World Series of Darts Finals 2026: Ergebnisse, Vorschau, Auslosung, Spielplan, Teilnehmerfeld, Historie, Format und Prognosen

PDC
Donnerstag, 17 September 2026 um 18:45
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Die World Series of Darts Finals kehren vom 17. bis 20.09.2026 in die AFAS Live nach Amsterdam zurück. Es ist die zwölfte Ausgabe des von der PDC ausgetragenen Turniers. Der Gesamtpreispool wurde auf 450.000 Pfund erhöht, davon gehen 100.000 Pfund an den späteren Sieger.
Das Turnier bildet den Abschluss der World Series of Darts 2026. Diese Serie umfasste in diesem Jahr sechs nicht gewertete Events, die die PDC in sechs verschiedenen Ländern organisiert hat.
In Amsterdam gehen insgesamt 32 Spieler an den Start. Davon qualifizieren sich 24 Dartprofis über das World-Series-Ranking. Das Feld wird ergänzt durch die vier bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler der PDC Order of Merit sowie vier Tour-Card-Inhaber, die sich über ein Qualifikationsturnier das Ticket gesichert haben. Michael van Gerwen startet als Nummer eins der Setzliste und Titelverteidiger. Der Niederländer gewann die World Series of Darts Finals im Vorjahr durch ein 11:7 im Endspiel gegen Luke Littler.
Sowohl Van Gerwen als auch Littler sind in diesem Jahr erneut in Amsterdam dabei. Auch bekannte Namen wie Luke Humphries, Gerwyn Price und Jonny Clayton stehen im Teilnehmerfeld. Gary Anderson fehlt hingegen. Der Schotte erhielt eine Einladung, lehnte diese jedoch ab und ist damit der prominenteste Abwesende bei den World Series of Darts Finals 2026.

Vorschau Donnerstag World Series of Darts Finals

Die World Series of Darts Finals stehen unmittelbar vor dem Start. Am Donnerstagabend beginnt das Turnier in Amsterdam mit einem hochkarätig besetzten Spielplan und den ersten Duellen der Auftaktrunde.
Im Mittelpunkt steht unter anderem Titelverteidiger Michael van Gerwen. Der Niederländer trifft vor heimischem Publikum auf Daryl Gurney, der erst kurzfristig für Lourence Ilagan ins Teilnehmerfeld nachgerückt ist. Den Schlusspunkt des Abends setzt Gian van Veen, der sich mit Chris Dobey misst.
Auch Jermaine Wattimena kehrt vor heimische Kulisse zurück, bekommt es zum Auftakt allerdings direkt mit einer schwierigen Aufgabe zu tun. „The Machine Gun“ trifft auf Luke Humphries. Ein weiteres Duell mit großem Unterhaltungswert verspricht die Begegnung zwischen Stephen Bunting und Josh Rock.
Ross Smith präsentierte sich zuletzt in herausragender Form und steht mit Kevin Doets vor einem Erstrundenduell, das auf den ersten Blick vielleicht etwas unterschätzt wird. Rob Cross trifft derweil auf Ryan Searle, während Dirk van Duijvenbode den Turnierabend gegen Viktor Tingström eröffnet.
Dazwischen bekommt es Karel Sedlacek mit Ben Robb zu tun. Luke Littler und die weiteren Teilnehmer der zweiten Hälfte der ersten Runde greifen erst am Freitag ins Geschehen ein, da die Auftaktrunde auf zwei Tage verteilt ausgetragen wird.
Michael van Gerwen in Aktion.
Titelverteidiger Michael van Gerwen startet am Donnerstagabend gegen Daryl Gurney in die World Series of Darts Finals. Vor heimischem Publikum in Amsterdam will der Niederländer den ersten Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung machen.

Spielplan World Series of Darts Finals 2026

Donnerstag, 17.09. (ab 19:00 Uhr)

Viktor Tingstrom v Dirk van DuijvenbodeR1
Rob Cross v Ryan SearleR1
Karel Sedlacek v Ben RobbR1
Kevin Doets v Ross SmithR1
Stephen Bunting v Josh RockR1
Luke Humphries v Jermaine WattimenaR1
Michael van Gerwen v Daryl GurneyR1
Gian van Veen v Chris DobeyR1

Freitag, 18.09. (ab 19:00 Uhr)

Adam Leek v Jim LongR1
Motomu Sakai v Callan RydzR1
Wessel Nijman v Simon WhitlockR1
Nathan Aspinall v Raymond SmithR1
James Wade v Damon HetaR1
Gerwyn Price v Brody KlingeR1
Luke Littler v Danny NoppertR1
Jonny Clayton v Maik KuivenhovenR1

Samstag, 19.09.

