Die Paddy Power Perfect Challenge feiert am Dienstag, dem 25. November, ihr Comeback. Die Ausgabe im vergangenen Jahr bleibt vielen Fans lebhaft in Erinnerung. Zwar gewann Snooker-Star Shaun Murphy den Wettbewerb, doch das herausragende Hin und Her zwischen „The Magician“, Michael van Gerwen und Luke Humphries dominierte die Schlagzeilen. Genau dieses Trio sorgt auch diesmal wieder für Glanz – allerdings mit einem deutlich größeren Aufgebot an Dartspielern als im Vorjahr.
2023 stellten sich nur Humphries und van Gerwen der Perfect Challenge. Das Format verbindet drei Sportarten und bringt die Frage auf den Punkt, welche davon am einfachsten – oder am schwersten – zur Perfektion führt. Die Regeln bleiben gleich: Ab 10 Uhr läuft die Challenge ohne Unterbrechung, bis die Perfektion zweimal erreicht wurde. Murphy entschied die Debatte damals mit einem makellosen 147er Break für sich. Für Lacher sorgte sein Geständnis, schon einmal ein Neun-Dart-Finish erzielt zu haben – gefolgt von einem missglückten Versuch, dieses Kunststück live zu wiederholen. MVG und Humphries ließen es sich nicht nehmen, ihn dafür humorvoll aufzuziehen.
Größeres Teilnehmerfeld – und mehr Chancen für Darts
In diesem Jahr wächst das Feld deutlich. Neben van Gerwen und Humphries greifen auch Gerwyn Price, Jonny Clayton, Nathan Aspinall und Damon Heta an. Der Dartsport ist damit stärker vertreten als jede andere Disziplin. Beim Snooker steigen Shaun Murphy, Kyren Wilson und Luca Brecel ein. In der Golf-Kategorie, in der ein Hole-in-One gefordert ist, versuchen Matt Wallace, Ross Fisher und Robert Rock ihr Glück.
Interessant bleibt die Ausgangslage im Darts: Während Profis im Training regelmäßig 9-Darter werfen, entwickelte sich die Challenge im Vorjahr zum zähen Geduldsspiel. Weder Humphries noch van Gerwen gelang das perfekte Spiel – ein bemerkenswerter Kontrast zu einem Sport, in dem Neun-Darter heute deutlich häufiger fallen als früher.
Am Dienstag geht das Spektakel erneut über die sozialen Medien live an die Fans. Und eine Frage begleitet die gesamte Challenge: Wird der Dartsport dieses Mal gewinnen?
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Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







