Leon Weber unter den besten Averages des Development-Tour-Wochenendes – Archie Self brilliert mit 111er Average

PDC
Montag, 03 August 2026 um 12:00
Leon Weber (2)
Die PDC Development Tour bleibt ein idealer Gradmesser für Talente, die an die Spitze des internationalen Darts drängen. Bei den Turnieren 16 bis einschließlich 20 wurden erneut beeindruckende Averages erzielt, wobei mehrere junge Spieler zeigten, dass sie das Niveau haben, um auch auf größeren Bühnen für Überraschungen zu sorgen. Den höchsten Average dieser Serie verzeichnete der Engländer Archie Self, der bei Development Tour 18 in der Runde der letzten 256 einen beeindruckenden Average von 111,33 spielte.
Mit dieser Leistung führte Self nicht nur die Rangliste der höchsten Averages an, sondern unterstrich auch seine hervorragende Form. Auffällig war zudem, dass dies nicht seine einzige Platzierung an der Spitze dieser Statistik war. Bei Development Tour 16 erzielte er ebenfalls einen Average von über 104 und ist damit der einzige Spieler, der in der Liste der höchsten Averages über die fünf Turniere zweimal vertreten ist. Der Engländer bestätigt damit, dass er derzeit zu den konstantesten und gefährlichsten Spielern auf der Development Tour gehört.
Hinter Self landete der Engländer Kaya Baysal mit einem Average von 105,47, ebenfalls erzielt bei Development Tour 18 in der Startrunde. Damit war er einer von lediglich zwei Spielern, die in dieser Serie die Marke von 105 durchbrechen konnten.
Auch der Belgier Jenson Remory setzte ein Ausrufezeichen. Er spielte bei Development Tour 17 im Achtelfinale einen Average von 104,79. Gerade weil diese Leistung in einer fortgeschritteneren Turnierphase zustande kam, macht das seinen Auftritt besonders beeindruckend.
Der Deutsche Leon Weber komplettierte mit einem Average von 103,66 die vierte 103-plus-Leistung bei Development Tour 18. Auch Landsmann Charlie Manby erreichte beim selben Turnier einen Average von über 103 und bestätigte damit, dass das 18. Event zu einem der hochklassigsten Turniere dieser Serie wurde. Vier der sieben höchsten Averages wurden nämlich bei Development Tour 18 erzielt, was zeigt, dass das Niveau dort außergewöhnlich hoch war.
Die Liste wird abgeschlossen vom Tschechen Adam Gawlas, der im Halbfinale der Development Tour 19 einen Average von 102,21 notierte. Er war damit der einzige Spieler in dieser Übersicht, der in den letzten Vier eines Turniers einen Average von über 100 erreichte. Das macht seine Leistung besonders bemerkenswert, da der Widerstand in dieser Phase in der Regel deutlich größer ist als in den Auftaktrunden.
Die Zahlen belegen, dass die Development Tour erneut eine Bühne für außergewöhnliche Leistungen bietet. Die Mischung aus jungen Talenten, hohen Averages und immer stärkerer Konkurrenz verspricht viel für die Zukunft. Namen wie Archie Self, Kaya Baysal, Jenson Remory, Leon Weber, Charlie Manby und Adam Gawlas zeigen, dass die nächste Generation von Dartspielern deutlich anklopft.
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