PDC Order of Merit nach dem World Grand Prix: Martin Schindler verliert Boden, Luke Humphries hält Gian van Veen auf Abstand – James Wade klettert

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CollageHumphriesWade
Luke Humphries verteidigt mit seinem World-Grand-Prix-Triumph Platz zwei in der PDC Order of Merit. James Wade kehrt in die Top Fünf zurück, Nathan Aspinall nähert sich den Top Ten. Dagegen müssen Martin Schindler und die beiden Belgier Mike De Decker und Dimitri Van den Bergh Rückschläge hinnehmen.
Der World Grand Prix in Leicester hat die Weltrangliste an mehreren Stellen verändert. Während Humphries durch seinen Titelgewinn etwas Abstand zu Gian van Veen schafft, profitieren auch mehrere Halb- und Viertelfinalisten von einer erfolgreichen Turnierwoche.
Luke Littler bleibt trotz seines frühen Ausscheidens unangefochten an der Spitze. Dahinter geht es deutlich enger zu: James Wade verdrängt Jonny Clayton von Platz fünf, Danny Noppert zieht an Josh Rock vorbei. Besonders große Sprünge gelingen Nathan Aspinall und Niels Zonneveld.
Luke Littler hält zwei Finger in die Höhe.
Luke Littler hat weiterhin einen riesigen Vorsprung in der Weltrangliste

Humphries verschafft sich Luft gegenüber Van Veen

Luke Humphries gewann den World Grand Prix erneut und beendete damit seine Wartezeit auf einen weiteren Major-Titel. Seit seinem Premier-League-Triumph im vergangenen Jahr hatte der Engländer mehrfach im Endspiel verloren, auch aufgrund der Dominanz von Luke Littler.
Im Finale gegen Gerwyn Price bewies Humphries seine Comeback-Qualitäten. Er drehte einen 0:3-Rückstand noch zum 6:4 und wurde erst der vierte Mehrfach-Champion in der 28-jährigen Turniergeschichte.
Nach zwei verlorenen Grand-Prix-Finals in Folge sicherte sich Humphries diesmal den Titel und 150.000 Pfund Preisgeld. Diese Summe kam im Kampf um Weltranglistenplatz zwei zum richtigen Zeitpunkt. Gian van Veen hatte sich dem Engländer zuletzt immer weiter angenähert.
Humphries steht nun bei 1.081.000 Pfund, Van Veen folgt mit 1.029.750 Pfund. Der Abstand beträgt damit 51.250 Pfund. Der Niederländer bleibt in Schlagdistanz, doch Humphries hat sich vor den kommenden Turnieren etwas Luft verschafft.
Littler führt die Rangliste unterdessen mit 3.124.000 Pfund an. Sein Vorsprung auf Humphries beträgt damit mehr als zwei Millionen Pfund. Das Erstrundenaus gegen Luke Woodhouse beim World Grand Prix gefährdete seine Spitzenposition deshalb nicht.
Anschließend scheiterte Littler bei der Junioren-WM zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale, diesmal an Cam Crabtree. Dieses Ergebnis hat allerdings keinen Einfluss auf die PDC Order of Merit. Bis zum Jahresende muss Littler allerdings noch mehr als 700.000 Pfund in der Weltrangliste verteidigen.

James Wade in einem Interview nach dem World Grand Prix

Wade zurück in den Top Fünf – Aspinall nähert sich Anderson

James Wade zählt ebenfalls zu den Gewinnern der aktualisierten Weltrangliste. Durch seinen Halbfinaleinzug verbessert sich „The Machine“ um eine Position und kehrt auf Rang fünf zurück.
Mit 686.250 Pfund liegt Wade allerdings nur knapp vor Jonny Clayton. Der Waliser fällt mit 684.000 Pfund auf Platz sechs zurück. Zwischen beiden liegen gerade einmal 2.250 Pfund.
Den nächsten Platz vor Wade belegt Gerwyn Price. Durch seinen Finaleinzug festigt der Waliser Position vier und kommt nun auf 793.000 Pfund. Wade fehlen damit 106.750 Pfund auf die Top Vier.
Mit seinen Leistungen liefert Wade zugleich weitere Argumente für eine Rückkehr in die Premier League. Zusätzliche Erfolge in den kommenden Monaten würden seine Ausgangslage weiter verbessern.
Danny Noppert gewinnt ebenfalls eine Position und übernimmt Rang sieben. Mit 615.000 Pfund liegt er nur 2.000 Pfund vor Josh Rock. Michael van Gerwen und Gary Anderson folgen unverändert auf den Plätzen neun und zehn.
Direkt dahinter nähert sich Nathan Aspinall den Top Ten. Sein Halbfinaleinzug bringt ihm vier Plätze ein. Mit 583.000 Pfund steht er nun auf Rang elf und liegt nur noch 8.750 Pfund hinter Anderson.
Stephen Bunting verliert dagegen zwei Positionen und fällt auf Rang 13 zurück. Auch Ryan Searle und Ross Smith rutschen jeweils einen Platz ab. Jermaine Wattimena verbessert sich auf Position 16 und gehört erstmals zu den besten 16 Spielern der Welt.