Nachmittagssession (ab 13:00 Uhr)

Van Gerwen/Ilagan v Doets/Ross SmithR2
Bunting/Rock v Cross/SearleR2
Humphries/Wattimena v Tingstrom/LeungR2
Van Veen/Dobey v Sedlacek/RobbR2

Abendsession (ab 19:00 Uhr)

Price/Klinge v Leek/LongR2
Wade/Heta v Nijman/WhitlockR2
Littler/Noppert v Aspinall/Raymond SmithR2
Clayton/Toylo v Sakai/RydzR2

Sonntag, 20.09.

Nachmittagssession (ab 13:00 Uhr)

N.N.B. v N.N.B.VF
N.N.B. v N.N.B.VF
N.N.B. v N.N.B.VF
N.N.B. v N.N.B.VF

Abendsession (ab 19:00 Uhr)

N.N.B. v N.N.B.HF
N.N.B. v N.N.B.HF
N.N.B. v N.N.B.FINALE

Auslosung World Series of Darts Finals 2026

(1) Michael van Gerwen v Daryl Gurney
Kevin Doets v Ross Smith
(8) Stephen Bunting v Josh Rock
Rob Cross v Ryan Searle
(4) Luke Humphries v Jermaine Wattimena
Viktor Tingstrom v Dirk van Duijvenbode
(5) Gian van Veen v Chris Dobey
Karel Sedlacek v Ben Robb
(2) Gerwyn Price v Brody Klinge
Adam Leek v Jim Long
(7) James Wade v Damon Heta
Wessel Nijman v Simon Whitlock
(3) Luke Littler v Danny Noppert
Nathan Aspinall v Raymond Smith
(6) Jonny Clayton v Maik Kuivenhoven
Motomu Sakai v Callan Rydz

Historie World Series of Darts Finals

JahrSiegerErgebnisRunner-up
2025Michael van Gerwen11-7Luke Littler
2024Luke Littler11-4Michael Smith
2023Michael van Gerwen11-4Nathan Aspinall
2022Gerwyn Price11-10Dirk van Duijvenbode
2021Jonny Clayton11-6Dimitri van den Bergh
2019Michael van Gerwen11-2Danny Noppert
2018James Wade11-10Michael Smith
2017Michael van Gerwen11-6Gary Anderson
2016Michael van Gerwen11-9Peter Wright
2015Michael van Gerwen11-10Peter Wright

Format World Series of Darts Finals 2026

RundeFormat
Erste RundeBest of 11 legs
Zweite RundeBest of 11 legs
ViertelfinaleBest of 19 legs
HalbfinaleBest of 21 legs
FinaleBest of 21 legs

