Der
German Darts Grand Prix findet vom 04.–06.04.2026 statt und ist das vierte von fünfzehn European-Tour-Events in einer Saison, die in der Kulturhalle Zenith in München ausgetragen wird.
Es treten 48 Spieler an, das Preisgeld beträgt 230.000 Pfund. £35.000 gehen an den Sieger. Michael van Gerwen ist der Titelverteidiger, nachdem er Gian van Veen im Finale 2025 mit 8:5 besiegt hat.
Beide sind in diesem Jahr wieder dabei, während Luke Humphries als Topgesetzter in München antritt. Jonny Clayton, Gary Anderson, Josh Rock, Danny Noppert, Ryan Searle und Gerwyn Price komplettieren die Top 10 der Setzliste. Luke Littler fehlt hingegen weiterhin, da er seinen Boykott der deutschen Turniere auf der
European Tour fortsetzt. Aus deutscher Sicht sind sieben Spieler dabei, angeführt wird das Feld von Deutschlands Nummer 1 Martin Schindler.
Abgesehen von der Premier League in Berlin sowie dem World Cup of Darts in Frankfurt und der European Championship in Dortmund hat er seit den Vorfällen mit dem Publikum im vergangenen Jahr in Deutschland nicht gespielt, und das bleibt auch diesmal so.
Feld German Darts Grand Prix 2026
Gesetzte Spieler
| Setzposition | Spieler |
| 1 | Luke Humphries |
| 2 | Gian van Veen |
| 3 | Michael van Gerwen |
| 4 | Jonny Clayton |
| 5 | Gary Anderson |
| 6 | James Wade |
| 7 | Josh Rock |
| 8 | Danny Noppert |
| 9 | Ryan Searle |
| 10 | Gerwyn Price |
| 11 | Chris Dobey |
| 12 | Nathan Aspinall |
| 13 | Martin Schindler |
| 14 | Ross Smith |
| 15 | Damon Heta |
| 16 | Jermaine Wattimena |
PDC Pro Tour Order of Merit Qualifier
| Spieler |
| Wessel Nijman |
| Cameron Menzies |
| Dirk van Duijvenbode |
| Luke Woodhouse |
| William O'Connor |
| Niko Springer |
| Ryan Joyce |
| Krzysztof Ratajski |
| Mike De Decker |
| Dave Chisnall |
| Joe Cullen |
| Niels Zonneveld |
| Daryl Gurney |
| Raymond van Barneveld |
| Ricardo Pietreczko |
| Peter Wright |
Tour-Card-Qualifier
| Spieler |
| Stephen Burton |
| Thomas Lovely |
| Ritchie Edhouse |
| James Hurrell |
| Michael Smith |
| Kevin Doets |
| Adam Lipscombe |
| Brendan Dolan |
| Kim Huybrechts |
| Sebastian Białecki |
Host Nation-Qualifier
| Spieler |
| Jan Schmidt |
| Marcel Hausotter |
| Kevin Troppmann |
| Finn Behrens |
Nordic & Baltic Qualifier
| Spieler |
| Noch nicht ausgespielt |
Osteuropa-Qualifier
Wann wird die Auslosung für den German Darts Grand Prix bestätigt?
Die Auslosung wird am Freitag, den 03.04.2026, bestätigt, was vom Üblichen abweicht, da das Turnier über das Osterwochenende später als sonst beginnt.
Wann wird der Spielplan für den German Darts Grand Prix bestätigt?
Der Spielplan wird zeitgleich veröffentlicht, wobei die Topstars am Sonntag in Runde zwei einsteigen. In Runde eins treffen die ProTour-Qualifier auf die anderen Qualifikanten um sich einen Platz in Runde 2 zu sichern.
Prognosen German Darts Grand Prix 2026
Nicolas Gayer, Redakteur bei DartsNews.DE tippt nicht auf einen Heimsieg, sondern setzt neben Humphries auf Wade und Nijman.
Die
European Tour kommt nach Hause. Das Heimturnier von der PDC Europe in München hat sich nicht nur zu einem der ikonischsten Stopps im Kalender entwickelt, sondern liefert über das Osterwochenende auch eine Atmosphäre, die auf der Tour nur selten erreicht wird.
