Nathan Aspinall hat sich den Titel beim
German Darts Grand Prix 2026 gesichert. Im Finale in München setzte er sich mit 8:5 gegen
Danny Noppert durch und holte damit seinen vierten European-Tour-Titel. Den Schlusspunkt setzte der Engländer mit einem starken 128er-Finish.
Aspinall spielte in einem hochklassigen Endspiel einen Average von knapp über 100 Punkten. Nach einer ausgeglichenen und teils zerfahrenen Mittelphase zog er im richtigen Moment davon und übernahm die Kontrolle gegen den Niederländer.
Der Weg ins Finale
Danny Nopperts Weg ins Finale war geprägt von Kontrolle und starker Doppelquote. Im Viertelfinale besiegte er Jonny Clayton klar mit 6:1. Nach einem holprigen Start nutzte er die verpassten Chancen seines Gegners konsequent aus und dominierte die Partie.
Im Halbfinale steigerte sich Noppert weiter. Gegen Krzysztof Ratajski zeigte er eine der besten Leistungen des Abends. Mit einem Average von knapp 97 Punkten und einer Doppelquote von 50 Prozent gewann er deutlich mit 7:2. Eine Serie von vier Legs zu Beginn brachte ihn früh auf die Siegerstraße.
Nathan Aspinalls Weg verlief anders. Er lebte von starken Scoring-Phasen und wichtigen Checkouts im richtigen Moment. Im Viertelfinale gegen Andrew Gilding entwickelte sich zunächst ein chaotisches Spiel, in dem beide Spieler große Probleme hatten, ihr Anwurfleg zu halten. Aspinall nutzte schließlich seine Chancen, checkte unter anderem 100 Punkte und gewann mit 6:4.
Im Halbfinale zeigte er dann seine beste Leistung. Gegen
Kevin Doets spielte Aspinall einen Average von über 106 Punkten und dominierte die Partie von Beginn an. Ein 134er-Finish war eines der Highlights, ehe er sich souverän mit 7:2 durchsetzte und ins Finale einzog.
Aspinall entscheidet hochklassiges Finale
Im Finale erwischte Noppert den besseren Start und hielt sein erstes Anwurfleg souverän. Aspinall fand jedoch schnell ins Spiel, glich über die Doppel 16 aus und holte sich anschließend das Break zum 2:1.
Danach übernahm der Engländer das Kommando. Mit einem 11-Darter erspielte er sich einen Vorsprung von zwei Legs. Ein weiteres Break folgte, sodass Aspinall auf 4:1 davonzog.
Noppert blieb jedoch dran. Mit einem 12-Darter und einem 85er-Checkout verkürzte er den Rückstand. Als Aspinall einige Chancen liegen ließ, nutzte der Niederländer die Gelegenheit und glich zum 4:4 aus.
Die entscheidende Phase folgte wenig später. Noppert verpasste knapp ein mögliches 170er-Finish zur Führung. Aspinall bestrafte das sofort und checkte 84 Punkte zum 6:5.
Von da an ließ er nichts mehr anbrennen. Eine wichtige 180 brachte ihn in Position zum Titelgewinn. Schließlich nutzte Aspinall seine Chance eiskalt und beendete das Spiel mit einem 128er-Finish. Damit sicherte er sich den Titel in München.