WM-Sensation Justin Hood hält nach 100.000 Pfund Preisgeld an ungewöhnlichem Traum fest

PDC
Dienstag, 15 September 2026 um 13:00
Justin Hood
Justin Hood hat seinen Traum, ein eigenes China-Restaurant zu eröffnen, noch immer nicht aufgegeben. Der 33-jährige Engländer verdiente bei seinem sensationellen Auftritt bei der vergangenen Darts WM satte 100.000 Pfund an Preisgeld, benötigt nach eigener Aussage aber noch etwas zusätzliches Kapital, um den auffälligen Plan wirklich umzusetzen. Möglicherweise können Luke Humphries und Luke Littler dabei helfen.
Hood gab im vergangenen Jahr sein Debüt bei der Darts-WM im Alexandra Palace und wurde dort binnen kurzer Zeit zum Publikumsliebling. Der Spieler aus Somerset erzählte nach seinem Erstrundensieg gegen Nick Kenny, er träume davon, ein eigenes China-Restaurant zu eröffnen.
Dafür benötigte Hood nach eigener Aussage rund 60.000 Pfund. Seine Leistungen in London übertrafen anschließend alle Erwartungen. „Pocket Rocket“, zuvor unter dem Spitznamen „Happy Feet“ bekannt, gewann bei seinem WM-Debüt vier Spiele.
Eines der auffälligsten Ergebnisse war sein Sieg gegen Josh Rock. Hood ließ dem an Nummer elf gesetzten Nordiren keine Chance und landete einen überzeugenden Whitewash. Erst im Viertelfinale endete sein außergewöhnliches Turnier. Dort erwies sich Gary Anderson als zu stark.
Hood verließ den Alexandra Palace dennoch mit 100.000 Pfund Preisgeld. Damit hatte er sein ursprüngliches finanzielles Ziel deutlich übertroffen, und wenig schien der Eröffnung seines eigenen Restaurants noch im Wege zu stehen.
Justin Hood grüßt das Publikum
Justin Hood überraschte viele mit dem Einzug ins Viertelfinale der Darts-WM

Weniger übrig als erwartet

Trotzdem gibt es das Restaurant noch nicht. Hood erklärte gegenüber Oche 180, dass ein großer Teil seines WM-Preisgeldes am Ende nicht bei ihm selbst landete. „Es war das Ziel, und es ist noch immer das Ziel. Nachdem wir das Management und alle Steuern bezahlt hatten, blieb deutlich weniger übrig, als ich erwartet hatte. Aber es bleibt etwas, das ich zu einem bestimmten Zeitpunkt realisieren will“, so Hood.
Der Engländer muss seine Pläne möglicherweise nicht vollständig alleine finanzieren. Während der WM berichtete Hood bei talkSPORT, dass Luke Humphries bereit sei, gemeinsam mit ihm in das Restaurant einzusteigen.
Inzwischen hat laut Hood auch Luke Littler Interesse gezeigt. Die Weltspitze könnte damit durchaus eine Rolle bei der Verwirklichung seines Restauranttraums spielen. „Luke Humphries und Luke Littler wollen sich beide einbringen, aber ich kann ihnen in der Nähe meines Essens nicht trauen“, witzelte Hood.
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