PDC Order of Merit Update: Luke Littler knackt die historische 3-Millionen-Marke – Niko Springer erstmals in den Top-40

PDC
durch Nic Gayer
Montag, 27 Juli 2026 um 13:48
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Luke Littler hat mit seinem Triumph beim World Matchplay 2026 nicht nur seine Führung in der PDC Order of Merit eindrucksvoll ausgebaut, sondern auch Darts-Geschichte geschrieben. Der erst 19 Jahre alte Engländer ist der erste Spieler überhaupt, der in der Weltrangliste die Marke von drei Millionen Pfund an erspieltem Preisgeld überschritten hat.
Die PDC Order of Merit basiert auf den Preisgeldern, die die Spieler innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren bei Ranglistenturnieren einspielen. Nach seinem Titelgewinn in Blackpool steht Littler nun bei insgesamt 3.143.500 Pfund und ist damit der erste Profi, der diese historische Marke erreicht.

Littler pulverisiert Taylors Rekord

Den Grundstein für diesen Meilenstein legte Littler mit einer dominanten Turnierwoche in den Winter Gardens. Zum Auftakt setzte sich „The Nuke“ mit 10:6 gegen Niko Springer durch, ehe er Nathan Aspinall mit 11:8 ausschaltete.
Luke Littler präsentiert die Phil-Taylor-Trophy.
Luke Littler baut mit seinem Triumph beim World Matchplay seine Führung in der PDC Order of Merit weiter aus und durchbricht als erster Spieler die Drei-Millionen-Marke an Preisgeld.
Ab dem Viertelfinale wurde Littlers Überlegenheit noch deutlicher. Josh Rock bezwang er mit 16:7, Dirk van Duijvenbode ließ er beim 17:5 im Halbfinale keine Chance. Auch Gerwyn Price konnte den Engländer im Endspiel nicht stoppen und musste sich deutlich mit 9:18 geschlagen geben.
Doch nicht nur die Ergebnisse sorgten für Aufsehen. Littler spielte während des gesamten Turniers dreimal einen Average von mehr als 110 Punkten und beendete das World Matchplay mit einem Turnieraverage von herausragenden 111,04 Zählern.
Damit löschte er einen 16 Jahre alten Rekord von Phil Taylor aus den Geschichtsbüchern. Die Darts-Legende hatte das World Matchplay 2010 mit einem Turnieraverage von 106,31 gewonnen – eine Bestmarke, die nun deutlich übertroffen wurde.
Fast hätte Littler sogar einen weiteren historischen Rekord Taylors eingestellt. Bei seinem Triumph bei der European Championship 2008 hatte „The Power“ einen Turnieraverage von 111,54 gespielt. Mit 111,04 Punkten verpasste Littler diese Bestmarke lediglich um einen halben Punkt.
Der Titelgewinn brachte dem Weltmeister zudem 225.000 Pfund für die PDC Order of Merit ein. Da er vor zwei Jahren bereits in der ersten Runde ausgeschieden war, musste Littler in Blackpool kein Preisgeld verteidigen und konnte den gesamten Betrag seinem Rankingkonto gutschreiben.

Der Moment des Triumphes: Hier gewinnt Luke Littler das World Matchplay 2026

Price zurück in den Top-4 – van Gerwen stürzt ab

Innerhalb der Top Ten der PDC Order of Merit gab es nach dem World Matchplay nur wenige Veränderungen. Die größten Verschiebungen betrafen Gerwyn Price und Michael van Gerwen.
Für van Gerwen hatte das Turnier in Blackpool weitreichende Folgen. Der Niederländer scheiterte bereits im Achtelfinale mit 12:14 an Dirk van Duijvenbode und konnte damit das Preisgeld für seinen Finaleinzug aus dem Jahr 2024 nicht verteidigen.
Die Konsequenz: Der dreimalige Weltmeister rutscht von Rang vier auf Platz sieben ab und belegt damit seine niedrigste Position in der PDC Order of Merit seit 2012.
Gerwyn Price ging dagegen den umgekehrten Weg. Dank seines Finaleinzugs verbesserte sich der Waliser von Rang sieben auf Platz vier und zog dabei an Michael van Gerwen, James Wade und Jonny Clayton vorbei. Gleichzeitig übernimmt „The Iceman“ wieder die Rolle als bestplatzierter Waliser der Weltrangliste.

Kampf um Platz zwei spitzt sich zu

Auch im Rennen um Platz zwei ist neue Spannung entstanden. Gian van Veen erreichte in Blackpool das Halbfinale und verkürzte dadurch den Rückstand auf Luke Humphries auf lediglich 9.500 Pfund.
Humphries musste dagegen einen herben Rückschlag hinnehmen. Der Weltmeister von 2024 schied überraschend bereits in der ersten Runde gegen Cameron Menzies aus und büßte damit einen Großteil seines Vorsprungs auf van Veen ein.
Knapp außerhalb der Top Ten verbesserte sich Gary Anderson auf Rang elf und verdrängte Ryan Searle. Wessel Nijman machte ebenfalls einen Platz gut und liegt nun auf Position 13 vor Chris Dobey.