Aus sportlicher Sicht gilt Michael van Gerwen weithin als König von München. Mit vier Titeln und dem Triumph im vergangenen Jahr — inklusive
9-Darter — ist er der erfolgreichste Spieler in der Geschichte des German Darts Grand Prix. Aber wird „Mighty Mike“ die Trophäe in diesem Jahr im Zenith München erneut in die Höhe stemmen?
Ich glaube vielmehr, dass die Krone diesmal an einen anderen Seriensieger geht: Luke Humphries, der das Turnier bereits zweimal gewonnen hat, wird aus meiner Sicht in dieser European-Tour-Saison eine zentrale Rolle spielen. Auf der European-Tour-Bühne gelang Humphries einst der Durchbruch in die Weltspitze. Da die absolute Spitze des Sports — und damit fast alle großen Titel — derzeit fest in den Händen eines Rivalen liegt, erwarte ich, dass die European Tour in der Karriere des Engländers wieder an Bedeutung gewinnt. Nach seinem jüngsten Triumph in Wieze traue ich ihm zu, das zu unterstreichen und in München Back-to-back-Titel zu holen.
Zudem halte ich Wessel Nijman und James Wade für realistische Titelkandidaten in München. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass der German Darts Grand Prix für Martin Schindler eine Art Wendepunkt wird. In einem Interview mit unserer Redaktion im vergangenen Jahr bestätigte Schindler, dass er ohne Publikum eine stärkere Verbindung spürt als mit dem in München. Nach einem schwierigen Saisonstart könnte die Rückkehr ins Zenith daher einen positiven Effekt auf seine Leistungen haben.
⭐⭐⭐ Luke Humphries
⭐⭐ James Wade, Wessel Nijman
⭐ Gerwyn Price, Jonny Clayton, Nathan Aspinall
Oliver Ried, Redakteur bei DartsNews.DE, geht mutiger vor als die anderen und tippt auf Gary Anderson.
Der German Darts Grand Prix zählt zu den attraktivsten European-Tour-Events des Jahres. Über Ostern wartet ein volles Wochenende im legendären Zenith in München. Die einzigartige Atmosphäre macht es in jeder Saison zu einem Highlight im Kalender.
Für mich holt Gary Anderson am Ostermontag den Titel. „The Flying Scotsman“ ist aktuell für München gemeldet und hat die Turniere in Sindelfingen in den vergangenen beiden Jahren jeweils gewonnen. Sein Ziel ist klar: früh in der Saison einen European-Tour-Titel sichern. Das würde ihm erlauben, seine Einsätze danach gezielter zu wählen. Am Ende tragen ihn seine Gelassenheit, Klasse und Erfahrung zum Titel.
Weitere Topfavoriten sind Luke Humphries und Gian van Veen. Beide Spieler sind 2026 in starker Form. Humphries holte sich kürzlich in Wieze seinen ersten European-Tour-Titel der Saison. Van Veen jagt auf dieser Bühne weiterhin seinem ersten Titel hinterher. Warum nicht in Deutschland? Er erreichte im vergangenen Jahr das Finale und will nun den letzten Schritt gehen und die Trophäe hochstemmen. Humphries hingegen peilt an, seine Erfolge von 2022 und 2024 zu wiederholen und den Titel in München zum dritten Mal zu gewinnen.
Zur erweiterten Gruppe der Favoriten zählen zudem Michael van Gerwen, Martin Schindler und James Wade. Van Gerwen reist als Titelverteidiger an und gehört immer zum engsten Kreis der Anwärter. Schindler könnte vor heimischem Publikum aufdrehen und einen tiefen Run hinlegen, etwas, das er für seine Saison 2026 dringend braucht. Wade wiederum hat auf der European Tour in diesem Jahr noch kein Preisgeld eingefahren, sollte aber nach einer kurzen Auszeit frisch zurückkehren.
⭐⭐⭐ Gary Anderson
⭐⭐ Luke Humphries, Gian van Veen
⭐Michael van Gerwen, Martin Schindler, James Wade
Samuel Gill, Chefredakteur von DartsNews.com sieht ein anderes Bild als die anderen.
