"Ich schaufle mir den Weg frei" - Devon Petersen befreit sich mit der Hilfe seiner Nachbarn aus dem Schneechaos, um zur Q-School reisen zu können
PDC
Das Vereinigte Königreich wurde am Samstag und Sonntag von einem wahren Schneechaos heimgesucht, das den Flugverkehr zum Erliegen brachte und aufgrund eisiger Temperaturen verheerende Schäden anrichtete. Auch Devon Petersens Anreise zur Q-School wäre beinahe dem Wetter zum Opfer gefallen.
Petersen, der in Bradford wohnt, muss aus dem Norden des Vereinigten Königreichs nach Milton Keynes reisen, was über drei Stunden in Anspruch nimmt.
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Auf X bedankte er sich jedoch bei der lokalen Gemeinschaft für ihre Hilfe, die Petersens Auto mit vereinten Kräften aus dem Chaos befreiten. Er erzählte, dass er es ohne sie nicht zur Q-School geschafft hätte.
Außerdem interpretierte er es als ein mögliches Zeichen dafür, dass er eine Tour Card gewinnen könnte, da er es geschafft hat, die schwierigen Bedingungen zu überstehen und trotzdem den Weg nach Milton Keynes zu finden.
Petersen präsentierte sich nach einer anhaltenden Formkrise zuletzt ohnehin in guter Form. Der African Warrior gewann den ADC Global Titel und zeigte einige Leistungen, die an die Hochphase seiner Karriere vor einigen Jahren erinnerten.
"Wir sind also in Bradford und ich bin festgesteckt. Jetzt haben wir das Teil da ausgegraben, das mein Auto ist (zeigt Auto). Die ganze Gemeinde ist gekommen, um dafür zu sorgen, dass ich zur Q-School komme."
"Es muss der Weg sein, wie ich die Tour Card bekomme. Das muss es sein. Verrückte Tage. Hoffentlich fahren alle sicher auf den Straßen und kommen zur Q-School. Ich schaufle mir den Weg zur Q-School frei."
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My qschool journey was under threat but my community came out to shovel my car out of the snow to make sure i can make the journey.
— Devon Petersen 369 (@devon_petersen) January 5, 2025
Team work makes the dream work.#Bradfordcommunity pic.twitter.com/lHP7jNn7TV

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








