
Keegan Brown hat sich am vergangenen Wochenende den Wochentitel in der MODUS Super Series gesichert. In der Finalnacht am Samstagabend zeigte der Engländer seine stärkste Form und holte sich die Siegprämie von 5.000 Pfund. Mit diesem Erfolg qualifizierte sich „The Needle“ zudem für die Champions Week, wo er später in der Saison um den Gesamtsieg und das Spitzenpreisgeld von 25.000 Pfund spielen wird.
Der Finaltag begann mit einer Gruppenphase, in der die sechs verbliebenen Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Brown traf dort bereits auf Jimmy van Schie und setzte sich knapp mit 4:3 durch. Zuvor hatte er Dan Hands mit 4:1 bezwungen und sich damit den Gruppensieg gesichert. Van Schie sicherte sich durch einen 4:1-Erfolg über Hands den zweiten Platz.
Im zweiten Gruppe ging es deutlich enger zu, denn jeder Spieler konnte einen Sieg einfahren. Lewis Gurney verlor zum Auftakt mit 2:4 gegen Richie Burnett, ehe er sich mit 4:2 gegen Jim McEwan durchsetzte. McEwan hatte Burnett zuvor mit 4:0 besiegt und den Waliser aufgrund der schwächeren Legbilanz aus dem Turnier geworfen. Im Halbfinale überzeugte Brown mit einem 4:0-Sieg über Gurney, untermalt von einem Average von 100,20 Punkten und einer starken Checkout-Quote von 67 Prozent. Jimmy van Schie qualifizierte sich im zweiten Halbfinale und traf damit erneut auf Brown.
Im Endspiel setzte Brown früh ein Ausrufezeichen, als er im dritten Leg ein 152er Finish über zwei Triple 19 und die Doppel-19 checkte. Van Schie antwortete mit dem direkten Re-Break, doch Brown schlug im fünften Leg mit einem glänzenden 129er Finish zurück. Das Match beendete der Engländer schließlich mit einem 86er Checkout zum 4:2-Sieg.
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Was steckt hinter der MODUS Super Series?
Die MODUS Super Series ist ein wöchentliches Event, an dem jeweils zwölf Spieler teilnehmen. Von Montag bis Freitag kämpfen sie um den Einzug in die Finalnacht am Samstag. Die Woche startet mit Gruppe A, in der sechs Spieler an den ersten drei Tagen gegeneinander antreten. Der Sieger dieser Gruppe qualifiziert sich direkt für das große Wochenfinale.
Die Zweit- und Drittplatzierten stoßen mit drei Neuzugängen in Gruppe B, die am Donnerstag und Freitag ausgespielt wird. Die besten drei dieser Gruppe schaffen ebenfalls den Sprung in die Finalnacht. Die Plätze vier bis sechs aus Gruppe A treten in Gruppe C an, wo sie ebenfalls mit drei neuen Spielern aufeinandertreffen. Aus dieser Gruppe erreichen die zwei besten Spieler die Finalrunde.
Am Samstagabend ab 22 Uhr beginnt die Finalnacht mit zwei Dreiergruppen, aus denen die Halbfinalisten hervorgehen. Anschließend wird in K.-o.-Spielen der Wochensieger ermittelt. Nach zwölf Wochen treffen alle Gewinner in der sogenannten Champions Week aufeinander, die alle 13 Wochen ausgetragen wird. Dort geht es schließlich um den Gesamtsieg der Serie und das Hauptpreisgeld von 25.000 Pfund.
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Ergebnisse Finalnacht MODUS Super Series 12 (Woche 2)
Samstag, 13. September
Gruppe A
Jimmy van Schie 4-1 Dan Hands
Dan Hands 1-4 Keegan Brown
Keegan Brown 4-3 Jimmy van Schie
Gruppe B
Lewis Gurney 2-4 Richie Burnett
Richie Burnett 0-4 Jim McEwan
Jim McEwan 2-4 Lewis Gurney
Halbfinale
Keegan Brown 4-0 Lewis Gurney
Jim McEwan 3-4 Jimmy van Schie
Finale
Keegan Brown 4-2 Jimmy van Schie
KEEGAN BROWN IS YOUR WEEK 2 CHAMPION!!!!🏆🏆
— MODUS Super Series (@MSSdarts) September 13, 2025
One of the greatest finishing performances in MSS history secures Keegan Brown his 1st EVER MSS weekly title!🤩
Jimmy Van Schie could only stand and watch that MASTERCLASS! pic.twitter.com/p1AUJVNCGk

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