Schindler bleibt deutsche Nummer eins

Den größten Sprung unter den Topspielern machte Dirk van Duijvenbode. Der Halbfinaleinzug bescherte dem Niederländer ein Preisgeld von 65.000 Pfund und einen Sprung um fünf Plätze – von Rang 28 auf Position 23.
Ebenfalls verbessern konnten sich Damon Heta, Cameron Menzies, Dave Chisnall und Niko Springer. Der deutsche Matchplay-Debütant machte drei Plätze gut und kletterte auf Rang 39 der Weltrangliste.
Niko Springer in Aktion.
Niko Springer verbesserte sich nach seinem Debüt beim World Matchplay um drei Plätze und belegt nun Rang 39 der PDC Order of Merit.
Martin Schindler behauptet trotz seines Erstrunden-Aus beim World Matchplay weiterhin die Spitzenposition unter den deutschen Profis. Der 29-Jährige bleibt unverändert auf Rang 19 der PDC Order of Merit.
Ricardo Pietreczko verbesserte sich trotz seiner verpassten Qualifikation für das World Matchplay um einen Platz auf Rang 34. Möglich wurde dies durch den Rückfall von Michael Smith. Auch Gabriel Clemens machte einen Rang gut und liegt nun auf Position 44, nachdem Dimitri Van den Bergh deutlich zurückgefallen ist.
Aus österreichischer Sicht darf sich Mensur Suljovic über eine Verbesserung freuen. Der Routinier profitierte vom Rückgang Brendan Dolans um zwei Plätze und belegt nun Rang 53 der Weltrangliste.

Van den Bergh erlebt den größten Absturz

Der deutlichste Rückschlag traf Dimitri Van den Bergh. Der Belgier hatte sich in diesem Jahr nicht für das World Matchplay qualifiziert, nachdem er vor zwei Jahren noch das Viertelfinale erreicht hatte. Das damals gewonnene Preisgeld fiel nun aus der Zweijahreswertung heraus.
Die Folge ist ein Absturz um gleich sieben Plätze auf Rang 46 der PDC Order of Merit. Für „The Dreammaker“ wird die Situation damit zunehmend kritisch. In den kommenden Monaten droht ein weiterer Rückfall, sodass der ehemalige World-Matchplay-Sieger inzwischen sogar um den Erhalt seiner Tour Card kämpfen muss.

