Weber nicht zu stoppen: Sieg über Chisnall bringt ihn ins Achtelfinale; Suljovic nach 2,5 Jahren wieder im European Tour-Achtelfinale

PDC
Samstag, 30 August 2025 um 17:15
leon weber
Mensur Suljovic schaffte es bei der Flanders Darts Trophy 2025, nach 2,5 Jahren wieder das Achtelfinale eines PDC European Tour Turniers zu erreichen. Er traf in der zweiten Runde auf Rob Cross und besiegte diesen mit 6-5.
Voltage zeigte direkt, dass er gut in Form ist. Er startete mit einem Break, indem er ein 117er Highfinish löschte, doch auch The Gentle war gut drauf und konterte mit einem 84er Checkout zum Rebreak in 12 Darts. Dieses bestätigte er mit einem 105er Highfinish.
Nach einem Hold Cross‘ breakte der Engländer mit einem 15-Darter und bestätigte dieses, um mit 4-2 davon zu ziehen. Auch Suljovic brachte danach sein Anwurfleg durch, bevor Cross mit 130 ein weiteres Highfinish löschte und nur noch ein Leg zum 6-3 Sieg brauchte.
The Gentle wäre nicht er, hätte er aufgegeben. Er kämpfte weiter, brachte sein Anwurfleg durch , um auf 5-4 zu verkürzen und holte sich danach mit einem 12-Darter das nötige Break, um das Match in den Decider zu schicken, den er selber anwerfen durfte. Hier sah es für einen kurzen Augenblick so aus, als würde Suljovic in diesem Entscheidungsleg unterliegen, als er erst Tops und danach unglücklicherweise auch noch die Doppel 10 verfehlte, doch auch Cross konnte sein benötigtes Doppelfeld nicht löschen. Dieses nutzte Suljovic und machte den Sack zu.
Im Achtelfinale trifft die österreichische Nummer Eins auf Luke Woodhouse. Woody traf in der zweiten Runde auf Peter Wright und hatte mit diesem ein leichtes Spiel. Bei Snakebite, der sich aktuell an einem Tiefpunkt befindet, wollte auch heute rein gar nichts laufen. Am Ende stand bei ihm ein Average von 74,62 und eine Doppelquote von gerade mal 14,3 Prozent auf der Anzeigetafel.
Mensur Suljovic<br>
Mensur Suljovic
So führte Woodhouse, der Wright mit 6-1 besiegen konnte und einen Average von 94,11 hatte, schnell mit 5-0 und brauchte nur noch ein Hold zum Sieg. Hier hatte Wright zur rechten Zeit eine der kleinen Hochphasen in diesem Match und schaffte es, mit einem Break, einen Whitewash zu verhindern. Snakebite warf dann zum 5-2 an, aber er brach erneut ein. Mit einem 73er Checkout bereitet Woodhouse der Qual des Schotten ein Ende und strich den Sieg ein.
Leon Weber gelang die Sensation, Dave Chisnall zu bezwingen. Chizzy fand erst recht spät in sein Spiel und Weber nutzte es. Der Darter aus dem Taunus startete mit einem Break in das Match, ließ ein Hold folgen und setzte sich mit 2-0 ab. Erst nun konnte Chisnall mit einem 116er Highfinish auf die Anzeigetafel kommen, doch Weber ließ sich davon nicht beeindrucken. Er brachte sein Anwurfleg durch und breakte im Anschluss erneut das Leg seines englischen Gegners, nachdem dieser Tops für ein Hold verfehlt hatte.
Diese 4-1 Führung de Deutschen schien Chizzy beflügelt zu haben. Er sicherte sich das Rebreak und mit der Bestätigung dessen verkürzte Chisnall auf 3-4. Nachdem Weber ebenfalls sein Leg nach Hause gebracht hatte, löschte Chisnall 60 Punkte für ein Hold. Nun warf Weber zum Matchgewinn an. Mit einem schönen 13-Darter erledigte er den Job und zog mit einem 6-4 Sieg in das Achtelfinale ein, wo er entweder auf James Wade oder Kim Huybrechts, der am Vortag für das Ausscheiden Lukas Wenigs verantwortlich war, treffen wird.
Josh Rock gehört zu den Spielern, die den Finaltag erreicht haben. Er lieferte sich mit Karel Sedlacek ein heißes Gefecht und konnte am Ende im Decider den Sieg für sich verbuchen.
