahtung – also die Metallfäden, die die einzelnen Felder trennen – dünner wirkt als bei früheren Modellen. „Die Drähte in den Segmenten scheinen etwas kleiner zu sein“, merkt er an. „Ich weiß aber nicht, ob das daran liegt, dass die Farben der Segmente heller sind. Vielleicht wirkt es deshalb so.“
Trotzdem bleibt Clayton realistisch und schiebt die Verantwortung nicht auf das Material – im Gegenteil. „Das Board ist perfekt“, sagt er entschlossen. „Jetzt liegt es an uns zu beweisen, dass wir gut genug sind, um auf diesem Board zu werfen.“
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