Zonneveld erstmals in den Top 32

Den größten Sprung innerhalb der Top 32 schafft Niels Zonneveld. Der Niederländer erreichte beim World Grand Prix erstmals das Viertelfinale eines Ranglisten-Majors. Dadurch gewinnt er sechs Positionen und steht nun auf Rang 29.
Mit 291.250 Pfund gehört Zonneveld erstmals in seiner Karriere zu den besten 32 Spielern der Welt. Damit zählt er zu den großen Gewinnern der Turnierwoche in Leicester.
Auch Krzysztof Ratajski, Dirk van Duijvenbode und Damon Heta verbessern sich. Ratajski und Van Duijvenbode gewinnen jeweils einen Platz und belegen die Positionen 19 und 20. Heta steigt um zwei Ränge auf Platz 21.
Ryan Joyce rückt auf Position 24 vor. Cameron Menzies, Kevin Doets, Andrew Gilding und Daryl Gurney folgen auf den Plätzen 25 bis 28. Alle fünf gewinnen jeweils eine Position.

Luke Humphries solidifies World No.2 and won the title.

Schindler fällt zurück – Springer zieht mit Michael Smith gleich

Für Martin Schindler fällt die aktualisierte Rangliste weniger erfreulich aus. Der Deutsche verpasste erstmals seit fünf Jahren die Qualifikation für den World Grand Prix. Nun verliert er vier Plätze und steht mit 392.750 Pfund auf Rang 23.
Schindler bleibt damit die deutsche Nummer eins. Allerdings liegt Ryan Joyce unmittelbar hinter ihm nur noch 1.750 Pfund zurück. Der Abstand zu den Top 16 ist dagegen deutlich größer geworden.
Ricardo Pietreczko fällt um einen Platz auf Position 35 zurück. Mit 245.500 Pfund fehlen ihm aktuell 32.500 Pfund auf den Einzug in die Top 32.
Niko Springer gewinnt hingegen eine Position und teilt sich mit Michael Smith Rang 37. Beide stehen bei 236.250 Pfund. Während Springer aufsteigt, verliert der ehemalige Weltmeister einen Platz.
Gabriel Clemens verbessert sich ebenfalls um eine Position und belegt mit 171.500 Pfund Rang 47. Lukas Wenig fällt dagegen um zwei Plätze auf Rang 64 zurück. Max Hopp gewinnt einen Platz und liegt gemeinsam mit Nick Kenny auf Position 65.
Wenig kommt auf 117.250 Pfund, Hopp und Kenny stehen jeweils bei 113.000 Pfund. Zwischen den beiden Deutschen liegen damit nur noch 4.250 Pfund. Dominik Grüllich folgt auf Rang 78, Leon Weber auf Position 88 und Kai Gotthardt auf Platz 97.

De Decker und Van den Bergh mit deutlichen Verlusten

Besonders schmerzhaft fällt die neue Rangliste für Mike De Decker aus. Der World-Grand-Prix-Champion von 2024 verpasste die diesjährige Ausgabe. Gleichzeitig fällt das Preisgeld seines damaligen Titelgewinns aus dem zweijährigen Wertungszeitraum.
De Decker verliert dadurch neun Positionen und steht mit 274.000 Pfund nur noch auf Rang 33. Damit gehört der Belgier vorerst nicht mehr zu den Top 32.
Noch größer ist der Rückschlag für Dimitri Van den Bergh. Nach seiner zweiten verpassten Grand-Prix-Qualifikation in Folge büßt er 13 Plätze ein. Mit 135.500 Pfund belegt er nur noch Rang 59.
Auch mehrere weitere etablierte Spieler verlieren Boden. Chris Dobey fällt um eine Position auf Platz 17 zurück. Raymond van Barneveld verliert vier Ränge und steht nun auf Position 44.
Brendan Dolan büßt ebenfalls vier Plätze ein und fällt auf Rang 53 zurück. Damit müssen mehrere Spieler, die den World Grand Prix über Jahre mitprägten, ihren Blick in der Weltrangliste zunehmend nach hinten richten.

