Das Finale des
World Matchplay 2026 ist perfekt: Titelverteidiger
Luke Littler und
Gerwyn Price kämpfen am Sonntagabend um die Phil Taylor Tropy. Während sich der Waliser im ersten Halbfinale mit 17:10 gegen
Gian van Veen durchsetzte, ließ Littler wenig später keinerlei Zweifel aufkommen und deklassierte Dirk van Duijvenbode mit einer beeindruckenden Machtdemonstration.
Gerade der Auftritt des Titelverteidigers sorgte einmal mehr für Schlagzeilen: Mit einem Average von 110,88 Punkten, 16 geworfenen 180ern und einem ungefährdeten 17:5-Erfolg untermauerte der Weltranglistenerste eindrucksvoll seine Favoritenrolle auf den erneuten Matchplay-Triumph.
Price setzt sich gegen kämpferischen van Veen durch
Den Auftakt in den Halbfinalabend machte Gerwyn Price gegen Gian van Veen. Der Waliser erwischte den deutlich besseren Start, nutzte die Doppelprobleme seines Gegners konsequent aus und zog schnell auf 6:1 davon. Vor allem ein starkes 125er-Checkout sowie seine Effizienz auf Tops sorgten früh für klare Verhältnisse.
Van Veen bewies jedoch einmal mehr seine Klasse und kämpfte sich mit vier Leggewinnen in Folge eindrucksvoll zurück. Zwischenzeitlich verkürzte der Niederländer sogar auf 9:11 und hielt das Halbfinale offen. Immer wenn das Momentum zu kippen drohte, fand Price jedoch die passende Antwort. Ein 108er-Checkout sowie mehrere wichtige Breaks brachten den „Iceman“ wieder auf Kurs, ehe er die Partie mit einem überzeugenden Schlussspurt und einem 17:10-Erfolg entschied.
Littler liefert die nächste Machtdemonstration
Deutlich einseitiger verlief das zweite Halbfinale. Luke Littler nahm Dirk van Duijvenbode von Beginn an jede Hoffnung und startete mit vier Leggewinnen in Serie. Bereits in der Anfangsphase spielte der Titelverteidiger phasenweise einen Average von deutlich über 120 Punkten und demonstrierte einmal mehr sein außergewöhnliches Niveau.
Auch im weiteren Verlauf ließ der 19-Jährige nicht nach. Mit mehreren 11- und 12-Dartern, einem 130er-Finish und insgesamt 16 geworfenen Maxima baute Littler seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Van Duijvenbode stemmte sich zwar mit einem sehenswerten 146er-Checkout gegen die drohende Niederlage, fand gegen den entfesselten Engländer jedoch keine Mittel.
Am Ende verwandelte Littler seinen sechsten Matchdart zum klaren 17:5-Erfolg und zog mit einem Average von 110,88 Punkten souverän ins Endspiel ein.
Luke Littler zog mit einem Average von 110,88 Punkten und einem souveränen 17:5-Erfolg über Dirk van Duijvenbode ins Finale des World Matchplay 2026 ein.
Traumfinale in Blackpool
Damit kommt es am Sonntag zum mit Spannung erwarteten Endspiel zwischen Gerwyn Price und Titelverteidiger Luke Littler. Beide Spieler präsentierten sich im Halbfinale in starker Form, wobei insbesondere Littlers Galaauftritt die Erwartungen an das Finale noch einmal deutlich erhöht haben dürfte. Für Price bietet sich die Chance auf seinen ersten Matchplay-Titel, während Littler nach seinem WM-Triumph nun auch seinen Titel in Blackpool erfolgreich verteidigen möchte.