16-jähriger Kaya Baysal gewinnt weiter und sichert sich den sechsten WDF-Titel nach Comeback im Finale der Welsh Classic
WDFKaya Baysal hat erneut sein enormes Talent unter Beweis gestellt. Der erst 16-jährige schrieb die Welsh Classic 2026 auf seinen Namen und feierte bereits den sechsten WDF-Titel seiner noch jungen Karriere. Im Endspiel drehte Baysal nach Rückstand gegen den Waliser Llew Bevan auf: 6-3.
Baysal startete stark ins Turnier. Zum Auftakt besiegte er Craig Dobbins mit 4-2, anschließend ließ er Jake Arniszewski keine einzige leg: 4-0. Gegen Addison Hefferon schraubte Baysal sein Niveau weiter nach oben. Mit einem average von 91,04 holte er einen überzeugenden 4-1-Sieg. Auch Timothy Jones konnte den Teenager kaum in Bedrängnis bringen und verlor 1-4. Joe Croft leistete etwas mehr Gegenwehr, musste sich aber ebenfalls mit 2-4 geschlagen geben.
Im Viertelfinale wartete Paul Linwood. Erneut setzte sich Baysal mit 4-2 durch und zog damit ins Halbfinale ein. Dort traf er auf Pat Scurfield. Baysal riss das Match früh an sich und ging 4-0 in Führung. Scurfield stemmte sich noch gegen die Niederlage, doch Baysal blieb stabil und sicherte sich das Finale gegen Bevan.
Dort musste der 16-Jährige selbst einem Rückstand hinterherlaufen. Bevan startete besser und führte 3-1, dann übernahm Baysal vollständig die Kontrolle. Der Teenager gab fortan kein leg mehr ab und gewann fünf in Serie. Dabei glänzte er mit feinen Finishes. Checkouts von 84 und vor allem 146 zählten zu den Höhepunkten seiner Aufholjagd. Mit einem 17-Darter machte Baysal den Sack zu und stellte auf 6-3.
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Ergebnisse Welsh Classic – Herren
| Finale | ||||||
| Kaya Baysal | 85.79 | 6 | VS | 3 | 82.60 | Llew Bevan |
| Halbfinale | ||||||
| Llew Bevan | 77.84 | 5 | VS | 1 | 77.02 | Scott Robertson |
| Kaya Baysal | 84.04 | 5 | VS | 3 | 82.36 | Pat Scurfield |
| Viertelfinale | ||||||
| Llew Bevan | 81.96 | 4 | VS | 2 | 83.03 | Alex Williams |
| Scott Robertson | 86.23 | 4 | VS | 2 | 88.79 | Sean Fisher |
| Pat Scurfield | 75.88 | 4 | VS | 3 | 75.07 | Jim McEwan |
| Kaya Baysal | 91.76 | 4 | VS | 2 | 83.33 | Paul Linwood |
Vicky Pruim nach über zwei Jahren wieder WDF-Championesse
Auch bei den Frauen schrieb die Welsh Classic eine besondere Geschichte. Vicky Pruim durfte erstmals seit März 2024 wieder einen WDF-Titel feiern. Die Schwedin musste in einem nervenaufreibenden Finale gegen Kirsi Viinikainen hart arbeiten, setzte sich am Ende aber mit 5-4 durch.
Pruim ist derzeit vor allem auf der Women's Series aktiv, wo sie in dieser Saison bereits Event 12 gewann. Auf dem WDF-Circuit ließ der nächste Erfolg jedoch lange auf sich warten. In Wales endete diese Durststrecke endlich.
Ihr Turnier begann mit einem überzeugenden 4-1 gegen Lyn Marsden. Danach legte Pruim noch einen Gang zu. Sowohl Jessica Bonner als auch Lorraine Hyde wurden mit 4-0 abgefertigt.
Anschließend wartete mit Fallon Sherrock ein großer Name. „The Queen of the Palace“ wollte Pruims Lauf stoppen, doch auch sie konnte die Schwedin nicht aufhalten. Pruim gewann 4-2 und erzielte dabei einen average von über 86, ihren Tagesbestwert.
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Vicky Pruim gewann endlich wieder einen WDF-Titel.
Im Halbfinale musste danach Deta Hedman dran glauben. Pruim besiegte die amtierende WDF-Weltmeisterin mit 4-2 und zog ins Finale gegen Viinikainen ein.
Dort schien Pruim lange auf dem Weg zu einem relativ komfortablen Sieg. Sie führte 4-2 und brauchte nur noch ein leg zum Titel. Viinikainen gab jedoch nicht auf und kämpfte sich auf 4-4 zurück.
Eine entscheidende neunte leg musste daher über den Titel entscheiden. Darin traf Pruim schließlich die Doppel zum Sieg, während Viinikainen auf 20 auf eine Chance wartete, die nicht mehr kommen sollte.
Ergebnisse Welsh Classic – Damen
| Finale | ||||||
| Vicky Pruim | 77.84 | 5 | VS | 4 | 76.93 | Kirsi Viinikainen |
| Halbfinale | ||||||
| Vicky Pruim | 84.36 | 4 | VS | 2 | 80.55 | Deta Hedman |
| Kirsi Viinikainen | 80.25 | 4 | VS | 1 | 68.48 | Rhian O'Sullivan |
| Viertelfinale | ||||||
| Deta Hedman | 67.34 | 4 | VS | 1 | 67.57 | Steph Clarke |
| Kirsi Viinikainen | 79.11 | 4 | VS | 0 | 75.21 | Macy Gibbons |
| Vicky Pruim | 86.50 | 4 | VS | 2 | 68.03 | Fallon Sherrock |
| Rhian O'Sullivan | 66.81 | 4 | VS | 1 | 62.00 | Anca Zijlstra |
Pieter Verbeek ist seit 2017 Chefredakteur von Dartsnieuws.com, der niederländischen Schwesterwebsite von Dartsnews.de. Dort ist er für die redaktionelle Ausrichtung, die tägliche Inhaltsplanung und die Berichterstattung über internationale Dartturniere verantwortlich. Darüber hinaus veröffentlicht er Beiträge auf Dartsnews.de und bringt dabei seine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im professionellen Dartsport ein.
Seine Beschäftigung mit der Dartswelt begann 2013, als er im Rahmen einer Aufgabe für die Journalistenschule über ein Live-Event der European Tour in Veldhoven berichtete. Seitdem verfolgt er den professionellen Dartsport intensiv und sammelte umfangreiche Erfahrung mit Interviews, Spielberichten und Liveblogs zu großen PDC-Turnieren.
Bei Dartsnews.de konzentriert er sich auf die Berichterstattung über bedeutende Veranstaltungen wie die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts, das World Matchplay und weitere internationale PDC-Turniere. Dabei verbindet er die Echtzeitberichterstattung von Spielen mit Analysen von Leistungen, Entwicklungen auf der Tour und historischen Hintergründen.
Neben seiner journalistischen Tätigkeit war er zwischen 2022 und 2025 Medienmanager des professionellen Dartteams TOTO Dart Kings und dort für die Medienkommunikation sowie die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Team verantwortlich.
Durch seine Arbeit in der Dartswelt war er bei mehreren internationalen Veranstaltungen vor Ort, darunter bei Premier-League-Abenden im Rotterdam Ahoy, mehreren Ausgaben der PDC World Darts Championship und den US Darts Masters im Madison Square Garden in New York.
Seine Berichterstattung basiert auf offiziellen Turnierinformationen, Interviews mit Spielern und anderen Beteiligten aus der Dartswelt sowie der kontinuierlichen Beobachtung der professionellen Dart-Circuits.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026











