"Es war nicht normal für mich und hat mein Training beeinträchtigt" - Gabriel Clemens nennt die zunehmende Medienpräsenz nach den WM-Heldentaten als Grund für das schwache Jahr
Zum ersten Mal seit der World Darts Championship im Januar steht Gabriel Clemens in einem großen TV-Viertelfinale. Der German Giant zeigte im Achtelfinale der Players Championship Finals eine dominante Leistung und schlug Niels Zonneveld mit 10-1.
"Ich fühle mich wirklich gut. Ich glaube, ich habe heute den ganzen Tag über wirklich gut gespielt", freute sich Clemens in seinem Interview mit Online Darts nach dem Spiel. "Es hat sich wirklich gut angefühlt und ich bin sehr zuversichtlich."
Nach seinen Heldentaten im Ally Pally hatte man von Clemens in diesem Jahr Großes erwartet, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass er nicht so weit gekommen ist, wie er gehofft hatte. "Es war ein hartes Jahr für mich", gibt er zu. "Aber es ist, wie es ist. Zu Beginn des Jahres war es sehr stressig für mich. Als erster deutscher Spieler im Halbfinale der Weltmeisterschaft zu stehen, hat mich sehr beschäftigt. Das war nicht normal für mich und hat mein Training beeinflusst, aber jetzt bin ich in einer guten Position."
Nicht nur Clemens, sondern auch Martin Schindler und Ricardo Pietreczko sorgen für einen Boom im deutschen Dartsport. "Wir sind in einer guten Position. Mit einem guten World Cup war es auch ein sehr gutes Jahr für den deutschen Dartsport und das Jahr ist noch nicht zu Ende!" sagt Clemens mit einem Lächeln.
Da im Viertelfinale Luke Woodhouse auf Clemens wartet, geht der Deutsche als Favorit in die Partie. "Luke hat brillant gespielt, ich habe mir sein Spiel vor meinem Spiel angesehen. Ich hoffe, dass wir ein gutes Match haben werden und der beste Spieler gewinnt."
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