PDC Order of Merit nach dem World Grand Prix

RK +/- Name Preisgeld
1   Luke Littler 3124
2   Luke Humphries 1081
3   Gian van Veen 1029.75
4   Gerwyn Price 793
5 +1 James Wade 686.25
6 -1 Jonny Clayton 684
7 +1 Danny Noppert 615
8 -1 Josh Rock 613
9   Michael van Gerwen 608.5
10   Gary Anderson 591.75
11 +4 Nathan Aspinall 583
12   Wessel Nijman 577
13 -2 Stephen Bunting 570.75
14 -1 Ryan Searle 569.75
15 -1 Ross Smith 562.25
16 +1 Jermaine Wattimena 547.75
17 -1 Chris Dobey 537.25
18   Luke Woodhouse 511
19 +1 Krzysztof Ratajski 440
20 +1 Dirk van Duijvenbode 427.5
21 +2 Damon Heta 413.25
22   Rob Cross 397
23 -4 Martin Schindler 392.75
24 +1 Ryan Joyce 391
25 +1 Cameron Menzies 375
26 +1 Kevin Doets 373
27 +1 Andrew Gilding 358.75
28 +1 Daryl Gurney 305
29 +6 Niels Zonneveld 291.25
30 +1 Dave Chisnall 280.75
31 -1 Joe Cullen 280
32   Ritchie Edhouse 278
33 -9 Mike De Decker 274
34 -1 William O'Connor 273.5
35 -1 Ricardo Pietreczko 245.5
36 +1 Peter Wright 237
37 +1 Niko Springer 236.25
37 -1 Michael Smith 236.25
39   Callan Rydz 194
40 +2 Justin Hood 193.25
41   Martin Lukeman 192.5
42 +1 Mickey Mansell 191.25
43 +1 Jeffrey de Graaf 184.25
44 -4 Raymond van Barneveld 180.25
45   Madars Razma 177.75
46 +1 James Hurrell 175.25
47 +1 Gabriel Clemens 171.5
48 +5 Karel Sedlacek 169.25
49 +3 Scott Williams 167.5
50   Connor Scutt 166.75
51   Kim Huybrechts 166.5
52 +2 Ricky Evans 165
53 -4 Brendan Dolan 163
54 +1 Sebastian Bialecki 162
55 +1 Keane Barry 152.25
56 +1 Mensur Suljovic 149.5
57 +1 Ian White 145
58 +1 Richard Veenstra 138.75
59 -13 Dimitri Van den Bergh 135.5
60 +1 Alan Soutar 127
61 -1 Rob Owen 123.25
62 +2 Bradley Brooks 119.5
63   Ryan Meikle 119.25
64 -2 Lukas Wenig 117.25
65 +1 Max Hopp 113
65   Nick Kenny 113
67 -1 Mario Vandenbogaerde 112
68 +1 Cam Crabtree 104.5
69 -1 Thibault Tricole 101.75
70   Wesley Plaisier 98
71   Cristo Reyes 87
72   Maik Kuivenhoven 82
73   Adam Lipscombe 80
74   Beau Greaves 72
75   Tom Bissell 71.25
76   Darryl Pilgrim 69.5
77   Cor Dekker 68.75
78   Dominik Gruellich 62.25
79   Christian Kist 60.5
80   Tom Sykes 57.75
81   Andy Boulton 56
82   Jim Long 55.25
83   Oskar Lukasiak 47.25
83   Charlie Manby 47.25
85   Joe Hunt 46
86   Thomas Lovely 43
87   Jimmy van Schie 41.5
88   Leon Weber 41.25
89   Darius Labanauskas 40.75
90   Marvin van Velzen 37.75
91   Tavis Dudeney 37.25
92   Viktor Tingstrom 37
93   Shane McGuirk 36.75
94   Alexander Merkx 34.75
95   Henry Coates 34
96   Adam Gawlas 33.75
97   Kai Gotthardt 33
98   Adam Paxton 32.75
99   Greg Ritchie 32.25
100   David Sharp 31.25
101   Jeffrey De Zwaan 29.75
101   Owen Bates 29.75
103   Mervyn King 29
104   Adam Warner 28.75
105   Jurjen van der Velde 28.5
106   Martijn Dragt 28.25
