Die Hoffnung von
Luke Littler auf einen Auftritt beim Sidemen Charity Match 2026 hat sich zerschlagen. Der amtierende Darts-Weltmeister bekundete im Februar über Social Media sein Interesse an dem populären Benefiz-Fußballspiel – nun folgte die klare Antwort. Der englische Influencer und Musiker KSI beendete die Spekulationen mit einem deutlichen Nein. Eine Teilnahme sei mit den Regeln der Veranstaltung nicht vereinbar.
Das jährlich ausgetragene Sidemen Charity Match findet am 18. April 2026 im restlos ausverkauften Wembley Stadium statt. Organisiert wird das Event von der extrem populären britischen YouTube-Gruppe Sidemen. Millionen Zuschauer verfolgen das Spiel live auf YouTube. Im vergangenen Jahr standen neben den festen Sidemen-Mitgliedern auch Internetgrößen wie IShowSpeed, Logan Paul und MrBeast auf dem Rasen.
Littler wirft die Angel aus – doch KSI bleibt hart
Anfang Februar teilte der 19-jährige Littler einen Instagram-Post der Sidemen, in dem der schnelle Ausverkauf der Tickets verkündet wurde. Der bekennende Fußballfan und Anhänger von Manchester United setzte eine klare Botschaft darunter: „Packt mich ins Team, Sidemen.“
Krönte sich im Januar zum jüngsten Back-to-Back-Weltmeister der PDC-Geschichte: Luke Littler
Sowohl unter Dartsfans als auch bei den Followern der Sidemen löste das Begeisterung aus. Die Vorstellung, dass der Weltmeister seine Darts gegen Fußballschuhe tauscht, erhielt viel Zuspruch. Littler zeigt sich regelmäßig bei Fußballspielen und anderen Sportveranstaltungen, sein Interesse am Fußball ist kein Geheimnis. Doch der Traum von Wembley rückte schneller in weite Ferne als gedacht.
In einem Interview bei Capital FM sprach KSI Klartext. Auf die Frage, ob er Littlers Anfrage beantwortet habe, reagierte er ohne Umschweife: „Ich habe nicht geantwortet, und er ist nicht dabei.“
Der 32-Jährige, der neben seiner YouTube-Karriere auch als Boxer aktiv ist und in der Jury von Britain’s Got Talent sitzt, erklärte die Entscheidung ausführlich. Die Organisatoren verfolgen seit Jahren ein festes Prinzip: Mitspielen dürfen ausschließlich Content Creator. „Es klingt vielleicht hart, aber beim Sidemen Charity Match haben wir ausschließlich Content Creator“, betonte KSI. „Wir haben noch nie eine ‚gewöhnliche‘ Berühmtheit mitspielen lassen. Dafür gibt es andere Veranstaltungen, etwa Soccer Aid.“
Keine persönliche Entscheidung – Prinzip statt Prominenz
KSI stellte klar, dass die Absage nichts Persönliches gegen Littler sei. Im Gegenteil, er äußerte Respekt für die junge Darts-Sensation. Am Grundprinzip rüttelt das jedoch nicht. „Für uns geht es wirklich um Creator. So war es immer“, sagte er. „Selbst wenn Justin Bieber sagen würde, dass er mitmachen will, würden wir immer noch sagen: ‚Nein, nur Content Creator!‘“
Für Littler bedeutet das, dass sein möglicher Auftritt im Wembley Stadium vorerst ausbleibt. Trotz WM-Titel und enormer Strahlkraft – gerade bei jungen Fans – fällt er als professioneller Dartspieler nicht in das Raster der Veranstaltung.