
Am ersten Tag der European Darts Open 2025 griffen in der gut gefüllten Ostermann-Arena in Leverkusen gleich sieben deutsche Spieler ins Geschehen ein. Drei von ihnen konnten ihre Auftaktpartien gewinnen: Lukas Wenig, Ricardo Pietreczko und Niko Springer sorgten für einen verheißungsvollen Turnierstart aus deutscher Sicht. Auch einige internationale Favoriten mussten zum Auftakt überraschende Niederlagen hinnehmen.
Der Tag begann mit einer kleinen Überraschung: Darryl Pilgrim setzte sich mit 6:3 gegen Madars Razma durch. Danach dominierte Ritchie Edhouse seinen Gegner Petr Krivka klar mit 6:2. Im ersten engen Match des Tages behielt Mickey Mansell die Nerven und siegte im Decider mit 6:5 gegen William O’Connor.
Den ersten deutschen Sieg des Tages holte Lukas Wenig. Gegen Niels Zonneveld führte der Bayer bereits mit 5:2, ließ seinen Gegner aber noch einmal ausgleichen. Im Entscheidungsleg zeigte Wenig jedoch das bessere Timing und checkte 60 Punkte zum 6:5-Erfolg. Es war zugleich sein erster Sieg auf der diesjährigen European Tour. Im Anschluss gewann Matt Campbell mit 6:4 gegen Alan Soutar.
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Weniger erfreulich verlief die Session für zwei weitere Deutsche: Joshua Hermann war beim 0:6 gegen Jermaine Wattimena chancenlos. Auch Kevin Knopf konnte beim 1:6 gegen Andrew Gilding nicht mithalten. Den Abschluss der Nachmittagssession bildete ein 6:3-Sieg von Wessel Nijman über Brendan Dolan.
Die Abendsession startete mit einem deutschen Duell: Ricardo Pietreczko ließ Moritz Bohrmann, der sein Debüt auf der European Tour gab, beim 6:2 keine echte Chance. Danach setzte sich Cameron Menzies mit 6:4 gegen Kim Huybrechts durch. Ryan Joyce stoppte ein kurzes Comeback von Ricky Evans und gewann letztlich souverän mit 6:3.
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Für eine der größten Überraschungen des Abends sorgte Andreas Harrysson, der mit 6:3 gegen Raymond van Barneveld gewann und dabei ein 170er-Finish ins Board zauberte. Joe Cullen vergab im Anschluss gegen Bradley Brooks gleich fünf Matchdarts – Brooks nutzte seinen vierten Versuch auf die Doppel 8 zum 6:5-Erfolg.
Dann stand das Highlight des Tages an: Niko Springer traf auf Dirk van Duijvenbode – und profitierte von einem schwachen Auftritt des Niederländers, der nur 8 Prozent seiner Doppel traf. Springer nutzte seine Chancen konsequent und siegte eindrucksvoll mit 6:1. Dragutin Horvat spielte zwar stark und erreichte einen Average über 90 Punkte, doch Luke Woodhouse war auf die Doppel zu sicher und gewann mit 6:2. Im letzten Match des Abends setzte sich Daryl Gurney ungefährdet mit 6:2 gegen Richard Veenstra durch.
Am Samstag geht es für die deutschen Sieger in Runde zwei weiter: Lukas Wenig trifft auf James Wade, Niko Springer bekommt es mit Chris Dobey zu tun. Im deutschen Duell kommt es zudem zum brisanten Aufeinandertreffen zwischen Ricardo Pietreczko und dem gesetzten Martin Schindler – beide starten gemeinsam beim World Cup of Darts für Team Deutschland.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