Die meisten haben Luke Humphries gewählt, aber ich sehe hier einige andere Namen im Rennen.
Es würde mich überhaupt nicht überraschen, wenn Jonny Clayton seine überragende Form aus der Premier League auf die European Tour überträgt. Nathan Aspinall und Gary Anderson sind für mich zudem immer sichere Kandidaten für einen tiefen Lauf.
Martin Schindler war vergangenes Jahr oft mein Tipp, und er fühlt sich in Deutschland meist wohl, daher traue ich ihm zu, dass er es an diesem Wochenende endlich zusammenbringt.
⭐⭐⭐ Jonny Clayton
⭐⭐ Nathan Aspinall, Gary Anderson
⭐ Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price
Jonny Clayton verlor das Finale der Belgian Darts Open mit 6:8 gegen Luke Humphries
Mats Leering, Redakteur bei DartsNieuws.com setzt wie viele auf Humphries als Sieger.
Ein wunderbares Osterwochenende mit dem German Darts Grand Prix. Und so unterhaltsam das Wochenende werden könnte, so unspektakulär ist meine Prognose. Ich erwarte, dass Luke Humphries seinen Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigt.
Cool Hand Luke hat sich bei den Belgian Darts Open bereits seinen ersten Euro-Tour-Titel 2026 gesichert, und ich erwarte, dass er in München direkt seinen zweiten hinzufügt. Littler gehört vorab immer zum Favoritenkreis, aber das ist in Deutschland und „The Nuke“ reist in diesem Jahr nicht zu den deutschen Turnieren, also wird er nicht dabei sein. Das erhöht Humphries’ Siegchancen noch einmal.
Weitere Favoriten sind Gerywn Price und Gian van Veen, die in Belgien nicht am Start waren, aber immer zu den Anwärtern zählen, wenn sie auftauchen. Nijman hat in diesem Jahr bereits einen Titel auf der European Tour gewonnen und ist daher jemand, den man im Blick behalten sollte. Van Gerwen liefert in München für gewöhnlich ebenfalls stark ab, also ist auch er ein Name, auf den man achten muss.
Weitere Namen, in die ich große Hoffnungen setze, sind Jonny Clayton, Martin Schindler vor heimischer Kulisse und vielleicht als größere Überraschung Daryl Gurney.
Favoriten
⭐⭐⭐ Luke Humphries
⭐⭐ Gerwyn Price, Jonny Clayton
⭐ Gian van Veen, Daryl Gurney, Michael van Gerwen
Lucas Michael, Redakteur bei DartsNews.com tippt auf Michael van Gerwen als Sieger.
Vergesst die Ostereiersuche, die Darts sind zurück im TV! Deutschland ist erneut Gastgeber eines European-Tour-Events, was eines sicher bedeutet: Die Nummer eins der Welt, Luke Littler, wird nicht auftauchen.
Ähnlich wie in Wieze, wo ein überragender Niels Zonneveld ihn in einem Thriller rauswarf, werden die Spieler ihre Chance wittern. Luke Humphries nutzte sie zuletzt, trotz Phasen wackliger Doppeldarts. Ein ominöses Zeichen für seine Rivalen.
Michael van Gerwen wieder auf dem Weg zu alter Stärke?
Michael van Gerwen scheint ebenfalls Anzeichen zu zeigen, zu seiner Bestform zurückzufinden. Der dreifache Weltmeister stand fünfmal in sieben Auflagen im Finale und gewann vier davon. Dazu zählte auch das letzte Jahr gegen Gian van Veen, und dieses Ergebnis will er nun wiederholen.
Weitere prominente Namen sind die Euro Tour-Finalisten 2026 Gerwyn Price und Jonny Clayton. Die beiden Waliser haben 2026 viele Blicke auf sich gezogen und wollen ihre positive Form in München fortsetzen. Können Spieler wie Josh Rock oder Stephen Bunting abseits der Premier League Darts-Bühne für eine Überraschung sorgen? Ich werde auch James Wade und Nathan Aspinall genau beobachten, die bei Topform um den Titel mitreden könnten.
