ZEITREISE MIT: Rod Harrington – Vom „Prince of Style“ zum zweifachen World-Matchplay-Champion und Aushängeschild der PDC

PDC
durch Nic Gayer
AWARDS HARRINGTON
In unserer Rubrik „ZEITREISE“ blicken wir regelmäßig auf die Karrieren bekannter Dartsprofis vergangener Tage zurück. Diesmal steht Rod Harrington im Mittelpunkt. Der Engländer gehörte zu den markantesten Persönlichkeiten aus den Anfangsjahren des modernen professionellen Dartsports. Harrington verband spielerische Klasse auf der Bühne mit einem unverwechselbaren Auftreten und entwickelte sich zu einem Spieler, der sowohl bei der BDO als auch später bei der PDC große Erfolge feierte. Unter seinem Spitznamen „The Prince of Style“ erschien er meist elegant gekleidet am Oche, häufig im Anzug mit Weste. Doch auch sportlich wusste er sich gegen die größten Namen seiner Generation zu behaupten.

Erfolgreiche Jahre bei der BDO

Rod Harrington wurde am 30. Dezember 1957 in Boreham geboren und begann seine Karriere zu einer Zeit, als der professionelle Dartsport noch vollständig von der BDO dominiert wurde. Die große Abspaltung zwischen der BDO und der Organisation, aus der später die PDC hervorgehen sollte, stand damals noch bevor. Entsprechend feierte Harrington seine ersten Erfolge innerhalb der BDO.
Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich der Engländer zu einem der führenden Spieler auf der internationalen Darts-Tour. Er sammelte zahlreiche Titel bei offenen Turnieren und bewies damit, dass er nicht nur auf den größten Bühnen, sondern auch bei regulären Wettbewerben zur absoluten Weltspitze gehörte.
So gewann Harrington 1991 und 1992 die Belgian Open und sicherte sich außerdem zweimal den Titel bei den Denmark Open. Darüber hinaus triumphierte er 1991 und 1993 bei den French Open und gewann 1991 auch die Swedish Open. Vor allem 1991 war das Jahr, in dem sich Harrington endgültig als einer der Spieler etablierte, mit denen die Konkurrenz jederzeit rechnen musste.
Der absolute Höhepunkt folgte beim Winmau World Masters 1991. Im Finale traf Harrington auf Phil Taylor. Der junge Taylor hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Weltmeistertitel gewonnen, war aber noch längst nicht der nahezu unbezwingbare Champion, zu dem er später werden sollte. Harrington gelang es, Taylor zu besiegen und sich damit einen der prestigeträchtigsten Titel auf der BDO-Tour zu sichern.
Dieser Erfolg war auch deshalb bemerkenswert, weil Taylor im weiteren Verlauf seiner Karriere nur äußerst selten ein großes Finale verlor. Harrington bezwang „The Power“ somit zu einem Zeitpunkt, als dieser bereits zur Weltspitze gehörte, seine historische Karriere aber noch ganz am Anfang stand.

Der erste WM-Auftritt

Ein Jahr später gab Harrington sein Debüt bei der BDO-Weltmeisterschaft. Dabei ließ seine erste beeindruckende Leistung nicht lange auf sich warten. Der Engländer kämpfte sich bis ins Viertelfinale vor, wo er schließlich gegen Mike Gregory ausschied.
Gregory sollte später das Finale der Weltmeisterschaft erreichen. Harrington unterlag 1992 somit einem Spieler, der am Ende selbst nur einen Schritt vom Weltmeistertitel entfernt war.
Ein Jahr später waren die Erwartungen an Harrington noch höher. Bei der BDO-Weltmeisterschaft 1993 ging er als Nummer vier der Setzliste an den Start und gehörte damit zum engsten Favoritenkreis. Doch das Turnier endete für ihn mit einer Enttäuschung. Bereits in der ersten Runde verlor Harrington mit 2:3 Sätzen gegen Wayne Weening.
Es sollte einer seiner letzten Auftritte bei einer BDO-Weltmeisterschaft bleiben. Denn schon bald darauf stand dem Dartsport ein tiefgreifender Umbruch bevor.

Die große Spaltung

Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich innerhalb der Dartswelt ein immer größerer Machtkampf. Zahlreiche Topspieler kehrten der BDO den Rücken und schlossen sich dem World Darts Council an, jener Organisation, die später als Professional Darts Corporation (PDC) bekannt werden sollte. Auch Harrington vollzog diesen Wechsel.
Die Spaltung führte zu einem jahrelangen Konflikt innerhalb der Dartswelt und veränderte den Sport nachhaltig. Ab 1994 veranstaltete die neue Organisation ihre eigene Weltmeisterschaft. Harrington war bei allen zehn ersten Austragungen mit von der Partie.
Bereits bei der allerersten PDC-Weltmeisterschaft hinterließ er einen starken Eindruck. Harrington erreichte das Viertelfinale, doch der eigentliche Höhepunkt sollte ein Jahr später folgen.

