Swiss Darts Trophy 2026: Jonny Clayton bezwingt Luke Humphries in hochklassigem Finale – starker Suljovic scheitert im Halbfinale

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Jonny Clayton hat die Swiss Darts Trophy 2026 gewonnen. Der Waliser setzte sich am Sonntagabend in der Basler St. Jakobshalle mit 8:4 gegen Luke Humphries durch. Damit feierte er seinen vierten European-Tour-Titel und sicherte sich zugleich die Qualifikation für den Grand Slam of Darts.
Ein hochklassiger Finalabend bot starke Averages, spektakuläre Checkouts und spannende Wendungen. Mensur Suljovic erreichte erstmals seit 2021 wieder ein European-Tour-Halbfinale, ehe ihn ein überragender Humphries stoppte. Gian van Veen überstand im Viertelfinale drei Matchdarts, scheiterte anschließend jedoch am späteren Turniersieger.

Clayton zieht souverän ins Halbfinale ein

Im ersten Viertelfinale traf Jonny Clayton auf Karel Sedlacek. Der Waliser erwischte den besseren Start und erspielte sich eine schnelle 3:0-Führung. Sedlacek nutzte anschließend die Fehler seines Gegners und verkürzte mit zwei Leggewinnen in Folge auf 2:3.
Clayton übernahm danach allerdings wieder die Kontrolle. Mit einem 104er-Checkout erhöhte er auf 5:2 und ließ dem Tschechen keine weitere Gelegenheit zur Aufholjagd. Im folgenden Leg machte er den 6:2-Erfolg und seinen Einzug ins Halbfinale perfekt.

Van Veen übersteht drei Matchdarts gegen Brooks

Deutlich dramatischer verlief das zweite Viertelfinale zwischen Bradley Brooks und Gian van Veen. Brooks, der Jugendweltmeister von 2020, startete stark und ging mit 3:0 in Führung. Danach fand van Veen seinen Rhythmus und drehte die Begegnung mit vier Leggewinnen in Folge.
Brooks ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Der Engländer übernahm erneut die Führung und bekam beim Stand von 5:4 drei Matchdarts. Er verpasste allerdings sämtliche Chancen, die Partie zu entscheiden.
Van Veen nutzte diesen Moment und checkte 25 Punkte zum 5:5-Ausgleich. Im Entscheidungsleg behielt der Niederländer die Oberhand und sicherte sich auf Doppel-10 den 6:5-Sieg. Damit zog er nach einem hart umkämpften Duell ins Halbfinale ein.

Suljovic begeistert mit deutlichem Sieg über van Duijvenbode

Im dritten Viertelfinale setzte Mensur Suljovic seinen überraschenden Lauf gegen Dirk van Duijvenbode fort. Der dreifache European-Tour-Sieger übernahm früh die Kontrolle und ging mit 2:0 in Führung. Van Duijvenbode antwortete mit einem 126er-Checkout und verkürzte auf 1:2.
Suljovic ließ sich davon jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen. Der Österreicher vergrößerte seinen Vorsprung und checkte 120 Punkte zur 4:1-Führung. Van Duijvenbode bekam später bei 167 Rest noch einen Versuch auf dem Bullseye, verpasste diesen aber.
Suljovic bestrafte die ausgelassene Chance und machte schließlich auf Doppel-10 den deutlichen 6:1-Erfolg perfekt. Mit einem Average von rund 102 Punkten unterstrich er seine starke Leistung. Zugleich erreichte er erstmals seit 2021 wieder ein Halbfinale auf der European Tour.

Humphries setzt sich gegen Reyes durch

Das letzte Viertelfinale bestritten Cristo Reyes und Luke Humphries. Der Spanier setzte sofort ein Ausrufezeichen und eröffnete die Begegnung mit einem Break durch ein 105er-Checkout. Humphries reagierte jedoch umgehend und drehte die Partie zur 2:1-Führung.
Im vierten Leg ließen beide Spieler zahlreiche Chancen auf den Doppeln liegen. Reyes traf schließlich zum Ausgleich, verpasste danach aber die Gelegenheit, über Doppel-18 und Doppel-18 erneut in Führung zu gehen.
Humphries nutzte die Fehler seines Gegners und zog auf 5:2 davon. Reyes verkürzte noch einmal auf 3:5, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern. Mit einem 109er-Checkout besiegelte Humphries den 6:3-Sieg und beendete die Partie mit einem weiteren Average jenseits der 100 Punkte.