Prognosen World Series of Darts Finals 2026

Nicolas Gayer, Redakteur bei DartsNews.DE, sieht Luke Littler am Ende triumphieren.
Nach seiner historischen Vorstellung beim World Matchplay 2026 habe ich mir selbst eine ganz einfache Regel auferlegt: Auf absehbare Zeit werde ich bei Major-Turnieren nicht mehr gegen Luke Littler tippen. Warum es bis Juli 2026 gedauert hat, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin, kann ich mir selbst nicht wirklich erklären. Aber gut, besser spät als nie, oder?
Mit dieser selbst auferlegten Regel richtet sich mein Blick zwangsläufig auf die obere Hälfte des Tableaus – also auf jene 16 Spieler, die frühestens im Finale auf Luke Littler treffen können. Ein Mann sticht für mich dabei besonders heraus: Ross Smith. Als Major-Champion gehört „Smudger“ bereits seit einigen Jahren zur erweiterten Weltelite, doch mit zwei Titeln auf der European Tour und zwei Floor-Titeln in dieser Saison scheint er nun den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Smith ist in diesem Jahr die dominierende Kraft auf der European Tour, führt die Rangliste mit komfortablem Vorsprung an und erreichte erst am vergangenen Wochenende in Antwerpen erneut ein European-Tour-Finale. Entsprechend reist er als einer der formstärksten Spieler des gesamten Teilnehmerfeldes nach Amsterdam.
Ein besonders wachsames Auge werde ich außerdem auf meinen persönlichen Geheimfavoriten Raymond Smith werfen. „The Guru“, dessen hervorragender Wurfstil ihn für mich zu einem der ästhetisch schönsten Spieler im Darts macht, bewies beim New Zealand Darts Masters im August, dass er absolut in der Lage ist, mit der PDC-Elite mitzuhalten. Zunächst fertigte er Stephen Bunting mit 6:2 und einem Average von knapp 100 Punkten ab, ehe er mit einer weiteren starken Vorstellung seinen australischen Landsmann Adam Leek souverän bezwang und ins Halbfinale einzog. Auf seinem Weg dorthin überzeugte er zudem mit herausragendem Finishing.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Luke Littler
⭐⭐ Ross Smith, Luke Humphries
⭐ Rob Cross, Gerwyn Price, James Wade
Oliver Ried, Redakteur bei DartsNews.DE, sieht Gian van Veen als kommenden Champion in Amsterdam.
Mit den World Series of Darts Finals steht das nächste Major-Turnier im Kalender bevor. Zugegebenermaßen handelt es sich dabei mit deutlichem Abstand um das unwichtigste Major des Jahres. Dennoch will Luke Littler seinen Clean Sweep im Jahr 2026 am Leben halten. Dafür muss er seinen Triumph von vor zwei Jahren wiederholen. Im vergangenen Jahr unterlag er im Finale Michael van Gerwen.
Ich glaube tatsächlich, dass Littlers Jagd nach dem Clean Sweep in Amsterdam enden wird. Mein Tipp auf den Turniersieg vor heimischem Publikum ist Gian van Veen. Der Niederländer wird die Unterstützung der heimischen Fans im Rücken haben und fest entschlossen sein, sich den Titel zu sichern. Für „The Giant“ ist es nach seinem Debüt im Jahr 2024 die zweite Teilnahme an diesem Turnier.
Natürlich muss auch Luke Littler auf der Liste stehen. Der zweifache Weltmeister dürfte motivierter als fast jeder andere Spieler sein, dieses Turnier zu gewinnen. Kann er seine Form vom World Matchplay erneut abrufen, ist ihm der Titel definitiv zuzutrauen.
Auch James Wade befindet sich in hervorragender Verfassung. Nachdem „The Machine“ seinen ersten European-Tour-Titel seit zehn Jahren gewonnen hat, nimmt er nun seinen ersten Major-Triumph seit fünf Jahren ins Visier. 2018 konnte Wade dieses Turnier bereits gewinnen – vielleicht ist für den Engländer nun die Zeit gekommen, erneut zuzuschlagen.
Rob Cross hat sich in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt wieder seiner Bestform angenähert. „Voltage“ dringt auf der European Tour zunehmend in die entscheidenden Turnierphasen vor und wird darauf brennen, seinen ersten Major-Titel seit fünf Jahren einzufahren.
Auch Michael van Gerwen darf keinesfalls außer Acht gelassen werden. Obwohl sich der Niederländer derzeit wohl in seiner schwächsten Form seit mehr als 15 Jahren befindet, wird er hungrig auf einen weiteren großen Erfolg sein. Bereits im vergangenen Jahr hat er gezeigt, was ihm bei diesem Turnier zuzutrauen ist.