Harrington erreicht das WM-Finale

Bei der PDC-Weltmeisterschaft 1995 entwickelte sich Harrington zu einem der Hauptakteure des Turniers. Der Engländer kämpfte sich bis ins Finale vor, wo er erneut auf seinen alten Bekannten Phil Taylor traf.
Das Duell war damit weit mehr als nur ein Kampf um den Weltmeistertitel. Wenige Jahre zuvor hatte Harrington Taylor noch im Finale des World Masters besiegt. Nun stand Taylor allerdings am Beginn einer Ära, in der er die Dartswelt über viele Jahre hinweg dominieren sollte. Im WM-Finale konnte Harrington ihm nichts entgegensetzen. Taylor gewann mit 6:2 Sätzen und sicherte sich damit seinen dritten Weltmeistertitel.
Für Harrington war die Finalniederlage dennoch eine eindrucksvolle Bestätigung seiner Klasse. Er hatte sich innerhalb kurzer Zeit an die neuen Bedingungen bei der PDC angepasst und gehörte zu jener ersten Spielergeneration, die den Wechsel zur neuen Organisation erfolgreich gemeistert hatte.
Auch in den folgenden Jahren konnte sich seine WM-Bilanz sehen lassen. 1997 erreichte Harrington erneut das Viertelfinale. Ein Jahr später stand er zum zweiten Mal im Halbfinale, wo er abermals auf Phil Taylor traf. Taylor sollte schließlich auch diese Weltmeisterschaft gewinnen.
2001 gehörte Harrington zum dritten Mal in seiner Karriere zu den letzten vier Spielern einer Weltmeisterschaft. Diesmal hieß sein Gegner John Part. Harrington unterlag dem Kanadier, der anschließend das Finale erreichen sollte.
Bemerkenswerterweise war die Weltmeisterschaft jedoch nie das Turnier, bei dem Harrington seine größten PDC-Triumphe feierte. Diese Ehre gebührte dem World Matchplay.

Zweimal in Folge World-Matchplay-Champion

1998 erlebte Harrington eines der erfolgreichsten Jahre seiner Karriere. Beim World Matchplay in Blackpool wurde er zu jenem Spieler, dem es gelang, die Dominanz von Phil Taylor bei diesem prestigeträchtigen Turnier zu durchbrechen.
Im Finale traf er auf Ronnie Baxter. Harrington behielt die Oberhand und krönte sich zum Turniersieger. Besonders in Erinnerung blieb das Endspiel durch ein spektakuläres Finish von Harrington. Er checkte 125 Punkte über die Triple-15, Doppel-20 und nochmals Doppel-20. Ein Finish, das perfekt zum Charakter des Engländers passte: stilvoll, mutig und technisch brillant.
Der Triumph bedeutete seinen ersten Titel beim World Matchplay, doch Harrington hatte noch längst nicht genug. Ein Jahr später kehrte er nach Blackpool zurück, um seinen Titel zu verteidigen. Im Finale traf er auf Peter Manley. Während es vielen Spielern schwerfällt, ein großes Turnier ein zweites Mal zu gewinnen, gelang es Harrington, sein hohes Niveau erneut abzurufen. Er besiegte Manley und krönte sich damit zum zweiten Mal in Folge zum World-Matchplay-Champion.
Damit schrieb Harrington Geschichte. Gemeinsam mit Phil Taylor war er lange Zeit der einzige Spieler, dem es gelang, seinen Titel bei einem PDC-Major erfolgreich zu verteidigen. Erst Raymond van Barneveld sollte 2007 diese Exklusivität beenden, als er zum zweiten Mal in Folge die UK Open gewann.
Die beiden Matchplay-Titel bildeten den sportlichen Höhepunkt von Harringtons PDC-Karriere. Zugleich waren es Erfolge, die seinen Ruf als einer der besten Spieler seiner Generation endgültig festigten.

Auch beim World Grand Prix nur knapp am Titel vorbei

Harrington bewies im selben Zeitraum, dass er auch bei anderen großen Turnieren zur absoluten Weltspitze gehörte. Bei der ersten Austragung des World Grand Prix im Jahr 1998 erreichte er das Finale.
Dort wartete erneut Phil Taylor auf ihn. Wie schon im WM-Finale 1995 behielt Taylor die Oberhand. Harrington musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, doch seine Finalteilnahme bei der Premiere des World Grand Prix unterstrich einmal mehr, welch wichtige Rolle er damals innerhalb der PDC spielte.
Auch beim World Pairs Championship machte Harrington auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit Richie Burnett erreichte er 1997 das Finale. Dort mussten sich die beiden allerdings dem niederländischen Duo Raymond van Barneveld und Roland Scholten geschlagen geben.
Harrington gehörte damit zu den prägenden Persönlichkeiten einer Ära, in der der internationale Dartsport zunehmend jene Form annahm, die wir heute kennen.