Spektakuläre Finishes bringen Clayton ins Finale

Im ersten Halbfinale lieferten sich Clayton und van Veen ein hochklassiges Duell. Die ersten fünf Legs gingen jeweils an den Spieler mit Anwurf. Anschließend checkte Clayton 105 Punkte zum 3:3-Ausgleich.
Der Waliser legte direkt nach und löschte 161 Punkte auf dem Bullseye zur 4:3-Führung. Van Veen antwortete ebenso eindrucksvoll: Mit einem 117er-Checkout stellte der Niederländer umgehend wieder Gleichstand her.
Danach machten sich allerdings die Fehler van Veens bemerkbar. Clayton nutzte seine Chancen konsequent und erspielte sich eine 6:4-Führung. Im folgenden Leg ließ der Niederländer drei weitere Doppeldarts liegen.
Clayton griff erneut zu und machte den 7:4-Sieg perfekt. Mit einem Average von rund 105 Punkten zog der Waliser verdient ins Finale ein.

Humphries stoppt Suljovic mit einem 111er-Average

Im zweiten Halbfinale erwischte Suljovic zunächst den besseren Start. Der Österreicher checkte 96 Punkte zur 2:0-Führung und setzte Humphries früh unter Druck. Die Nummer zwei der Welt steigerte sich anschließend jedoch deutlich und gewann vier Legs in Folge.
Suljovic blieb trotzdem im Spiel. Nachdem Humphries ein 140er-Checkout verpasst hatte, gelang dem Österreicher das Break zum 3:4. Humphries antwortete allerdings sofort und stellte mit einem 74er-Checkout den Zwei-Leg-Vorsprung wieder her.
Auch die nächsten beiden Legs gingen jeweils an den Spieler gegen den Anwurf. Beim Stand von 6:4 beendete Humphries die Partie schließlich mit einem 91er-Checkout auf Doppel-14.
Der Engländer glänzte beim 7:4-Erfolg mit einem Average von 111,17 Punkten. Suljovic hielt mit rund 100 Punkten ebenfalls stark dagegen, musste sich aber der herausragenden Leistung seines Gegners geschlagen geben.
Luke Humphries & Jonny Clayton (2)
Standen sich zum zweiten mal 2026 in einem European Tour Finale gegenüber: Jonny Clayton und Luke Humphries

Clayton nutzt Humphries’ verpasste Chancen im Finale

Im Endspiel setzte Clayton gleich ein erstes Ausrufezeichen. Der Waliser eröffnete die Begegnung mit einem 118er-Checkout auf Doppel-20. Im dritten Leg bekam Humphries gleich fünf Chancen auf ein Break, ließ jedoch sämtliche Doppeldarts ungenutzt.
Clayton rettete sein Anwurfleg auf Doppel-10 und ging mit 2:1 in Führung. Auch danach verteidigten beide Spieler zunächst ihren Anwurf. Humphries musste beim 3:3-Ausgleich allerdings bis auf Doppel-1 heruntergehen, ehe er das Leg abschloss.
Die Partie blieb eng, doch Humphries ließ weitere Möglichkeiten liegen. Bei 64 Rest verpasste er einen weiteren Breakdart. Clayton hielt seinen Anwurf und checkte später 46 Punkte zur 5:4-Führung.
Im zehnten Leg bekam Humphries die Chance auf ein 164er-Checkout, verfehlte jedoch das Bullseye. Clayton hatte sich seinerseits von 164 Rest auf Doppel-13 gestellt. Mit seinem zweiten Dart traf er das Feld und sicherte sich das erste Break des Finales zur 6:4-Führung.
Auch im folgenden Leg fehlten Humphries nur wenige Millimeter zu einem spektakulären Finish. Diesmal verpasste er das Bullseye bei 161 Rest. Clayton nutzte erneut seine Gelegenheit und erhöhte auf 7:4.
Nur ein Leg später fiel die Entscheidung. Clayton checkte 46 Punkte auf Doppel-16 und besiegelte den 8:4-Erfolg. Beide Finalisten beendeten auch diese Begegnung mit einem Average von über 100 Punkten.
Für Clayton bedeutete der Triumph seinen ersten Ranking-Titel im Jahr 2026 und den vierten Turniersieg auf der European Tour. Zudem sicherte sich der Waliser damit seinen Startplatz beim Grand Slam of Darts. In Basel trat er die Nachfolge der bisherigen Sieger Martin Schindler und Stephen Bunting an.
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