„Ich will einfach Mitchell Lawrie sein“ – Schottisches Top-Talent lehnt Littler-Vergleiche ab

PDC
durch Nic Gayer
Mittwoch, 18 März 2026 um 14:00
Mitchell Lawrie (2)
Mitchell Lawrie gilt als eines der größten Talente des Dartsports. Dennoch weigert sich der Schotte, sich mit anderen jungen Stars vergleichen zu lassen. Obwohl er immer häufiger in einem Atemzug mit Luke Littler genannt wird, stellt Lawrie klar: Er geht seinen eigenen Weg.
Im Gespräch mit Oche180 betont Lawrie, dass ihm die Wirkung Littlers auf den Sport bewusst ist. Gleichzeitig lässt er sich davon nicht in seiner eigenen Entwicklung beeinflussen.

Eigenes Profil im Mittelpunkt

„Nein, ich muss einfach Mitchell Lawrie sein“, sagt er entschlossen. „Natürlich ist er eine gute Inspiration. Was er für den Sport getan hat, ist großartig. Er hat letztlich sehr viel für Spieler wie uns bewegt. Wir bekommen dank ihm an vielen Orten Chancen. Aber ich will einfach ich selbst sein. Ich will mein eigener Spieler sein, meinen eigenen Weg gehen und einfach das tun, was ich tue.“
Mitchell Lawrie setzt auf seinen eigenen Weg – und will sich als eigenständige Persönlichkeit im Darts etablieren
Mitchell Lawrie setzt auf seinen eigenen Weg – und will sich als eigenständige Persönlichkeit im Darts etablieren
Der rasante Aufstieg von Luke Littler hat dem Dartsport spürbar neuen Schwung gegeben. Vor allem junge Spieler profitieren davon, schneller die Möglichkeit zu bekommen, sich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Auch Lawrie erkennt an, dass sich dadurch Türen geöffnet haben. Gleichzeitig will er vermeiden, als „der nächste Littler“ wahrgenommen zu werden.
Stattdessen richtet er den Fokus konsequent auf sein eigenes Spiel und seine Persönlichkeit. Dazu gehört für ihn auch eine klare Haltung auf und neben der Bühne, bei der er sich nicht zurücknimmt.
„Leise bin ich jedenfalls nicht“, sagt Lawrie mit einem Lächeln. „Also, wenn Luke auch nicht leise ist, dann ähneln wir uns. Aber wenn er leise ist, dann sind wir völlig verschieden.“
Obwohl sich beide bereits mehrfach begegnet sind, beschreibt Lawrie seinen englischen Kollegen differenziert.
„Ich habe ein paar Mal mit ihm gesprochen, vor allem bei JDC-Turnieren. Dort war er eigentlich ziemlich ruhig“, erklärt er. „Natürlich weiß ich, dass er mit seinen eigenen Freunden viele Späße macht, aber ich bin eigentlich immer so.“

Spaß als Triebfeder

Diese offene und direkte Art prägt Lawrie. Für ihn bleibt Spaß ein zentraler Bestandteil des Spiels.
„Ich mache immer Scherze, ich mag ein bisschen Geplänkel. Wenn du in deinem Leben keinen Spaß haben kannst, ist das Leben auch nicht schön. Es ist mir egal, was jemand davon hält.“
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