Poland Darts Open bescheren Littler einen Platz im exklusiven Kreis

PDC
Montag, 23 Februar 2026 um 12:30
Luke Littler
Luke Littler hat sich am Sonntagabend den Gesamtsieg bei den Poland Darts Open 2026 gesichert. Im hochklassigen Finale von Krakau bezwang „The Nuke“ den Niederländer Gian van Veen mit 8:4 und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen auf der European Tour.
Der Erfolg bei den Poland Darts Open kam keineswegs überraschend. Littler dominierte das Turniergeschehen von Beginn an und gewann 33 seiner insgesamt 44 gespielten Legs. Das entspricht einer starken Quote von 75 Prozent. Mit dieser Bilanz holte sich der 19-jährige Engländer nicht nur souverän den Titel, sondern lieferte zugleich eine statistische Leistung, die auf der European Tour Seltenheitswert besitzt.

Dominanz auf historischem Niveau

Erst zum 15. Mal in der Geschichte der PDC European Tour erreichte ein Turniersieger eine Leg-Quote von mindestens 75 Prozent. Diese Zahl verdeutlicht, wie klar Littler das Feld in Polen kontrollierte. Wer drei Viertel aller Legs gewinnt, setzt seine Gegner permanent unter Druck, diktiert das Tempo und nutzt konsequent jede Schwäche. Littler überzeugte mit konstant hohem Scoring und hoher Präzision auf die Doppel.
Luke Littler posiert stolz mit der Trophäe der Poland Darts Open
Luke Littler war im Finale der Poland Darts Open mit 8:4 zu stark für Gian van Veen
Noch exklusiver bleibt allerdings die Marke von 80 Prozent. Nur dreimal übertraf ein Spieler diese Grenze. Die Bestleistung hält Phil Taylor, der 2013 bei ET5 herausragende 83,7 Prozent erzielte. Auch Michael van Gerwen schrieb Geschichte: 83,3 Prozent im Jahr 2017 (ET10) sowie 82,5 Prozent 2018, ebenfalls bei ET10.
Mit seiner 75-Prozent-Quote reiht sich Littler nun in diese illustre Gesellschaft ein. Zwar blieb er unter der magischen 80-Prozent-Marke, doch angesichts der enormen Leistungsdichte auf der heutigen European Tour wiegt seine Statistik besonders schwer.
Die Zahlen aus Krakau unterstreichen, dass Littler weit mehr als spektakuläre Momente liefert. Er verbindet Durchschlagskraft im Scoring mit Nervenstärke auf die Doppel. Aktuell präsentiert er sich als komplettester Spieler im Feld. Hält er dieses Niveau, dürfte auch die 80-Prozent-Marke nur noch eine Frage der Zeit sein.
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading