Beinahe wäre es am vergangenen Wochenende beim
German Darts Grand Prix zu einem rein niederländischen Finale gekommen.
Kevin Doets musste sich jedoch im Halbfinale Nathan Aspinall geschlagen geben und verpasste damit das mögliche Duell mit Landsmann Danny Noppert.
Dennoch gehörte Doets beim
German Darts Grand Prix zu den prägenden Figuren des Turniers. Der 27-Jährige überzeugte nicht nur mit starken Ergebnissen, sondern setzte auch statistisch ein Ausrufezeichen, das in Erinnerung bleibt.
Zehn 180er bringen Doets in elitären Kreis
Mit zehn geworfenen 180ern in einem einzigen Match stellte Doets eine Marke auf, die selbst im heutigen Hochleistungs-Darts selten erreicht wird. In einer Zeit, in der die Averages kontinuierlich steigen, bleibt eine zweistellige Anzahl an Maxima in nur einer Partie ein klares Statement.
Kevin Doets erreichte am vergangenen Wochenende das Halbfinale beim German Darts Grand Prix
Seine Leistung sorgte umgehend für Aufmerksamkeit bei Fans und Experten. Doets bewies eindrucksvoll, welches Scoring-Potenzial in ihm steckt und wie gefährlich er für jeden Gegner werden kann.
Ganz allein steht er mit dieser Leistung allerdings nicht. Peter Wright legte 2019 als Erster auf der
European Tour diese Messlatte. 2023 zog James Wade nach, bevor Luke Littler im Jahr 2024 das Niveau der neuen Generation unterstrich. Auch Dave Chisnall reihte sich 2025 in diese exklusive Liste ein.
Doets bestätigt sein enormes Potenzial
Mit diesem Auftritt unterstreicht Doets seine Entwicklung auf der Tour. Sein Scoring gehört schon länger zu seinen größten Stärken, doch mit dieser Leistung rückt er endgültig ins Rampenlicht.
Die entscheidende Frage lautet nun, ob er diese Form konservieren kann. Gelingt es ihm, seine starke Punkteausbeute mit konstantem Checkout zu verbinden, dürfte er sich dauerhaft in der erweiterten Spitze etablieren.
Klar ist: Mit zehn 180ern in einem Match hat Kevin Doets ein starkes Zeichen gesetzt – und sich einen festen Platz in den Statistiken der European Tour gesichert.