Verletzungen sorgen für einen Leistungsabfall

Harringtons Karriere hatte allerdings auch ihre Schattenseiten. In der ersten Hälfte des Jahres 2001 musste er sich gleich drei Knieoperationen unterziehen. Diese körperlichen Probleme hatten enorme Auswirkungen auf seine Leistungen. Während Harrington über viele Jahre zur absoluten Weltspitze gehört hatte, ging sein spielerisches Niveau nach den Operationen immer weiter zurück.
Die Probleme trafen ihn zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Noch 2001 hatte Harrington das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreicht, doch anschließend folgte ein deutlicher Leistungseinbruch. Bei der WM 2002 ging er noch als Nummer drei der Setzliste an den Start, nur ein Jahr später war er bereits aus den Top 16 der Weltrangliste gefallen.
Damit hatte die sportliche Abwärtsspirale begonnen. Bei der Weltmeisterschaft 2003 verlor Harrington bereits in der ersten Runde gegen Alan Warriner-Little. Rückblickend sollte dies sein letzter Auftritt bei einer Weltmeisterschaft bleiben.
Dennoch entschied sich Harrington zunächst dagegen, seine Karriere offiziell zu beenden. Er versuchte noch einige Jahre lang, sich für große Turniere in Großbritannien zu qualifizieren. Seinen letzten Anlauf auf eine WM-Teilnahme unternahm er im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2007. Dabei scheiterte er bereits in der ersten Qualifikationsrunde. Anschließend beschloss Harrington, seine Profikarriere endgültig zu beenden.

WM-Ergebnisse von Rod Harrington

JahrVerbandErgebnisGegnerResultat
1992BDOViertelfinaleMike Gregory3–4
1993BDO1. RundeWayne Weening2–3
1994PDCViertelfinalePeter Evison1–4
1995PDCFinalePhil Taylor2–6
1996PDCGruppenphaseNigel Justice / Larry Butler3–0 / 2–3
1997PDCViertelfinaleDennis Priestley2–5
1998PDCHalbfinalePhil Taylor2–5
1999PDC2. RundeShayne Burgess1–3
2000PDC1. RundeJohn Lowe2–3
2001PDCHalbfinaleJohn Part5–6
2002PDC2. RundeDennis Priestley3–6
2003PDC2. RundeAlan Warriner-Little2–4

Vom Spieler zum Funktionär und Kommentator

Das Ende seiner aktiven Karriere bedeutete allerdings keineswegs, dass Harrington dem Dartsport den Rücken kehrte. Er übernahm einen Direktorenposten bei der PDC und blieb damit eng mit jener Organisation verbunden, die er als Spieler selbst mit groß gemacht hatte. Darüber hinaus entwickelte er sich zu einem bekannten Experten und Kommentator bei Sky Sports.
Seine Erfahrungen als Spieler der ersten PDC-Generation machten ihn für diese Aufgabe besonders geeignet. Schließlich hatte Harrington selbst miterlebt, wie sich der professionelle Dartsport von einer Sportart, in der die BDO den Ton angab, zu einem weltweiten Profisport mit der PDC als dominierender Organisation entwickelte.
Auch als Kommentator blieb er seinem unverwechselbaren Stil treu. Der Mann, der als Spieler unter dem Spitznamen „The Prince of Style“ bekannt geworden war, hatte inzwischen eine neue Aufgabe gefunden, bei der er sein Wissen und seine Erfahrungen an eine neue Generation von Dartsprofis weitergeben konnte.
Zeitweise war Harrington außerdem als Manager von Colin Lloyd tätig, der im Laufe seiner Karriere die Nummer eins der Weltrangliste erreichte. Damit blieb Harrington auch hinter den Kulissen aktiv an der Entwicklung von Spitzenspielern beteiligt.
2022 ging schließlich seine Zeit bei Sky Sports und der PDC zu Ende. Damit schloss Harrington ein Kapitel ab, das mehr als drei Jahrzehnte zuvor begonnen hatte.
Rod Harrington als Experte in Aktion.
Rod Harrington prägte den Dartsport nicht nur als zweifacher World-Matchplay-Champion, sondern auch als PDC-Funktionär und langjähriger TV-Experte bei Sky Sports.

