Van Gerwen scheitert an starkem Aspinall bei der Hungarian Darts Trophy; Van Veen schaltet Wattimena aus, Van Duijvenbode und Noppert ebenfalls im Viertelfinale
PDC
Die Sonntagnachmittagssession der Hungarian Darts Trophy in Budapest bot einige spannende Partien. Gian van Veen setzte sich in einem niederländischen Duell gegen Wattimena durch, während auch Noppert und Van Duijvenbode am Abend im Viertelfinale zu sehen waren. Michael van Gerwen konnte sich leider nicht gegen Nathan Aspinall durchsetzen. Der Engländer war im Scoring schlicht eine Nummer zu groß für den Niederländer.
Aspinall startete bärenstark in die Partie gegen Van Gerwen und schaffte direkt im ersten Leg mit einem 11-Darter das Break. Van Gerwen antwortete umgehend mit dem Re-Break. Anschließend erhielten beide Spieler mehrere Chancen auf die Doppel, konnten diese jedoch nicht nutzen. Aspinall schaffte erneut das Break zur 3:2-Führung, obwohl Van Gerwen zu diesem Zeitpunkt noch virtuell in Führung lag.
Der Engländer hielt anschließend sein eigenes Leg mit einem 100er-Checkout und schaffte danach erneut das Break zur 4:3-Führung. Aspinall ließ anschließend zwei Matchdarts liegen, während Van Gerwen mehrere Chancen auf die Doppel verpasste. Über die Doppel-8 kam Aspinall schließlich auf Matchdart.
Van Gerwen checkte anschließend 90 über das Bullseye und hielt sich damit im Spiel. Die ersten vier Matchdarts gingen noch daneben, doch bei seinem fünften Versuch war es soweit. Aspinall machte vor allem mit seinem starken Scoring den Unterschied und sicherte sich einen 6:4-Sieg gegen Van Gerwen.
Wattimena erwischte gegen Van Veen einen guten Start und hielt sein eigenes Leg souverän. Im zweiten Leg ließ der Niederländer jedoch eine ganze Handvoll Darts auf die Doppel liegen, sodass Van Veen zum 1:1 ausgleichen konnte. Der Niederländer schaffte anschließend das Break zur 2:1-Führung.
Mit einem starken 68er-Checkout in zwei Darts schaffte Van Veen erneut das Break und zog auf 4:1 davon. Beide Spieler erhielten anschließend erneut Chancen auf die Doppel, doch Wattimena konnte mit einem Re-Break etwas Boden gutmachen. Van Veen antwortete umgehend mit einem starken 117er-Checkout zum 5:3. Wattimena blieb jedoch auf den Doppeln zu fehleranfällig und konnte keine Aufholjagd mehr starten. Van Veen sicherte sich damit einen überzeugenden 6:3-Sieg.
Danny Noppert traf auf Ryan Searle. Beide Spieler starteten mit einem gehaltenen Anwurf. Anschließend erhielt Searle zwei Chancen auf ein Break, ließ diese jedoch liegen, sodass Noppert zum 1:1 ausgleichen konnte. Der Engländer hielt danach erneut sein eigenes Leg.

Danny Noppert wurde als bester Spieler unter der absoluten Weltspitze genannt
Searle schien anschließend erneut auf dem Weg zu einem Break zu sein, doch Noppert checkte 121 über das Bullseye und hielt damit sein Anwurfleg. Lange Zeit gingen die Legs mit den Darts, bis Searle eine ganze Handvoll Darts auf die Doppel verpasste. Noppert nutzte die Gelegenheit und breakte in 14 Darts zur 4:3-Führung.
Searle ließ anschließend mit einem 180er die Doppel-1 stehen, brachte sich in seinem nächsten Durchgang jedoch in eine schwierige Situation. Noppert nutzte seine Chance und zog auf 5:3 davon. Searle checkte anschließend 108 zum 5:4 und erhöhte damit den Druck deutlich. Noppert blieb jedoch im entscheidenden Leg cool. Der Niederländer spielte das letzte Leg souverän zu Ende und sicherte sich einen 6:4-Sieg gegen Searle.
Andere Partien
Auch Dirk van Duijvenbode kam zum Einsatz. Der Niederländer setzte sich nach einer spannenden Partie mit 6:4 gegen Cross durch. Auch Ross Smith feierte einen 6:4-Sieg gegen Clayton.
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Chisnall setzte sich zudem souverän mit 6:2 gegen Barry durch. Gary Anderson war wieder ganz der Alte und gewann nach einer großartigen Partie das entscheidende Leg gegen Bunting. Zum Abschluss machte Chris Dobey die Partie gegen Josh Rock mit einem Big Fish zum Sieg perfekt.
Pieter Verbeek ist seit 2017 Chefredakteur von Dartsnieuws.com, der niederländischen Schwesterwebsite von Dartsnews.de. Dort ist er für die redaktionelle Ausrichtung, die tägliche Inhaltsplanung und die Berichterstattung über internationale Dartturniere verantwortlich. Darüber hinaus veröffentlicht er Beiträge auf Dartsnews.de und bringt dabei seine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im professionellen Dartsport ein.
Seine Beschäftigung mit der Dartswelt begann 2013, als er im Rahmen einer Aufgabe für die Journalistenschule über ein Live-Event der European Tour in Veldhoven berichtete. Seitdem verfolgt er den professionellen Dartsport intensiv und sammelte umfangreiche Erfahrung mit Interviews, Spielberichten und Liveblogs zu großen PDC-Turnieren.
Bei Dartsnews.de konzentriert er sich auf die Berichterstattung über bedeutende Veranstaltungen wie die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts, das World Matchplay und weitere internationale PDC-Turniere. Dabei verbindet er die Echtzeitberichterstattung von Spielen mit Analysen von Leistungen, Entwicklungen auf der Tour und historischen Hintergründen.
Neben seiner journalistischen Tätigkeit war er zwischen 2022 und 2025 Medienmanager des professionellen Dartteams TOTO Dart Kings und dort für die Medienkommunikation sowie die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Team verantwortlich.
Durch seine Arbeit in der Dartswelt war er bei mehreren internationalen Veranstaltungen vor Ort, darunter bei Premier-League-Abenden im Rotterdam Ahoy, mehreren Ausgaben der PDC World Darts Championship und den US Darts Masters im Madison Square Garden in New York.
Seine Berichterstattung basiert auf offiziellen Turnierinformationen, Interviews mit Spielern und anderen Beteiligten aus der Dartswelt sowie der kontinuierlichen Beobachtung der professionellen Dart-Circuits.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












