Players Championship 14: Wessel Nijman gewinnt sechsten Saisontitel in Hildesheim – Max Hopp feiert sensationellen Finaleinzug
PDC
Wessel Nijman bleibt das Maß aller Dinge auf der PDC Pro Tour: Der Niederländer gewann am Dienstagabend in Hildesheim Players Championship 14 und sicherte sich damit bereits seinen sechsten Titel der laufenden Saison. Im Finale ließ der Floor-Dominator Max Hopp keine Chance, der mit seinem ersten Endspieleinzug seit 2019 dennoch für das deutsche Jahres-Highlight der bisherigen PDC-Saison sorgte.
Aus deutscher Sicht begann Players Championship 14 mit gemischten Ergebnissen, entwickelte sich jedoch zunehmend zu einem Turniertag, der ganz im Zeichen von Max Hopp stand. Während Niko Springer mit einem 0:6 gegen Connor Scutt früh ausschied und auch Kai Gotthardt nach zwischenzeitlicher 4:0- und 5:2-Führung noch im Decider gegen Joe Cullen unterlag, sorgten vor allem die deutsch-deutschen Duelle zunächst für Aufmerksamkeit: Lukas Wenig setzte sich mit über 100 Punkten im Average im Entscheidungsleg gegen Dominik Grüllich durch, während Marvin Kraft knapp gegen Yorick Hofkens die Oberhand behielt. Für Aufsehen sorgte zudem Ricardo Pietreczko, der seine Erstrundenpartie kampflos aufgab.
Hopp marschiert ins Finale
Auch in Runde zwei blieb die deutsche Bilanz durchwachsen: Gabriel Clemens kämpfte sich zwar im Decider gegen Ryan Joyce durch, schied jedoch wenig später ebenso aus wie Leon Weber und Arno Merk. Martin Schindler setzte mit einem 6:4-Erfolg über Peter Wright zwar ein Ausrufezeichen, musste sich später jedoch im Boardfinale Landsmann Lukas Wenig geschlagen geben, der somit das Achtelfinale erreichte und für eines der stärksten Ergebnisse der deutschen Pro-Tour-Woche sorgte.
Im weiteren Turnierverlauf kristallisierte sich Hopp immer mehr als deutscher Hoffnungsträger heraus. Nach einem kampflosen Auftakt und einem 6:4-Erfolg über Lewis Pride setzte sich der Maximiser im Boardfinale mit einem sehenswerten 122er-Bull-Finish erstmals in seiner Karriere gegen Damon Heta durch und zog ins Achtelfinale ein. Dort ließ er Rob Cross beim 6:2 keine Chance und unterstrich seine starke Form eindrucksvoll.
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Auch im Viertelfinale zeigte Hopp seine Klasse: Gegen Joe Hunt dominierte der Deutsche früh, baute seine Führung mit einem spektakulären 140er-Finish aus und machte schließlich mit einem 121er-Checkout den 6:3-Erfolg perfekt. Damit erreichte der Maximiser erstmals seit sieben Jahren wieder ein Players-Championship-Halbfinale.
Max Hopp erreichte in Hildesheim erstmals seit 2019 wieder ein Pro-Tour-Finale und setzte damit ein starkes Ausrufezeichen trotz klarer Niederlage gegen Wessel Nijman
In der Vorschlussrunde ließ Hopp dann keinen Zweifel mehr an seiner derzeitigen Topform aufkommen. Gegen Tom Bissell startete der Deutsche furios, setzte sich früh mit mehreren Breaks ab und zog zwischenzeitlich auf 6:1 davon. Zwar konnte Bissell noch verkürzen, doch Hopp blieb souverän und machte mit einem überragenden 110er-Checkout den 7:3-Erfolg perfekt. Parallel setzte sich in der oberen Turnierhälfte Wessel Nijman deutlich gegen Danny Noppert durch, sodass ein hochklassiges Endspiel zwischen dem formstarken Niederländer und dem wiedererstarkten Hopp um den Titel in Hildesheim perfekt war.
Nijman nicht zu stoppen
Das Endspiel entwickelte sich schnell zu einer klaren Angelegenheit zugunsten Nijmans. Zwar bot sich Hopp im ersten Leg noch die Chance auf ein frühes Break, ließ diese jedoch ungenutzt – eine Nachlässigkeit, die der Niederländer eiskalt bestrafte. Mit einem 88er-Checkout zum ersten Break sowie weiteren präzisen Checkouts setzte sich Nijman früh auf 3:0 und wenig später auf 5:0 ab.
Der Deutsche fand in dieser Phase kaum Zugriff auf das Spiel, während Nijman nahezu fehlerfrei agierte und seine Dominanz mit konstantem Scoring sowie einer sicheren Doppelquote untermauerte. Erst beim Stand von 0:6 gelang Hopp mit einem 76er-Finish der erste Leggewinn, doch eine Wende deutete sich nicht mehr an.
Mit einem weiteren 13-Darter zog Nijman schließlich auf 7:1 davon und machte wenig später den deutlichen 8:1-Erfolg perfekt. Damit unterstrich der Niederländer einmal mehr seine herausragende Form und krönte sich in Hildesheim zum sechsten Mal in dieser Saison zum Turniersieger. Für Hopp bleibt trotz der klaren Finalniederlage ein äußerst positiver Turniertag, der ihn erstmals seit Jahren wieder bis in ein Endspiel auf der Pro Tour führte.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










