Die zweite Runde der
Flanders Darts Trophy ist gespielt.
Martin Schindler folgte Leon Weber und setzte sich vor heimischen Publikum von Mike De Decker ins Achtelfinale durch.
Im ersten Spiel des Abends traf James Wade auf Publikumsliebling Kim Huybrechts. In einer eher schwachen Partie nutzte Wade die Fehler seines Gegners, der zahlreiche Doppel verpasste. Mit 6:3 zog der Engländer schließlich in die nächste Runde ein.
Auch im zweiten Match schien lange alles klar: Raymond van Barneveld führte gegen Ryan Searle mit 4:1 und hatte Chancen auf das 5:1. Doch dann kam Searle zurück, erzwang mit einem 11-Darter den Decider und holte diesen auf der Doppel 8. Damit war das frühe Aus für „Barney“ besiegelt.
Anschließend boten Daryl Gurney und Ross Smith ein spannendes Duell. Gurney startete stark und ging 3:1 in Führung, doch Smith drehte die Partie und vergab später sogar zwei Matchdarts. Gurney nutzte seine Chance, spielte ein 121er-Bullfinish und siegte mit 6:5.
Danach folgten klare Angelegenheiten. Stephen Bunting zeigte gegen Joe Cullen seine Weltklasse und gewann mit einem 107er Average souverän 6:1. Weltmeister Luke Littler ließ Dylan Slevin überhaupt keine Chance und siegte mit einer makellosen Doppelquote 6:0.
Das niederländische Duell zwischen Michael van Gerwen und Gian van Veen brachte die nächste Überraschung. MVG vergab reihenweise Chancen auf Doppel und spielte erneut einen Average unter 90 Punkten. Van Veen nutzte die Fehler und setzte sich verdient mit 6:3 durch.
Dann kam das Highlightspiel des Tages: Mike De Decker gegen Martin Schindler. Zunächst hielten beide Spieler ihre Anwürfe, bevor Schindler mit einem 25er-Finish auf der Doppel 10 das erste Break setzte. De Decker antwortete mit einem 11-Darter und später sogar einem 170er-Finish. Doch Schindler behielt die Ruhe, spielte starke 13 Darts zum nächsten Break und nutzte schließlich seine Chance auf 76 Punkte zum 6:3-Sieg. Morgen trifft er auf Gian van Veen.
Zum Abschluss des Abends stand Jonny Clayton gegen Mario Vandenbogaerde am Oche. Clayton erwischte einen Albtraumstart und lag 0:5 zurück, kämpfte sich noch auf 3:5 heran, doch Vandenbogaerde verwandelte seinen ersten Matchdart. Damit zog er als einziger Belgier ins Achtelfinale ein.