Was den Titelsieger angeht, setze ich im zweiten Jahr in Folge auf „Mighty Mike“, der in München erneut dominieren soll.
⭐⭐⭐ Michael van Gerwen
⭐⭐ Luke Humphries, Gerwyn Price
⭐ James Wade, Nathan Aspinall, Josh Rock
Bram Coenen, Redakteur bei DartsNieuws.com, sieht Clayton und Price zusammen mit Humphries im Favoritenfeld.
Am Osterwochenende richtet sich der Blick erneut auf den German Darts Grand Prix, das vierte Turnier der diesjährigen European Tour. Der auffälligste Abwesende ist natürlich Luke Littler. Die Nummer eins der Welt hat kein besonders gutes Verhältnis zu den deutschen Fans und hat sich entschieden, dieses Turnier auszulassen. Das öffnet in München natürlich Chancen für andere Spieler, den Titel zu holen.
Beginnen wir mit Luke Humphries. Die Nummer zwei der Welt war am vergangenen Wochenende in Belgien erfolgreich und peilt nun den zweiten European Tour-Titel in Serie an. Konkurrenz bekommt er von Gian van Veen, wobei abzuwarten bleibt, wie gut er sich von seiner Nierenstein-Operation erholt hat. Van Veen verlor das letztjährige Finale gegen Michael van Gerwen, der seinen Titel verteidigen will. Bislang verläuft van Gerwens erste Saisonhälfte etwas wechselhaft, insbesondere auf die Doppel.
Neben diesem Trio richtet sich der Fokus auch auf das walisische Duo Jonny Clayton und Gerwyn Price. Clayton stand am vergangenen Wochenende im Finale der Belgian Darts Open, und auch Price ist stark in die Saison gestartet. Beide sind heiß darauf, einen weiteren TV-Titel zu gewinnen.
Dieses Quintett stellt für mich die Hauptanwärter auf den Titel dar, auch wenn die European Tour für Überraschungen bekannt ist. Daher könnte gut ein „neuer“ Name auf der Siegerliste auftauchen.
⭐⭐⭐ Luke Humphries
⭐⭐ Jonny Clayton, Gerwyn Price
⭐ Michael van Gerwen, Gian van Veen
Pieter Verbeek, Redakteur bei DartsNieuws.com, sieht Luke Humphries als kommenden Champion.
Luke Littler fehlt an diesem Wochenende erneut auf der European Tour, was naturgemäß anderen Spielern die Tür öffnet. Bei den Belgian Darts Open schied Littler überraschend früh aus, und am Ende holte sich Luke Humphries den Titel. Was Konstanz angeht, wirkt Humphries derzeit wie der Beste der Verfolger, und auch sein Checken auf die Doppel scheint im Vergleich zum Saisonbeginn besser zu werden.
Hinter Humphries erscheinen Gerwyn Price und Jonny Clayton als die weiteren Topanwärter. Beide Waliser sind das ganze Jahr über in starker Form und liefern sowohl auf der ProTour als auch in der Premier League solide Ergebnisse. Michael van Gerwen scheint ebenfalls wieder seinen Rhythmus zu finden. Der Niederländer spielt immer häufiger 100+-Averages, und es wirkt, als sei es nur eine Frage der Zeit, bis er den nächsten Ranglistentitel holt.
Wessel Nijman hat dies bereits früher im Jahr geschafft, indem er die European Darts Trophy gewann, und er sollte ebenfalls zu den Favoriten zählen. Als möglicher Außenseiter ist Nathan Aspinall einer, den man im Blick haben sollte. „The Asp“ gewann in der vergangenen Saison drei European Tour-Titel und schlug oft zu, wenn die großen Namen patzten. Sollte sich das Turnier an diesem Wochenende ähnlich entwickeln, könnte Aspinall problemlos wieder im Titelrennen sein.
⭐⭐⭐ Luke Humphries
⭐⭐ Gerwyn Price, Jonny Clayton
⭐ Nathan Aspinall, Michael van Gerwen, Wessel Nijman