„Ich bin halb Australier, halb Neuseeländer“ – Damon Heta über Herkunft, Karriere und sein neues Leben in England
PDC
Damon Heta ist aktuell der einzige Australier mit einer PDC Tour Card. The Heat sicherte sich diesen Status im Jahr 2020 und kletterte seitdem auf Platz zehn der Weltrangliste. Heta gewann bereits mehrere Turniere der Players Championship-Serie, der European Tour und der World Series of Darts, wartet bei den Majors jedoch noch auf seinen ersten Titel. Sein bislang bestes Ergebnis erreichte er mit dem Halbfinaleinzug bei den UK Open 2024. Gemeinsam mit Simon Whitlock holte er zudem den World Cup of Darts 2022.
Diesen Fußballverein verfolgt The Heat
Seit einigen Jahren steht Heta in einer Partnerschaft mit Harrows Darts. Im Rahmen eines Interviews auf dem YouTube-Kanal des Herstellers beantwortete er häufig gestellte Fragen aus dem Netz. Eine davon betraf seinen Familienstand: „Ja, ich bin seit 15 Jahren verheiratet“, so Heta. „Meine Frau ist ebenfalls Australierin, und wir leben seit einigen Jahren gemeinsam in England.“
Der Fußball genießt in England große Popularität. „Als ich hierherkam, wusste ich ehrlich gesagt kaum etwas über Fußball“, gesteht Heta. „Inzwischen verfolge ich die Spiele intensiv. Mein erstes Spiel war von Nottingham Forest – seitdem bin ich großer Fan des Vereins.“

Eine weitere spannende Frage aus der Fangemeinde bezog sich auf seine Herkunft. „Ich bin halb Australier, halb Neuseeländer“, erklärt Heta. „Meine Mutter ist gebürtige Australierin, mein Vater stammt ursprünglich aus Neuseeland. Er zog als Siebenjähriger mit seinen Eltern nach Australien.“
Seinen Spitznamen The Heat trägt Heta seit Beginn seiner Profi-Karriere. „Eigentlich war ‚The Crusader‘ angedacht, aber das hat sich nie durchgesetzt“, erzählt er. „Es war gar nicht so einfach, einen passenden Spitznamen zu finden. Ich habe sogar ein ganzes Wochenende mit Freunden darüber diskutiert. The Heat ist am Ende die beste Wahl gewesen – ein Anagramm meines Nachnamens und eine Anspielung auf das heiße Wetter in Australien.“
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









