Mit seinem beeindruckenden Triumph beim
World Matchplay 2026 hat
Luke Littler ein weiteres außergewöhnliches Kapitel seiner noch jungen Karriere geschrieben. Wie der
Weekly Dartscast auf X berichtet, erzielte der amtierende Weltmeister in allen fünf Partien des Turniers einen Average von über 100 Punkten und ist damit erst der dritte Spieler in der Geschichte des prestigeträchtigen Events in Blackpool, dem dieses Kunststück gelungen ist.
Der Engländer präsentierte sich während der gesamten Turnierwoche in bestechender Form. Auf dem Weg zum Gewinn der
Phil Taylor Trophy spielte Littler in jeder Runde einen dreistelligen Average und unterstrich damit eindrucksvoll seine außergewöhnliche Klasse.
Konstanz auf höchstem Niveau
Neben seiner enormen Scoring-Power überzeugte Littler vor allem mit einer bemerkenswerten Konstanz. Gerade beim
World Matchplay besitzt diese Statistik einen besonderen Stellenwert, da der spätere Champion fünf aufeinanderfolgende Marathon-Partien über lange Distanzen absolvieren muss.
Luke Littler überzeugte beim World Matchplay 2026 mit einem Average von über 100 Punkten in jeder seiner fünf Partien und stellte damit einen historischen Bestwert auf.
Über viele Jahre hinweg war Phil Taylor der einzige Spieler, der dieses Kunststück vollbringen konnte. Dem 16-maligen Weltmeister gelang es sogar gleich dreimal: Sowohl 2010 als auch 2011 und 2013 spielte „The Power“ während seines kompletten Titelgewinns in jeder Partie einen Average von über 100 Punkten. Diese Serien galten lange als Sinnbild seiner unvergleichlichen Dominanz auf der Bühne der Winter Gardens.
Erst im Jahr 2024 erhielt Taylor Gesellschaft.
Luke Humphries sicherte sich damals den Titel, ohne im gesamten Turnierverlauf auch nur einmal unter einen 100er-Average zu fallen. „Cool Hand Luke“ bewies damit eindrucksvoll, dass er sein Topniveau über die gesamte Turnierwoche hinweg konstant abrufen konnte.
Littler ergänzt einen exklusiven Kreis
Nun hat sich auch Luke Littler in diese exklusive Liste eingetragen. Mit gerade einmal 19 Jahren erweitert der Weltmeister seine ohnehin schon beeindruckende Erfolgsgeschichte um einen weiteren Meilenstein.
Damit umfasst die Liste der Spieler, die während eines kompletten World Matchplay-Triumphs in allen fünf Partien einen Average von mehr als 100 Punkten erzielt haben, weiterhin lediglich drei Namen: Phil Taylor, Luke Humphries und Luke Littler. Eine Statistik, die eindrucksvoll verdeutlicht, welch außergewöhnliche Konstanz die drei Champions während ihrer jeweiligen Titelkampagnen an den Tag legten.