"Ich würde das Masters gerne erneut gewinnen" - Jonny Clayton glaubt trotz Littler-Hürde an Turniersieg
PDC
Jonny Clayton hat in der zweiten Runde des Winmau World Masters einen Thriller überstanden. The Ferret schlug Ryan Searle mit 4-3 und kann sich nun auf ein Aufeinandertreffen mit Luke Littler im Viertelfinale vorbereiten.
Der 50-jährige Waliser und sein englischer Kontrahent schenkten sich extrem wenig und am Ende musste das allerletzte Leg der Partie entscheiden, wer ins Viertelfinale einzieht. "Ich bin sehr zufrieden, dass ich meine Nerven unter Kontrolle behalten habe", eröffnete Clayton.
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"Ich hätte gerne wieder das Niveau meines ersten Matches erreicht (Clayton stellte gegen Schindler mit einem Average von 112 einen neuen Turnierrekord auf, Anm. d. Red.), aber in solchen Matches, in denen es nicht so glatt läuft, muss man auch gewinnen können. Dann kommt es auf Charakter und Durchhaltevermögen an, und das habe ich heute auf jeden Fall gezeigt. Vor allem beim Scoring war ich heute aber deutlich schwächer als in meinem letzten Spiel."
Clayton hat natürlich besonders gute Erinnerungen an dieses Turnier. Im Jahr 2021, damals in der "alten" Version des Masters, war dies das erste Major, das er in seiner Karriere gewann. Damals schlug Clayton im Finale Mervyn King mit 11-8. "Dieses Turnier hat in der Tat eine besondere Bedeutung für mich. Ich würde es gerne noch einmal gewinnen, obwohl es jetzt natürlich ein ganz anderes Format ist. Es wird keine leichte Aufgabe sein, denn es gibt immer noch viele gute Spieler im Turnier, aber es ist Sonntag und ich bin immer noch bereit dafür."
Duell gegen Littler
Wenn Clayton zum zweiten Mal beim Masters triumphieren will, muss er zunächst einen gewissen Luke Littler, seinen Viertelfinalgegner, bezwingen. "Luke ist ein Phänomen. Was er in seinem jungen Alter erreicht hat, ist außergewöhnlich", sagte Clayton.
"Aber ich sehe mich selbst an und weiß, dass ich das Niveau habe, um gegen ihn zu gewinnen. Dann muss ich so spielen wie in meinem Auftaktmatch."
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026