PDC Order of Merit

Rang+/-NamePreisgeld (in Einheiten von £1,000)
1 Luke Littler3143.5
2 Luke Humphries1008
3 Gian van Veen998.5
4+3Gerwyn Price725
5 Jonny Clayton684.5
6 James Wade657.25
7-3Michael van Gerwen643
8 Josh Rock639.5
9 Stephen Bunting618.25
10 Danny Noppert604.25
11+1Gary Anderson601.75
12-1Ryan Searle597.25
13+1Wessel Nijman577.25
14-1Chris Dobey570.5
15 Ross Smith535.25
16 Nathan Aspinall531.75
17 Jermaine Wattimena510.25
18 Luke Woodhouse492
19 Martin Schindler447.75
20 Krzysztof Ratajski430.5
21+2Damon Heta430.25
22 Mike De Decker428
23+5Dirk van Duijvenbode425.75
24-3Rob Cross424
25-1Ryan Joyce396.25
26+1Cameron Menzies385.75
27-2Andrew Gilding364.25
28+1Dave Chisnall361.75
29-3Daryl Gurney353.5
30 Kevin Doets343.5
31 Joe Cullen316
32 Ritchie Edhouse298.75
33+1Peter Wright280.75
34+1Ricardo Pietreczko277.25
35-2Michael Smith251.5
36 Niels Zonneveld249
37 William O'Connor246.75
38 Martin Lukeman214.25
39+3Niko Springer209.25
40+1Callan Rydz200.5
41-1Raymond van Barneveld198.75
42+1Madars Razma193.25
43+1Mickey Mansell188.75
44+1Gabriel Clemens187.5
45+1Connor Scutt184
46-7Dimitri Van den Bergh183.5
47 Justin Hood180.5
48 Scott Williams171.5
49 Ricky Evans171
50 James Hurrell168
51 Jeffrey de Graaf167.25
52+1Kim Huybrechts162.75
53+1Mensur Suljovic158.25
54-2Brendan Dolan155.25
55 Ian White154.75
56 Keane Barry146
57 Alan Soutar139.75
58 Richard Veenstra139.5
59 Karel Sedlacek139.25
60 Sebastian Bialecki130
61 Rob Owen128.25
62 Ryan Meikle124.5
63 Lukas Wenig123.5
64 Nick Kenny121.25
65 Thibault Tricole118.25
66 Max Hopp105
67 Mario Vandenbogaerde104
68 Bradley Brooks103.75
69 Cam Crabtree98.75
70 Wesley Plaisier90.25
71 Adam Lipscombe78.75
72 Maik Kuivenhoven74.75
73 Cristo Reyes71
74 Tom Bissell66.25
75 Cor Dekker64.5
76 Dominik Gruellich62.25
77 Darryl Pilgrim62
78 Beau Greaves57.5
79 Christian Kist55.25
80 Andy Boulton51.75
81 Jim Long47.5
82 Tom Sykes47
83 Charlie Manby40
83 Leon Weber40
85 Thomas Lovely38.5
86 Oskar Lukasiak37.5
87 Tavis Dudeney36
88 Jimmy van Schie35.75
89 Joe Hunt34.75
90 Marvin van Velzen34
91 Darius Labanauskas33.75
92 Viktor Tingstrom32.5
93 Shane McGuirk31
94 Alexander Merkx29
95 Kai Gotthardt28.5
96 Adam Warner27.5
96 Dennie Olde Kalter27.5
98 Mervyn King27
98 Adam Paxton27
100 Greg Ritchie26.75
101 Adam Gawlas25.75
102 David Sharp25.5
103 Jeffrey Sparidaans23.75
104 Owen Bates23.25
105 Jeffrey De Zwaan23
105 Tommy Morris23
107 Scott Waites22.5
108 Jurjen van der Velde22.25
109 Niall Culleton21.5
110 Benjamin Pratnemer21.25
111 Chris Landman20.75
112 Stephen Burton20.5
113 Martijn Dragt20.25
114 Tyler Thorpe19.5
115 Jack Tweddell19.25
116 Arno Merk17.75
116 Derek Coulson17.75
118 Tommy Lishman17.5
118 Maximilian Czerwinski17.5
120 Adam Leek17.25
121 Rhys Griffin16.75
122 Sietse Lap16.25
123 Tytus Kanik15
124 Stephen Rosney14.5
125 Henry Coates13.75
126 Nathan Potter13
126 Harry Ward13
128 Stefan Bellmont12.75
129 Stefaan Henderyck11.75
130 Yorick Hofkens11.25
130 Steve Lennon11.25
132 Pascal Rupprecht11
133 Rusty-Jake Rodriguez10
134 Samuel Price9.5
134 Paul Krohne9.5
136 Carl Sneyd8.5
136 Boris Krcmar8.5
138 Daniel Klose8.25
138 Marvin Kraft8.25
140 Andy Baetens8
141 Daniel Ayres7.75
142 Michael Unterbuchner7.5
143 Jan Schmidt7
143 Patrik Kovacs7
145 Pero Ljubic6.5
146 Dragutin Horvat5.5
146 Marcel Hausotter5.5
148 Lewis Pride4.5
149 Johan Engstrom4
149 Finn Behrens4
149 Callum Goffin4
149 Anton Ostlund4
153 Aden Kirk3.75
153 Christopher Wickenden3.75
153 Filip Bereza3.75
153 Scott Campbell3.75
157 Valters Melderis3.5
158 Jack Aldridge3.25
159 Oliver Mitchell3
159 Patrik Williams3
161 Graham Hall2.5
162 Jaimy Van de Weerd2
162 Michal Smejda2
162 Mio Varila2
162 Adrian Dudek2
162 Gabriel Varaljay2
162 Jan Sliacky2
162 Juraj Holub2
162 Peter Kelemen2
162 Jason Riedtke2
162 Nandor Major2
162 Teemu Harju2
162 Gyorgy Jehirszki2
162 Liam Maendl-Lawrance2
162 Aaron Hardy2
162 Nick Zwittnigg2
162 Zoran Lerchbacher2
162 Michael Hurtz2
162 Petr Krivka2
162 Robin Masino2
162 Kevin Troppmann2
162 Francois Schweyen2
162 Jani Haavisto2
162 Pascal Devroey2
162 Florian Hempel2
162 Florian Preis2
162 Jonas Masalin2
162 Wojciech Brulinski2
162 Sam Spivey2
162 Andreas Harrysson2
162 Dawid Robak2
162 Krzysztof Kciuk2
162 Miroslaw Grudziecki2
162 Piotr Maciejczak2
195 Danny Trueman1.25
195 Ted Evetts1.25
195 Matthias Ehlers1.25
195 Jack Todd1.25
195 Jamai van den Herik1.25
195 Oliver King1.25
195 Ron Meulenkamp1.25
195 Samuel Whittaker1.25
203 Danny van Trijp0.75
203 Jesus Salate0.75
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