Wie immer gehört auch Luke Humphries zum Kreis der Favoriten. Der Weltmeister von 2024 konnte diesen Titel bislang noch nie gewinnen, wird aber alles daransetzen, Littlers Serie zu beenden. Schließlich gehören die World Series of Darts Finals zu nur zwei Major-Titeln, die Littler derzeit nicht hält.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Gian van Veen
⭐⭐ James Wade, Luke Littler
⭐ Rob Cross, Michael van Gerwen, Luke Humphries
Samuel Gill, Chefredakteur von DartsNews.com, sieht Jonny Clayton als kommenden Champion.
Für mich gewinnt entweder Jonny Clayton oder Nathan Aspinall den Titel. Seien wir ehrlich: Der Turniersieger wird aus Littlers Hälfte des Tableaus kommen. Ich kann mir vorstellen, dass Littler überraschend gegen einen der anderen großen Namen ausscheidet.
Weiter oben im Tableau könnten James Wade oder Gerwyn Price auftrumpfen, denn ich rechne damit, dass Michael van Gerwen, Luke Humphries und Stephen Bunting allesamt früh ausscheiden. Brody Klinge könnte zur großen Überraschung des Turniers werden.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Jonny Clayton
⭐⭐ Nathan Aspinall, Luke Littler
⭐ James Wade, Gerwyn Price, Brody Klinge
Mats Leering, Redakteur bei DartsNieuws.com, hält den Turnierverlauf für schwer vorhersehbar, tippt am Ende aber auf denselben Sieger.
Die World Series of Darts Finals sind immer ein schwer vorherzusagendes Turnier. Da das Preisgeld nicht für die Weltrangliste zählt und selbst der Status des Events als Major immer wieder diskutiert wird, habe ich bisweilen den Eindruck, dass nicht jeder Spieler dieses Turnier als echte Priorität betrachtet.
In diesem Jahr fühlt sich die Situation allerdings anders an. Luke Littler jagt dem bemerkenswerten Kunststück hinterher, im Jahr 2026 jedes Major-Turnier zu gewinnen – und die World Series Finals sind Teil dieser Mission. Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass der Weltmeister hoch konzentriert nach Amsterdam reist und seiner Sammlung einen weiteren Titel hinzufügen will. Damit führt an Littler als haushohem Favoriten kein Weg vorbei. Die wesentlich spannendere Frage lautet: Wer könnte ihn stoppen?
Sein Weg durch das Tableau ist alles andere als einfach. Mit Danny Noppert wartet bereits in der ersten Runde ein gefährlicher Gegner, und danach dürften die Herausforderungen kaum kleiner werden. Setzt sich Littler gegen den Niederländer durch, erscheint Nathan Aspinall als wahrscheinlichster Gegner im Achtelfinale, ehe es im Viertelfinale zum Duell mit Jonny Clayton kommen könnte. Im Halbfinale könnten anschließend Gerwyn Price, James Wade oder Wessel Nijman warten.
Sollte „The Nuke“ allerdings aus dem Turnier fliegen, halte ich die erste oder zweite Runde für den wahrscheinlichsten Zeitpunkt. Deshalb könnte ausgerechnet Aspinall zum größten Stolperstein auf Littlers Weg werden. Sobald Littler das Viertelfinale erreicht und die Distanzen länger werden, hat er bereits bei zahlreichen Gelegenheiten gezeigt, wie unglaublich schwer er über längere Formate zu bezwingen ist.
Übersteht Littler diese frühen Prüfungen, könnten ihm Price oder Nijman Probleme bereiten, sofern einer der beiden das Halbfinale erreicht. In der anderen Hälfte des Tableaus rechne ich trotz seines schwierigen Auftaktmatches gegen Jermaine Wattimena mit einem tiefen Lauf von Luke Humphries.
Michael van Gerwen ist an Nummer eins gesetzt, doch ich befürchte, dass es für ihn schwierig werden könnte, wesentlich weiter als bis in die zweite Runde zu kommen. Ein Spieler, dem ich dagegen eine Überraschung zutraue, ist Rob Cross. Sein Bereich des Tableaus bietet ihm eine gute Gelegenheit, und es würde mich nicht überraschen, wenn der ehemalige Weltmeister das Halbfinale erreicht.
Letztlich vermute ich jedoch, dass dieses Wochenende auf eine inzwischen vertraute Art und Weise enden wird. Auf Littlers Weg warten zahlreiche gefährliche Spieler, die ihm insbesondere in den kürzeren Distanzen der ersten Runden Probleme bereiten können. Wenn am Ende aber alles entschieden ist, erwarte ich erneut Luke Littler auf der Bühne – mit der Trophäe in seinen Händen.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Luke Littler
⭐⭐ Luke Humphries, Rob Cross
⭐ Gerwyn Price, Michael van Gerwen, Wessel Nijman