107   Dennie Olde Kalter 27.5
108   Chris Landman 26.75
109   Benjamin Pratnemer 26.5
110   Tommy Morris 26.25
111   Stephen Burton 26
112   Jeffrey Sparidaans 25.75
113   Tyler Thorpe 24
114   Tommy Lishman 23
115   Niall Culleton 22.75
116   Scott Waites 22.5
117   Jack Tweddell 21.75
118   Arno Merk 21.5
119   Sietse Lap 21.25
120   Maximilian Czerwinski 20
121   Rhys Griffin 19.25
121   Adam Leek 19.25
123   Derek Coulson 19
124   Steve Lennon 17.75
125   Stephen Rosney 17
126   Stefaan Henderyck 16.75
127   Stefan Bellmont 16.5
128   Tytus Kanik 15
129   Harry Ward 14.25
130   Samuel Price 14
131   Carl Sneyd 13.5
132   Nathan Potter 13
133   Daniel Ayres 12.75
134   Yorick Hofkens 12.5
135   Pascal Rupprecht 12.25
136   Andy Baetens 11.5
137   Daniel Klose 10.75
138   Lewis Pride 10.25
139   Rusty-Jake Rodriguez 10
140   Marvin Kraft 9.5
140   Paul Krohne 9.5
142   Boris Krcmar 8.5
143   Michael Unterbuchner 7.5
144   Jan Schmidt 7
144   Patrik Kovacs 7
146   Pero Ljubic 6.5
147   Christopher Wickenden 6.25
148   Johan Engstrom 6
149   Nandor Major 5.5
149   Jonas Masalin 5.5
149   Dragutin Horvat 5.5
149   Marcel Hausotter 5.5
153   Jack Aldridge 5.25
154   Oliver Mitchell 4.25
155   Finn Behrens 4
155   Callum Goffin 4
155   Anton Ostlund 4
158   Ted Evetts 3.75
158   Aden Kirk 3.75
158   Filip Bereza 3.75
158   Scott Campbell 3.75
162   Laszlo Kadar 3.5
162   Valters Melderis 3.5
164   Archie Self 3.25
165   Patrik Williams 3
166   Gilbert van der Meijden 2.5
166   Graham Hall 2.5
168   Jaimy Jacobs 2
168   Jeroen Caron 2
168   Kevin Lankhuizen 2
168   Michael Hansen 2
168   Petr Tous 2
168   David Rosi 2
168   Jiri Brejcha 2
168   Martin Homola 2
168   Andras Borbely 2
168   David Pisek 2
168   Milan Biro 2
168   Jaimy Van de Weerd 2
168   Michal Smejda 2
168   Mio Varila 2
168   Adrian Dudek 2
168   Gabriel Varaljay 2
168   Jan Sliacky 2
168   Juraj Holub 2
168   Peter Kelemen 2
168   Jason Riedtke 2
168   Teemu Harju 2
168   Gyorgy Jehirszki 2
168   Liam Maendl-Lawrance 2
168   Aaron Hardy 2
168   Nick Zwittnigg 2
168   Zoran Lerchbacher 2
168   Michael Hurtz 2
168   Petr Krivka 2
168   Robin Masino 2
168   Kevin Troppmann 2
168   Francois Schweyen 2
168   Jani Haavisto 2
168   Pascal Devroey 2
168   Florian Hempel 2
168   Florian Preis 2
168   Wojciech Brulinski 2
168   Sam Spivey 2
168   Andreas Harrysson 2
168   Dawid Robak 2
168   Krzysztof Kciuk 2
168   Miroslaw Grudziecki 2
168   Piotr Maciejczak 2
210   Danny Trueman 1.25
210   Matthias Ehlers 1.25
210   Jack Todd 1.25
210   Jamai van den Herik 1.25
210   Oliver King 1.25
210   Ron Meulenkamp 1.25
210   Samuel Whittaker 1.25
217   Danny van Trijp 0.75
217   Jesus Salate 0.75
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