Gerwyn Price sorgte am Freitagabend dafür, dass der Traum einer deutschen Beteiligung im Halbfinale des World Grand Prix mit einem Paukenschlag zerplatzte. Der Waliser besiegte Martin Schindler mit 3-0.
Auch wenn Schindler meist bei der ersten Aufnahme das Doppelfeld traf, so waren es vor allem die Finish-Doppel, die ihm die Suppe versalzen haben. Seine Checkout-Quote lag bei gerade mal 9,1 Prozent, was sich im Average von 79,77 wiederspiegelt. Die Finishquote des Iceman dagegen lag bei 42,9 Prozent und sein Average bei 42,9.
So deutlch wie diese Zahlen verlief auch das Match. Gleich im ersten Leg hatte Schindler die Chance auf ein Break, nachdem er nach neun Darts auf 79 Rest stand. Jedoch konnte er diese in zwei Aufnahmen nicht löschen, so dass Price herankam und mit 1-0 in Führung ging.
Ein erneutes Drama auf die Doppel ergab sich im Folgeleg. Wieder waren für den Dewutschen die Doppelfelder zugenagelt und Price nutzte seine Chance auf das Break zum 2-0. Bei eigenem Anwurf ging der erste Satz an den Waliser, der mit 1-0 in Sätzen die Führung zur Pause übernahm.
Price machte nach der Unterbrechung da weiter, wo er aufgehört hatte. Mit zwei Breaks in 15 Darts ging auch der zweite Satz mit 3-0 an The Iceman.
Dank eines Breaks in 13 Darts führte Price auch im dritten Satz mit 2-0 und warf nun zum Matchgewinn an. Doch wie aus dem Nichts warf Schindler 108, 140 und 180 und checkte 73, bevor sein walisischer Gegner auch nur im Finishbereich war. Mit diesem Break in 11 Darts verkürzte The Wall auf 2-1.
Dank einer 180 war Schindler im vierten Leg des dritten Satzes nach 12 Darts bei 96 Rest. Aber nun war da wieder sein Problem auf die Doppel! Diese 96 Punkte bekam der Deutsche mit sechs Darts einfach nicht gelöscht. So war es Price, der sich für die weit geöffnete Tür bedankte und zum Matchgewinn hindurch schritt.
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