Rob Cross gibt Trennung von Ehefrau Georgia bekannt: „Nach einigen schwierigen und herausfordernden Jahren haben wir beschlossen, getrennte Wege zu gehen“
PDC
Für Rob Cross bricht erneut eine schwierige Phase an. Der ehemalige Weltmeister hat über soziale Medien bekanntgegeben, dass er und seine Frau Georgia sich nach jahrelanger Beziehung trennen. Die Nachricht bedeutet abermals einen schweren persönlichen Rückschlag für den Engländer, der in den vergangenen Jahren bereits mit sportlichen Enttäuschungen und finanziellen Problemen zu kämpfen hatte.
Cross machte die Neuigkeit am Mittwochabend unter anderem über Instagram und X öffentlich. In einer emotionalen Erklärung ließ der 35-jährige Engländer wissen, dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. „Nach einigen schwierigen und herausfordernden Jahren haben Georgia und ich beschlossen, getrennte Wege zu gehen“, schrieb Cross.
Trotz des Endes ihrer Beziehung betont der ehemalige Weltmeister, dass das Wohl ihrer Kinder an erster Stelle steht. „Unsere Entschlossenheit, die Erziehung unserer vier großartigen Kinder gemeinsam zu schultern, bleibt ungebrochen, und sie haben für uns Priorität. Es war natürlich eine schwierige Zeit, in der wir unsere Zukunft geplant haben. Wir bitten in dieser Phase um Privatsphäre.“
Seit der Zeit vor dem Darts-Durchbruch zusammen
Die Liebesgeschichte von Rob und Georgia begann bereits 2008. Die beiden lernten sich kennen, als Cross ein Zoofachgeschäft besuchte, in dem Georgia damals arbeitete. Drei Jahre später gaben sie sich das Ja-Wort, anschließend bekam das Paar vier Kinder: die Söhne Bobby und Leyton sowie die Töchter Imogen und Madison.
Bemerkenswert ist, dass Cross zu diesem Zeitpunkt noch weit von einer Karriere als Profidarter entfernt war. Der Engländer arbeitete jahrelang als Elektriker und entschied sich erst 2016, seinen Traum vom Darts-Profi ernsthaft zu verfolgen.
Es folgte einer der spektakulärsten Durchbrüche der modernen Dartsgeschichte. Innerhalb von kaum zwei Jahren etablierte sich Cross auf höchstem Niveau. Bei seinem Debüt bei der PDC-WM 2018 schrieb er sofort Geschichte, indem er Weltmeister wurde.
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Auf dem Weg zum Titel besiegte er im Halbfinale Topfavorit Michael van Gerwen, bevor er im Endspiel Phil Taylor schlug. Dieses Finale erhielt zusätzliche historische Bedeutung, da es sich als das allerletzte Profi-Match in Taylors Karriere herausstellte.
Der WM-Titel war der Startschuss einer erfolgreichen Phase. Cross gewann später unter anderem das World Matchplay und holte zweimal die European Championship. Zudem erreichte er Endspiele prestigeträchtiger Turniere wie der Premier League Darts, dem Grand Slam of Darts, der UK Open, den Players Championship Finals, The Masters und den World Series Finals.

Rob Cross ist die aktuelle Nummer 22 der Welt
Schwierige letzte Jahre
In den vergangenen Saisons ist der Glanz jedoch etwas verblasst. Einst die Nummer zwei der Weltrangliste, ist Cross inzwischen in die erweiterte Spitze zurückgefallen. Sein letztes Finale bei einem großen TV-Turnier datiert bereits aus dem Jahr 2023.
Auch abseits der Oche erlebte der Engländer eine turbulente Zeit. 2024 wurde bekannt, dass es Probleme rund um sein Unternehmen gab, wodurch er unter anderem eine erhebliche Steuerschuld anhäufte. Laut britischen Medien ging es um einen Betrag von etwa 450.000 Pfund, der nachträglich abgeführt werden musste.
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Mit der angekündigten Trennung muss Cross nun den nächsten schweren Schlag verkraften. Der ehemalige Weltmeister hofft, in der kommenden Zeit in Ruhe ein neues Gleichgewicht zu finden, während er sich zugleich weiterhin auf seine Karriere auf der Dartsbühne konzentriert, auf der Weltrangliste ist er schließlich auf Platz 22 abgerutscht. Für den populären Engländer beginnt damit sowohl privat als auch sportlich eine wichtige Phase.
STATEMENT:
— Rob Cross (@RobCross180) June 10, 2026
After a challenging few years, Georgia and I have decided to separate. Our commitment as co-parents to our 4 children remains as strong as ever and they are our priority. It has been a difficult period while we work out the future.
We ask for privacy during this time. pic.twitter.com/gvlGdCHE2J

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











