Historische World-Cup-Premiere geplatzt: Uganda scheitert an Visa-Problemen – Gibraltar rückt kurzfristig nach
PDC
Kurz vor dem Start des World Cup of Darts 2026 in Frankfurt gibt es eine bittere Nachricht für den afrikanischen Dartsport: Uganda wird nicht am Nationenturnier teilnehmen können. Die Eissporthalle in Frankfurt öffnet am Donnerstag ihre Türen, doch die ursprünglich qualifizierten Ostafrikaner werden nicht dabei sein.
Patrick Ocheng und Juma Said hatten sich über das Qualifikationsturnier der African Darts Group erstmals in der Geschichte ihres Landes für den World Cup qualifiziert. Die historische Premiere Ugandas auf der großen Bühne des internationalen Dartsports wird damit vorerst vertagt.
Visa-Probleme verhindern Ugandas Debüt
Grund für den Rückzug sind fehlende Einreisegenehmigungen. Die beiden ugandischen Nationalspieler erhielten kein Visum für Deutschland. Auch ein Einspruch gegen die Entscheidung der Behörden blieb erfolglos.
Damit ist Uganda gezwungen, auf seine Teilnahme am World Cup of Darts zu verzichten – trotz der sportlich erarbeiteten Qualifikation.
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Zunächst bestand die Möglichkeit, dass Malawi den frei gewordenen Startplatz übernehmen könnte. Das Team hatte das Qualifikationsturnier der African Darts Group als Zweiter abgeschlossen und galt daher als naheliegender Nachrücker.
Doch auch Malawi scheiterte an den notwendigen Formalitäten. Dem afrikanischen Vertreter gelang es ebenfalls nicht, rechtzeitig die erforderlichen Visa für die Einreise nach Deutschland zu erhalten.
Gibraltar profitiert von der kurzfristigen Änderung
Dadurch fällt die Wahl schließlich auf Gibraltar. Die Dartsnation, die bereits mehrfach beim World Cup vertreten war, rückt kurzfristig ins Teilnehmerfeld nach und übernimmt den Platz in Gruppe D.
Craig Galliano und Justin Hewitt werden Gibraltar erneut vertreten. In der Gruppenphase treffen sie auf Irland und Singapur.
Für Gibraltar bedeutet die späte Nominierung zugleich die Fortsetzung einer bemerkenswerten Serie. Das Land gehörte bislang bei jeder Ausgabe des prestigeträchtigen Nationenturniers zum Teilnehmerfeld und bleibt damit auch 2026 ohne Unterbrechung beim World Cup of Darts vertreten.
Während sich Gibraltar über die unverhoffte Chance freuen darf, bleibt für Uganda die Enttäuschung über eine verpasste historische Premiere. Das Debüt auf der World-Cup-Bühne muss nun mindestens ein weiteres Jahr warten.

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










