Historische World-Cup-Premiere geplatzt: Uganda scheitert an Visa-Problemen – Gibraltar rückt kurzfristig nach

PDC
durch Nic Gayer
Mittwoch, 10 Juni 2026 um 19:41
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Kurz vor dem Start des World Cup of Darts 2026 in Frankfurt gibt es eine bittere Nachricht für den afrikanischen Dartsport: Uganda wird nicht am Nationenturnier teilnehmen können. Die Eissporthalle in Frankfurt öffnet am Donnerstag ihre Türen, doch die ursprünglich qualifizierten Ostafrikaner werden nicht dabei sein.
Patrick Ocheng und Juma Said hatten sich über das Qualifikationsturnier der African Darts Group erstmals in der Geschichte ihres Landes für den World Cup qualifiziert. Die historische Premiere Ugandas auf der großen Bühne des internationalen Dartsports wird damit vorerst vertagt.

Visa-Probleme verhindern Ugandas Debüt

Grund für den Rückzug sind fehlende Einreisegenehmigungen. Die beiden ugandischen Nationalspieler erhielten kein Visum für Deutschland. Auch ein Einspruch gegen die Entscheidung der Behörden blieb erfolglos.
Damit ist Uganda gezwungen, auf seine Teilnahme am World Cup of Darts zu verzichten – trotz der sportlich erarbeiteten Qualifikation.
Zunächst bestand die Möglichkeit, dass Malawi den frei gewordenen Startplatz übernehmen könnte. Das Team hatte das Qualifikationsturnier der African Darts Group als Zweiter abgeschlossen und galt daher als naheliegender Nachrücker.
Doch auch Malawi scheiterte an den notwendigen Formalitäten. Dem afrikanischen Vertreter gelang es ebenfalls nicht, rechtzeitig die erforderlichen Visa für die Einreise nach Deutschland zu erhalten.

Gibraltar profitiert von der kurzfristigen Änderung

Dadurch fällt die Wahl schließlich auf Gibraltar. Die Dartsnation, die bereits mehrfach beim World Cup vertreten war, rückt kurzfristig ins Teilnehmerfeld nach und übernimmt den Platz in Gruppe D.
Craig Galliano und Justin Hewitt werden Gibraltar erneut vertreten. In der Gruppenphase treffen sie auf Irland und Singapur.
Für Gibraltar bedeutet die späte Nominierung zugleich die Fortsetzung einer bemerkenswerten Serie. Das Land gehörte bislang bei jeder Ausgabe des prestigeträchtigen Nationenturniers zum Teilnehmerfeld und bleibt damit auch 2026 ohne Unterbrechung beim World Cup of Darts vertreten.
Während sich Gibraltar über die unverhoffte Chance freuen darf, bleibt für Uganda die Enttäuschung über eine verpasste historische Premiere. Das Debüt auf der World-Cup-Bühne muss nun mindestens ein weiteres Jahr warten.
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