Rock begann mit einem Break, doch Sedlacek holte sich sofort das Rebreak und glich aus. Evil Charlie baute dann seine Führung auf 3-1 aus, bevor Rock sich das Rebreak holte und mit der Bestätigung dessen den Spielstand auf 3-3 stellte.
Nach einem Hold nahm Rock seinem Gegner erneut das Anwurfleg ab, aber Sedlacek glich direkt wieder aus und schickte das Match in den Decider. Hier hatte Evil Charlie einen Matchdart auf dem Bullseye, verfehlte dieses jedoch. Rocky konnte es nicht bestrafen, aber erneut gelang es Sedlacek nicht, den Sack zu zu machen. Rock bedankte sich und schrieb den Sieg auf seinem Konto gut, um in der Runde der letzten 16 entweder auf Stephen Bunting oder Joe Cullen zu treffen.
Dank eines Average von 93,60 und einer Doppelquote von 42,9 Prozent konnte sich Damon Heta mit 6-3 gegen Christian Kist behaupten. The Heta siegte mit 6-3.
Die ersten drei Legs gingen mit den Darts, doch dann breakte der Australier das Leg seines niederländischen Gegners und setzte sich auf 3-1 ab. Jedoch konnte Heta das Break nicht bestätigen. In 16 Darts holte sich Kist das Rebreak, um auf 3-2 zu verkürzen.
In der dritten Aufnahme des Legs Kists griff The Heat mit einer 180 an und spielte ab das das Leg von vorne, bis er mit einem 18-Darter breakte. Auch sein eigenes Leg begann der Australier daraufhin mit einem Maximum und hatte nach neun Darts nur noch 58 Punkte zu löschen. In 12 Darts stellte Heta den Spielstand auf 5-2.
Zwar konnte Kist daraufhin noch sein Leg durchbringen, aber jetzt warf Heta zum Matchgewinn an machte mit einem tollen 13-Darter den Sack zu. So wird The Heat also auch am Sonntag das belgische Publikum mit seinem beliebten Walk-on erfreuen, wenn der Australier gegen Ryan Joyce antritt.
Krzysztof Ratajski wird im Achtelfinale entweder auf Ross Smith oder Daryl Gurney treffen, nachdem er sich mit 6-3 gegen Chris Dobey hat durchsetzen können. The Polish Eagle hatte einen Average von 98,33 und lag damit geringfügig über dem Dobeys, der einen Schnitt von 96,67 Punkten pro Aufnahme hatte.
Die ersten beiden Legs des Matches gingen mit den Darts, bevor Dobey in 14 Darts breakte und mit 2-1 die Führung übernahm. Doch Ratajski holte sich sogleich das Rebreak, glich damit aus, um danach mit einem 15-Darter mit 3-2 in Führung zu gehen.
Nun schien der Pole in Fahrt zu sein. Er breakte das Anwurfleg Hollywoods erneut und mit der Bestätigung dessen zog er auf 5-2 davon.
Dobey gelang es noch, in 16 Darts auf 5-3 zu verkürzen, bevor Ratajski mit einem Hold den Einzug in die Runde der letzten 16 feierte.
Das letzte Match der Session war die rein niederländische Begegnung zwischen Danny Noppert und Dirk van Duijvenbode. Hier war es The Freeze, der sich mit 6-4 gegen seinen Landsmann durchsetzen konnte. Noppert spielte einen Average von 92,48 und hatte eine Doppelquote von sagenhaften 100 Prozent. Van Duijvenbode hielt mit einem Average von 91,14 und einer Doppelquote von 30,8 Prozent dagegen.
Van Duivenbode breakte zu Beginn des Matches und setzte sich mit 2-0 ab, doch nach einem Hold von Noppert schaffte es van Duijvenbode nicht, mit drei frischen Darts auf die Doppel 16 das Leg zu zu machen. Noppert nutzte es und glich mit einem Break zum 2-2 aus.
Im siebten Leg war es der Titan, der in 14 Darts breakte. Allerdings konnte er diese Legabnahme nicht bestätigen, da sich Noppert mit einem 13-Darter das Rebreak holte und ein weiteres mal ausglich.
Mit einem Leg in 14 Darts bestätigte Noppert das Break, bevor er in 15 Darts erneut van Duijvenbode das Anwurfleg abnahm und in den Finaltag einzog. Im Achtelfinale wird The Freeze entweder auf Jonny Clayton oder Mario Vandenbogaerde treffen.
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