Preisgeld World Matchplay 2026: Wie viel können Luke Littler und Gerwyn Price in Blackpool gewinnen?
PDC
Blackpool ist vom 18. bis 26. Juli erneut Schauplatz eines der prestigeträchtigsten Turniere im internationalen Darts-Kalender. In den legendären Winter Gardens kämpfen die 32 besten Spieler der Welt beim World Matchplay 2026 um den Titel, die traditionsreiche Phil Taylor Trophy und ein Rekordpreisgeld.
Das World Matchplay zählt seit Jahren zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Aufgrund seiner besonderen Atmosphäre, der hohen sportlichen Qualität und seines Stellenwerts wird das Turnier von vielen Fans auch als „Sommer-WM“ bezeichnet.
Jeder Sieg bringt deutlich mehr Preisgeld ein
In diesem Jahr steht so viel Geld auf dem Spiel wie nie zuvor. Der Gesamtpreispool wurde auf 1.000.000 Pfund angehoben und fällt damit im Vergleich zur vergangenen Ausgabe um 25 Prozent höher aus.

In den legendären Winter Gardens in Blackpool wird beim World Matchplay 2026 um den Titel, die Phil Taylor Trophy und ein Rekordpreisgeld gespielt.
Das Teilnehmerfeld besteht aus 32 Spielern. Die ersten 16 Startplätze werden über die Weltrangliste vergeben, die übrigen 16 über die Pro Tour Order of Merit. Dadurch erhalten auch Spieler außerhalb der Top-16 die Möglichkeit, sich mit einer starken Floorsaison noch für das prestigeträchtige Turnier in Blackpool zu qualifizieren.
Kein Teilnehmer reist ohne Preisgeld aus den Winter Gardens ab. Bereits die Qualifikation für das Hauptfeld garantiert jedem Spieler 12.500 Pfund. Wer sein Auftaktmatch gewinnt und das Achtelfinale erreicht, erhöht seine Prämie auf 22.500 Pfund.
Ab dem Viertelfinale steigen die Preisgelder deutlich an. Die Viertelfinalisten erhalten 35.000 Pfund, während die vier Halbfinalisten jeweils 65.000 Pfund sicher haben.
Auch der unterlegene Finalist darf sich über eine stattliche Prämie freuen und erhält 125.000 Pfund. Auf den Sieger warten neben der Phil Taylor Trophy stolze 225.000 Pfund Preisgeld.
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Phil Taylor Trophy erinnert an den Rekordchampion
Traditionell erhält der Sieger die Phil Taylor Trophy. Der Pokal trägt den Namen des erfolgreichsten Spielers der Turniergeschichte, der das World Matchplay insgesamt 16-mal gewinnen konnte und das Event über viele Jahre dominierte.
Seinen letzten Triumph feierte Taylor im Jahr 2017, als er auf seiner Abschiedstournee noch einmal den Titel gewann und seiner außergewöhnlichen Karriere in Blackpool einen würdigen Schlusspunkt setzte.
Trotz der langen Geschichte des Turniers gelang es bislang nur wenigen Spielern, das World Matchplay mehrfach zu gewinnen. Neben Taylors 16 Erfolgen schaffte lediglich Michael van Gerwen einen Titel-Hattrick. Rod Harrington ist mit zwei Turniersiegen der einzige weitere Mehrfachchampion.
Alle übrigen Sieger stehen jeweils einmal in der ewigen Siegerliste. Dazu zählen James Wade, Gary Anderson, Peter Wright, Dimitri Van den Bergh, Larry Butler, Peter Evison, Colin Lloyd, Rob Cross, Nathan Aspinall und Luke Humphries.
Als Titelverteidiger reist Luke Littler nach Blackpool. Das englische Supertalent gewann das World Matchplay 2025 erstmals und setzte sich im Finale mit 18:13 gegen James Wade durch.
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Verteilung des Preisgelds beim World Matchplay 2026
| Ergebnis | Preisgeld |
| Sieger | £225.000 |
| Finalist | £125.000 |
| Halbfinale | £65.000 |
| Viertelfinale | £35.000 |
| Zweite Runde | £22.500 |
| Erste Runde | £12.500 |
| Gesamt | £1.000.000 |

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











