European Darts Grand Prix 2026: Niko Springer wirft Titelverteidiger Gary Anderson raus und erreicht in Sindelfingen den Finaltag

PDC
durch Nic Gayer
Samstag, 18 April 2026 um 17:36
Niko Springer (1)
Niko Springer hat beim European Darts Grand Prix 2026 in Sindelfingen für das Highlight der Samstagnachmittag-Session gesorgt. Der Deutsche bezwang Titelverteidiger Gary Anderson mit 6:3 und setzte damit ein starkes Ausrufezeichen vor heimischem Publikum.
Für Springer, selbst früherer Sieger auf der European Tour, verlief die jüngere Vergangenheit nicht immer glücklich. Gegen Anderson aber passte vieles zusammen – und der Deutsche nutzte seine Chancen konsequent, um den favorisierten Schotten früh aus dem Turnier zu nehmen.

Springer nutzt seine Chancen konsequent – Anderson scheidet früh aus

Springer startete stark in die Partie und sicherte sich mit einem 62er-Checkout das frühe Break zum 1:0. Anschließend erspielte er sich eine komfortable Führung, während Anderson zwar zunehmend Druck entwickelte, jedoch einem Rückstand hinterherlief. Mit einem 69er-Check stellte Springer auf 2:1 und legte wenig später nach: Auf der Doppel-5 erhöhte er auf 4:1, nachdem Anderson auf die Doppel ungewohnt unsicher agierte. Zwischenzeitlich stand Springer sogar kurz davor, auf 5:1 davonzuziehen.
Niko Springer sorgte in Sindelfingen mit seinem 6:3-Erfolg gegen Titelverteidiger Gary Anderson für eines der Highlights der Samstagnachmittag-Session
Niko Springer sorgte in Sindelfingen mit seinem 6:3-Erfolg gegen Titelverteidiger Gary Anderson für eines der Highlights der Samstagnachmittag-Session
Doch Anderson meldete sich zurück und verkürzte mit einem 108er-Finish auf 2:4. Springer blieb jedoch stabil, stellte anschließend auf 5:2, verpasste dann zwar 68 Punkte zum Matchgewinn, ehe Anderson auf der Doppel-8 noch einmal auf 3:5 herankam. Den Schlusspunkt setzte Springer schließlich mit einem 60er-Checkout zum verdienten 6:3-Erfolg.
Auch Stephen Bunting erreichte die nächste Runde. Gegen Mickey Mansell entwickelte sich das erwartet schwierige Duell mit dem formstarken Nordiren zu einem echten Geduldsspiel.
Bunting setzte früh Akzente und sicherte sich mit einem 124er-Finish das Break zum 3:1. Dieses bestätigte er anschließend mit einem 12-Darter auf Doppel-8 zum 4:1. Eine Check-Chance bei 75 Punkten ließ er liegen, wodurch Mansell auf der Doppel-12 auf 2:4 verkürzen konnte. Kurz darauf gelang Mansell auf der Doppel-10 sogar das Rebreak zum 3:4. Doch Bunting antwortete mit einem starken Endspurt, checkte 104 Punkte und entschied die Partie schließlich auf der Doppel-20 mit 6:3 für sich.
Auch Chris Dobey präsentierte sich in überzeugender Form und setzte sich souverän gegen Andrew Gilding durch. Mit Finishes von 62 und 68 Punkten ging Dobey früh 2:0 in Führung, ehe er mit einem 18-Darter auf Doppel-2 auf 3:0 stellte.
Ein 52er-Checkout zum 12-Darter brachte Dobey anschließend mit 4:1 in Richtung Sieg. Zwar verkürzte Gilding mit einem starken 164er-Finish noch einmal auf 2:4, doch ein 87er-Checkout beendete letztlich die Partie beim Stand von 6:2. Danny Noppert hatte deutlich mehr Mühe und musste gegen Oskar Lukasiak bis in ein Entscheidungsleg, setzte sich dort aber mit 6:5 durch.

Rock setzt Schlusspunkt – Nijman überzeugt erneut mit starkem Average

Josh Rock gewann das letzte Match der Session gegen Keane Barry mit 6:3. Rock startete mit einem 158er-Checkout zum frühen Break und bestätigte dieses anschließend mit einer 65 zum Hold.
Barry blieb zwar zunächst dran und hielt sein Anwurfleg, doch Rock erhöhte auf der Doppel-18 auf 3:1. Nach einem 92er-Checkout zum 4:2 verkürzte Barry noch einmal mit einem 90er-Finish auf 3:4. Den Schlusspunkt setzte Rock jedoch mit einem brillanten 128er-Finish zum Sieg.
Jermaine Wattimena entschied das niederländische Duell gegen Kevin Doets mit 6:3 für sich. Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Krzysztof Ratajski, der Mike De Decker mit 6:4 bezwang.
Besonders eindrucksvoll trat erneut Wessel Nijman auf. Mit einem Average von 104 Punkten setzte er sich klar mit 6:2 gegen Ryan Searle durch und erreichte den Finaltag. Erst Anfang der Woche hatte Nijman bereits seinen vierten Titel des Jahres gewonnen.
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