Peter Wright gewann am Freitagabend in der ersten Runde der
European Championship mit 6-2 gegen
Ryan Meikle und erzielte dabei einen Average von 103 und eine Doppelquote von 55 Prozent.
Doch Snakebite war danach alles andere als zufrieden. "Ich dachte, ich hätte schlecht gespielt, aber ein Average von 103 ist gar nicht so schlecht. Ryan ist ein sehr gefährlicher Spieler. Er ist noch in der Entwicklung und lernt. Ich habe ihm geraten, seine Flights und Schäfte zu wechseln, aber er hält an seinem alten Material fest. Ich kenne ihn, seit er 12 oder 13 Jahre alt ist", sagte Wright über seinen heute 26-jährigen Gegner.
"Schön, dass er schon so weit gekommen ist. Er wird noch da sein, wenn ich aufhöre. Aber hoffentlich wird er die Ausrüstung wechseln. Ich glaube, dass er dann noch viel weiter kommen kann.''
Im weiteren Verlauf des Interviews wurde die Spitze des Dartsports, zu der neben Wright auch
Michael van Gerwen und
Gerwyn Price gehören, mit den alten Top Drei im Tennis (Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer) verglichen. Wright zufolge ist die Spitze im Dartsport jedoch viel breiter.
"Außerdem bin ich unglaublich schlecht im Tennis, lass mich auf einem Fußballplatz sein. Außerdem darf man Jungs wie Luke Humphries, Josh Rock und Nathan Aspinall nicht außer Acht lassen. Sie spielen fantastischen Darts und sind vielleicht auch in besserer Form (als die ''Top Drei'' des Darts, Anm. d. Red.).''