Pieter Verbeek, Redakteur bei DartsNieuws.com, erwartet, dass Luke Littler seinen Erfolgslauf fortsetzt.
Luke Littler verfolgt eine Mission: Er will innerhalb eines Kalenderjahres jedes TV-Turnier gewinnen. Ein hoch motivierter Littler ist noch gefährlicher als jener Spieler, der schon unter normalen Umständen beinahe unschlagbar erscheint. „The Nuke“ trifft in der ersten Runde auf Danny Noppert. Diese Partie wird noch im Modus Best of 11 Legs gespielt und stellt daher wohl Nopperts beste Gelegenheit dar, Littler aus dem Turnier zu werfen. Anschließend werden die Distanzen deutlich länger, wodurch es noch schwieriger wird, ihn zu bezwingen.
Im vergangenen Jahr verlor Littler allerdings das Finale in Amsterdam, als Michael van Gerwen ihn überraschend bezwingen konnte. In den vergangenen Monaten hat Van Gerwen immer wieder Ansätze gezeigt, die an sein bestes Niveau erinnern. Bislang waren seine Leistungen jedoch zu inkonstant, um ernsthaft um Titel mitzuspielen. Dennoch zählt „Mighty Mike“ für mich definitiv zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten.
Die größten Herausforderer Littlers sind Luke Humphries und Gerwyn Price. Beide haben in dieser Saison gezeigt, dass sie am ehesten dazu in der Lage sind, den englischen Superstar herauszufordern. Ein weiterer Außenseiter auf den Titel ist für mich James Wade, der seine vergangenen beiden Turniere gewonnen hat.
Auch Rob Cross traue ich einen tiefen Lauf zu. Der ehemalige Weltmeister hat seit seiner Scheidung einen Teil seiner früheren Form wiedergefunden und könnte in Amsterdam durchaus ein besonders starkes Turnier spielen.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Luke Littler
⭐⭐ Luke Humphries, Gerwyn Price
⭐ James Wade, Rob Cross, Michael van Gerwen
Lucas Michael, Redakteur bei DartsNews.com, setzt wie die meisten seiner Kollegen auf Luke Littler als Turniersieger.
Im Darts steht uns eine äußerst intensive Phase bevor, in der sich die Major-Turniere in verlockender Manier aneinanderreihen. Den Anfang macht die Reise nach Amsterdam zu den World Series of Darts Finals – und dabei ist vor allem ein Name in aller Munde: Luke Littler.
Er ist der große Favorit auf den Turniersieg und wird sich den Titel wahrscheinlich auch holen. Seine jüngsten Triumphe in Blackpool und Prag haben gezeigt, auf welch unterschiedliche Weise er Turniere gewinnen kann – ob mit einem Average von über 110 Punkten oder phasenweise lediglich im mittleren 90er-Bereich. Sein tatsächliches Niveau spielt dabei kaum eine Rolle: „The Nuke“ findet normalerweise einen Weg zum Sieg. Zudem besitzt er mit der Jagd nach dem Major-Clean-Sweep weiterhin eine enorme Motivation.
Abgesehen von der Nummer eins der Welt dürfte Luke Humphries sein größter Herausforderer sein. Seine Konstanz war zuletzt nicht überragend, wobei insbesondere die Doppel bisweilen zum Problem wurden. Dennoch ist er nach wie vor mit deutlichem Abstand der zweitbeste Spieler der Welt. Titelverteidiger Michael van Gerwen wurde nach seinem Triumph im vergangenen Jahr zugetraut, wieder durchzustarten und die Rivalität mit den beiden Topspielern neu zu entfachen. Nun kehrt er zwar mit der Unterstützung des Publikums im Rücken in die niederländische Hauptstadt zurück, allerdings nicht mit der entsprechenden Form.
Gian van Veen, Wessel Nijman und Jermaine Wattimena werden vor heimischem Publikum für Furore sorgen wollen, während auch Gerwyn Price, Jonny Clayton und ein formstarker James Wade zum Kreis der Titelkandidaten gehören. Als Außenseitertipp für einen tiefen Lauf würde ich den Sieger des Duells zwischen Rob Cross und Ryan Searle nennen. Auch Ross Smith muss angesichts seiner jüngsten Glanzleistungen auf der European Tour unbedingt erwähnt werden.
Für die entscheidende Phase des Turniers erwarte ich ein Halbfinale mit Smith, Humphries, Wade und Littler. Entgegen dem allgemeinen Trend sage ich voraus, dass Smith im Finale gegen einen Luke antreten wird – und zwar gegen Littler. Dort wird sich der 19-Jährige durchsetzen und seinen zweiten Titel bei den World Series of Darts Finals gewinnen.
Favoriten:
⭐⭐⭐ Luke Littler
⭐⭐ Ross Smith, Luke Humphries
⭐ James Wade, Rob Cross, Gian van Veen
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