„Michael bekommt eine Frau nach der anderen, ich bekomme immer nur solche Sachen“ – Vincent van der Voort neidisch auf Van Gerwens Postfach nach bizarren Anfragen

PDC
durch Nic Gayer
Montag, 07 September 2026 um 14:43
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Vincent van der Voort ist nach eigener Aussage einiges gewohnt, wenn er seine Nachrichten in den sozialen Medien öffnet. Der ehemalige Darts-Profi erhält regelmäßig kuriose Anfragen, doch selbst der routinierte Niederländer muss bisweilen zweimal hinschauen, wenn er liest, womit sich Menschen an ihn wenden. In der Podcast-Reihe „Darts Draait Door“ wurde van der Voort nun mit der besonders bizarren Bitte eines Studenten aus Rotterdam konfrontiert.
Die Nachricht war über Instagram eingegangen und wurde im Podcast vorgelesen. Darin berichtete ein Student, Mitglied einer Studentenvereinigung zu sein und für den Erhalt einer sogenannten Krawatte eine außergewöhnliche Aufgabe erfüllen zu müssen. Er solle einen Darts-Profi finden, der bereit sei, ihm einen Dart in den Hintern zu werfen. Mit genau dieser Bitte wandte er sich an van der Voort und wollte wissen, ob der Niederländer ihm dabei helfen würde.

Van der Voort reagiert unmissverständlich: „Nein, das mache ich nicht“

Lange überlegen musste van der Voort bei seiner Antwort nicht. „Nein, das mache ich nicht“, stellte der ehemalige Profi unmissverständlich klar. Auch der anschließende Einwurf, er könne den Dart schließlich besonders hart werfen, änderte an seiner Haltung nichts. „Nein, das mache ich nicht. Es tut übrigens auch weh.“
So kurios die Anfrage auch anmutete, van der Voort machte zugleich auf die gesundheitlichen Risiken einer solchen Aktion aufmerksam. Einen Dart auf diese Weise zu verwenden, sei keinesfalls eine vernünftige Idee. „An so einem Pfeil sitzen auch ziemlich viele Bakterien. Das kann nicht gut für dich sein“, gab der Niederländer zu bedenken. Lachend wurde daraufhin ergänzt, dass in einem solchen Fall wohl direkt auch eine Tetanus-Impfung fällig wäre.
Die bizarre Aufgabe ließ van der Voort vor allem darüber rätseln, was Studierende alles auf sich nehmen, um an die offenbar heißbegehrte Krawatte ihrer Vereinigung zu gelangen. „Aber was machen Studierende alles, um eine Krawatte zu verdienen?“, fragte er sich. Wie er selbst reagieren würde, wenn jemand mit einer solchen Aufgabe persönlich bei ihm auftauchte, machte van der Voort ebenfalls unmissverständlich deutlich: „Wenn mir das jemand sagen würde, würde ich sagen: Dann behältst du das Ding halt. Verpiss dich mal kurz.“

Auch Michael van Gerwen erhält auffällige Nachrichten

Im Anschluss berichtete van der Voort, dass er keineswegs der einzige niederländische Dartspieler ist, dessen Instagram-Postfach mit bemerkenswerten Nachrichten gefüllt wird. Auch Michael van Gerwen werde regelmäßig mit Zuschriften konfrontiert, die ziemlich weit gingen. Nach Angaben van der Voorts befinden sich darunter häufig Nachrichten von Frauen, die sich dem dreimaligen Weltmeister selbst anbieten.
Gleichzeitig stellte van der Voort ausdrücklich klar, dass van Gerwen auf solche Avancen nicht eingeht. „Michael bekommt auf Instagram eine Frau nach der anderen, die sich anbietet“, erzählte er. „Aber damit macht er nichts, nur zur Klarstellung.“
Den Kontrast zwischen van Gerwens Nachrichten und seinem eigenen Instagram-Postfach konnte van der Voort durchaus mit Humor nehmen. Während sein Landsmann offenbar regelmäßig derartige Angebote erhält, landen bei ihm nach eigener Darstellung vor allem Anfragen, die zwar mindestens genauso außergewöhnlich sind, aber aus einer vollkommen anderen Richtung kommen.
„Und ich sage: Ich bekomme immer solche Sachen“, erklärte van der Voort mit einem Augenzwinkern und lieferte anschließend direkt einige Beispiele. „Ob ich einen Pornofilm bei Meiden van Holland vertonen will. Oder jetzt eben, ob ich jemandem einen Dart in den Hintern werfen soll. Was ist denn da los, Mann?“
Die Anekdote verdeutlicht aus Sicht van der Voorts vor allem, wie weit manche Menschen in den sozialen Medien zu gehen bereit sind. Darts-Profis sind für Fans und Follower über Instagram und andere Plattformen heutzutage unmittelbar erreichbar. Das ermöglicht zwar häufig angenehme Interaktionen, führt offenbar aber ebenso zu Anfragen, die selbst bei einem erfahrenen Mann wie van der Voort für Verwirrung sorgen.
Für den Studenten aus Rotterdam bedeutet die deutliche Absage, dass er sich wohl eine andere Möglichkeit einfallen lassen muss, um seine Studentenvereinigung zu überzeugen. Van der Voort wird ihm jedenfalls nicht dabei helfen, die begehrte Krawatte zu verdienen. Sein Urteil über die Aufgabe fiel eindeutig aus: „Dann behältst du die Krawatte halt.“
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