Sohn Ryan tritt in die Fußstapfen seines Vaters

2015 tauchte der Familienname Harrington erneut in der professionellen Dartswelt auf. Diesmal war es allerdings nicht Vater Rod, der zu den Darts griff, sondern sein Sohn Ryan. Der jüngere Harrington machte gleich bei den UK Open auf sich aufmerksam, wo er sowohl 2015 als auch 2016 die Runde der letzten 64 erreichte.
Anfang 2018 erhielt seine Entwicklung einen wichtigen Schub. Im Januar gelang es Ryan Harrington, sich bei der Q-School eine PDC Tour Card zu sichern. Damit hatte er für die kommenden beiden Spielzeiten einen festen Platz auf der PDC Pro Tour. Einige Monate später kehrte er zu den UK Open zurück, wo er zum dritten Mal in seiner Karriere antrat. Wie bei seinen beiden vorherigen Teilnahmen schied Harrington allerdings erneut in der Runde der letzten 64 aus.
Seine Zeit auf der PDC Pro Tour sollte jedoch nicht von langer Dauer sein. Ende 2019 verlor Ryan Harrington seine Tour Card, womit seine Laufbahn als PDC-Profi vorerst ein Ende fand. Seine Karriere blieb damit im Schatten der Erfolge seines Vaters.

Ein besonderer Platz in der Geschichte des Dartsports

Rod Harrington ist vielleicht nicht der erste Name, der fällt, wenn über die größten Dartsspieler aller Zeiten gesprochen wird. Dennoch lässt sich sein Einfluss auf den professionellen Dartsport kaum überschätzen.
Er gehörte zu jener Generation, die den Wechsel von der BDO zur neu gegründeten PDC vollzog, und schaffte es anschließend, sich auch in diesem neuen Umfeld an der absoluten Weltspitze zu behaupten. Sein Sieg über Phil Taylor im Finale des World Masters 1991 bleibt eines der bemerkenswertesten Kapitel seiner Karriere.
Seine beiden aufeinanderfolgenden Titel beim World Matchplay bilden jedoch möglicherweise sein größtes sportliches Vermächtnis. Harrington gewann das prestigeträchtige Turnier 1998 und 1999 und war damit über viele Jahre hinweg neben Taylor der einzige Spieler, dem es gelang, seinen Titel bei einem PDC-Major erfolgreich zu verteidigen.
Auch seine drei Halbfinalteilnahmen und sein Finaleinzug bei der PDC-Weltmeisterschaft zeigen, wie konstant er in seinen besten Jahren auf höchstem Niveau spielte. Lediglich ein Weltmeistertitel fehlte am Ende in seiner Erfolgsbilanz.
Gleichzeitig verdeutlicht seine Karriere, wie unerbittlich der professionelle Dartsport sein kann. Nach vielen Jahren an der Spitze wurde Harrington durch schwere Knieprobleme zurückgeworfen und musste mitansehen, wie seine Leistungen nachließen und er in der Weltrangliste immer weiter abrutschte. Dennoch versuchte er bis 2007, sich erneut für die größten Turniere zu qualifizieren.
Dieser Kampfgeist passt zu dem Bild, das Harrington während seiner gesamten Laufbahn vermittelte. Er war ein Spieler mit Stil, aber zugleich jemand, der sich über viele Jahre hinweg auf höchstem Niveau mit der Konkurrenz maß.
Sein Spitzname „The Prince of Style“ war deshalb weit mehr als nur eine Anspielung auf seine auffällige Kleidung. Harrington besaß eine ganz eigene Ausstrahlung und gehörte zu jenen Spielern, die das professionelle Erscheinungsbild der PDC in den 1990er-Jahren entscheidend mitprägten.
Seine Aufnahme in die PDC Hall of Fame im Jahr 2019 war schließlich die offizielle Anerkennung seiner Verdienste. Harrington gehörte zu den Spielern, die den Übergang vom traditionellen Dartsport zur modernen Profiära nicht nur selbst miterlebten, sondern auch maßgeblich mitgestalteten.
Von den BDO-Turnieren in Belgien, Dänemark, Frankreich und Schweden bis zum World Masters, vom WM-Finale 1995 bis zu seinen beiden World-Matchplay-Titeln: Rod Harrington blickt auf eine Karriere zurück, die vielleicht nicht immer dieselbe Aufmerksamkeit erhält wie die von Phil Taylor, Raymond van Barneveld oder anderen Legenden, die aber zweifellos einen bedeutenden Platz in der Geschichte des Dartsports einnimmt.
Und vielleicht lässt sich die Karriere von „The Prince of Style“ genau so am treffendsten zusammenfassen: als die Geschichte eines Spielers, der in zwei unterschiedlichen Epochen zur Weltspitze gehörte, große Champions besiegte, selbst in bedeutenden Endspielen stand und schließlich auch abseits des Oches den professionellen Dartsport nachhaltig prägte.
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